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Mit dem 9-Euro-Ticket Deutschlands schönste Städte entdecken

Der Sommer steht vor der Tür, aber Du hast Deinen Urlaub noch nicht geplant? Das 9-Euro-Ticket der Deutschen Bahn ist die Gelegenheit, die schönsten Städte im eigenen Land zu erkunden. Ob Nord, Süd, West oder Ost: Wir zeigen fünf alte Städte, die Du mal gesehen haben solltest!

Was kostet die Welt?

9 Euro! Zumindest jene, die sich bis zu den deutschen Landesgrenzen erstreckt. Möglich macht’s das 9-Euro-Ticket, für das die Bundesregierung Gelder in Milliardenhöhe zur Verfügung gestellt hat. Von Juni bis August kannst Du damit jeweils einen Monat lang alle Verkehrsmittel des Öffentlichen Personennahverkehrs (ÖPNV) nutzen. Bundesweit bringen Dich in dieser Zeit also RBs, REs, U-Bahnen, S-Bahnen, Busse und die Tram an Dein Wunschziel. Wir haben fünf Ziele ausgewählt. Das Motto: Altstadt neu entdecken!

Achtung beim Umsteigen in REs und RBs. Weil manche Regionalzüge der Deutschen Bahn zwar als Regionalzüge auf der Schiene unterwegs sind, aber trotzdem von der DB Fernverkehr betrieben werden, gilt in diesen das 9-Euro-Ticket nicht. Gerade wenn Du Koppelfahrten vor Dir hast, solltest Du Dich vor Fahrtantritt informieren, ob Deine Fahrkarte wirklich in allen Zügen Gültigkeit hat.

Wer hat Trier erfunden? Die Römer!

Altstädte gibt es viele in Deutschland – die älteste Stadt nur ein Mal. Und den Titel beansprucht Trier für sich. Vor mehr als 2.000 Jahren gründeten die Römer die Stadt an der Mosel unter dem Namen Augusta Treverorum. 1986 wurden die Baudenkmäler aus der Römerzeit zum Weltkulturerbe erklärt, darunter das Amphitheater, die Kaiserthermen und die Porta Nigra, das „Schwarze Tor“. Du solltest auf jeden Fall einen Blick ins Innere des Tores werfen. Kalte Steinmauern mit lateinischen Inschriften, Rundbogenfenster und Turmtreppchen lassen Dich für einen kurzen Moment in die lang zurückliegende Vergangenheit reisen. Die Römer haben auch den Wein nach Trier gebracht. Und der Moselwein schmeckt heute noch, zum Beispiel auf einer Bank mit Blick auf den Trierer Dom in der untergehenden Abendsonne.

Von Trier aus ist man in gut vier Stunden mit dem 9-Euro-Ticket in Köln. Am 6. Juni findet dort das von der Komikerin Carolin Kebekus ins Leben gerufene feminis­tische DCKS Festival statt, das ausschließlich Künstlerinnen eine Bühne bietet.

Eine Stadt mit vielen Gesichtern: Lüneburg

Lüneburg gab im Mittelalter einem Fürstentum zwischen Weser und Elbe den Namen. Das ist auch ein Grund, warum die Lüneburger Heide diesen Namen trägt, obwohl die weite Heidelandschaft 30 Kilometer westlich der Stadt liegt. Doch auch Lüneburg selbst ist einen Besuch wert. Man erreicht die Stadt an der Ilmenau per Bahn in einer halben Stunde von Hamburg aus. Der Fußweg vom Bahnhof in die mittelalterliche Altstadt mit ihren krummen Fachwerkhäuschen und seltenen Giebelformationen dauert nur wenige Minuten. Ein kulturelles Highlight Lüneburgs ist das Benediktinerinnen-Kloster Lüne, das Du vom Zentrum zu Fuß oder mit dem Bus erreichst. Bei einem geführten Rundgang durch das Kloster und seine Gärten entdeckst Du in Schlafkämmerchen und Speisesälen nicht nur viele interessante Details, Du kommst auch automatisch zur Ruhe.

Fachwerkromantik in Erfurt

Vielleicht ist Erfurt noch nicht das oberste Ziel auf Deiner Liste von Städten, die Du unbedingt einmal erkunden möchtest. Das solltest Du ändern! Denn Thüringens Landeshauptstadt trumpft mit einer der größten Altstädte Deutschlands auf. Die wirkt wie gemalt: mit engen, kopfsteingepflasterten Gassen, efeubewachsenen Hauswänden und bunten Fachwerkhäusern. Ein schöner Platz zum Verweilen ist die Krämerbrücke, die sich die längste bewohnte und bebaute Brücke Europas nennt. Hier kannst Du in kleinen Läden nach handgemachten Souvenirs stöbern, der Turm der Ägidenkirche am östlichen Ende der Brücke ist der perfekte Ort für einen weiten Blick über die Altstadt.

Dekadenzstadt Meißen

Die Stadt Meißen erlangte internationale Bekanntheit durch die Porzellankunst. Die pflegt man hier seit über 300 Jahren. Das berühmte Meissener Porzellan setzt auf Dekadenz: Blumenmuster, bunte Farben, viel Goldrand und Schnörkelein verzieren Teller, Tassen und Kaffeekannen. Ähnlich üppige Anblicke erwarten Dich auch, wenn du über den Tellerrand schaust: Das Antlitz der Stadt wird nicht nur von der historischen Altstadt geprägt, sondern vor allem auch durch das Ensemble von Dom und Albrechtsburg, das sich hoch über der Elbe erhebt. Bei Deinem Besuch solltest Du auf einen Kaffee in einer waschechten Meissen-Tasse nicht verzichten. Ein würdiger Ort dafür: die Terrasse des Dom Cafés, von der Du einen Panoramablick über Altstadt und Elbe hast.

Auf ein Bier in Bamberg

Du hast dieses Bild bestimmt schon einmal gesehen: ein braunes Fachwerkhaus mit türkisfarbenen Fensterrahmen, links und rechts von Brücken flankiert, scheinbar über dem Wasser schwebend. Postkartenmotive hat die fränkische Stadt Bamberg einige zu bieten. Du erreichst sie von Nürnberg aus mit dem Regionalexpress in 40 Minuten. Ihr historischer Stadtkern ist so schön, dass er Anfang der 1990er-Jahre zum UNESCO-Weltkulturerbe ernannt wurde. Bekannt ist Bamberg aber auch für sein gutes Bier, das in den vielen Brauereien der Gegend gebraut wird. Gutes Bier gepaart mit einem guten Blick auf die historischen Sehenswürdigkeiten des Ortes gibt’s im Biergarten „Spezial-Keller“.

Heilendes Wasser in Würzburg und Umgebung

Eine gute Nachricht für Dich, falls Du gerade in Bamberg Bier trinkst: Nur einen Katzensprung entfernt liegt Würzburg – auch bekannt als das Herz der fränkischen Weinregion. Doch das ist nicht das einzig Flüssige, was die Barockstadt zu bieten hat: In ihrer näheren Umgebung findest Du mehrere Thermen, in denen Du Dich für ein paar Stunden vom 9-Euro-Ticket-Marathon erholen kannst. Und wo könnte man das besser tun als in Deutschlands bekanntestem Kurort Bad Kissingen? Knapp eine Stunde Zugfahrt von Würzburg entfernt trumpft der Ort mit der 8.000 Quadratmetern großen KissSalis Therme und besonders mineralreichem Heilwasser aus der Schönbornsprudel-Quelle auf. Das kann Deine Seele sicherlich gut gebrauchen – und für Deine Füße ist es erst recht eine Erholung.

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Über den Autor
Stefan

Ausbildung zum Versicherungskaufmann bei CosmosDirekt von 1989 bis 1991. Seit 1994 ist Stefan als Online-Redakteur für unsere Webseite verantwortlich.

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