Cool bleiben: Sieben Sportarten in und auf dem Wasser

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Cool bleiben: Sieben Sportarten in und auf dem Wasser

Wellen, Fontänen, türkisfarbene Pools: Im heißen Sommer sehnen wir uns nach dem Wasser. Ist euch mehr nach einem Adrenalinrausch auf dem Meer oder Zen-Feeling am Baggersee? Die Möglichkeiten zur Abkühlung sind endlos. Wir stellen euch sieben Wassersportarten für jedes Fitnesslevel und jeden Geschmack vor.

1. Stand-up-Paddling

Stand-up-Paddling

Worum geht’s?
Du stehst auf einer Art Surfbrett und bewegst Dich mit einem langen Paddel fort. Ob Du im Kreis fährst, Wellen surfst oder gar lange Ausflüge machst, bleibt Dir überlassen. Fürs Stand-up-Paddling, auch SUPen genannt, brauchst Du vor allem ein gutes Gleichgewichtsgefühl.

Fun-Faktor: ++
Stand-up-Paddling ist eine eher geruhsame Angelegenheit. Doch das ständige Balancieren und das Gleiten durch eine schöne Landschaft sorgen für eine Menge Abwechslung.

Plansch-Niveau: ++
Als Anfänger wirst Du auch mal im Wasser landen. Profis balancieren auch Handy oder Hund auf dem Board, ohne dass diese nass werden.

Fitness-Level: +
Das Balancieren braucht etwas Übung, aber SUPen ist für jeden geeignet, der sicher schwimmen kann. Fällt Dir das Stehen am Anfang schwer, kannst Du auch auf Knien oder im Sitzen paddeln.

Sicherheits-Check: +
Achte auf Gefahren wie zum Beispiel starke Winde, Strömungen oder einsetzende Dämmerung. Checke, ob Dein aufblasbares Board genug Luft hat und dicht ist. Entferne Dich nur so weit vom Ufer, wie Du auch ohne SUP zurückschwimmen könntest – eine Schwimmweste ist für Kinder und ungeübte Schwimmer sinnvoll. Auch die Leash, also die Leine, die Dich und das Board verbindet, sichert Dich zusätzlich ab: So bleibt das Brett bei einem Sturz in Deiner Nähe und kann Dir im Notfall auch als Schwimmhilfe dienen.

Wo gibt’s das?
Einige Orte wie Naturschutzgebiete und Schwimmzonen sind tabu, ansonsten eignen sich viele Gewässer von Ost- bis Bodensee. Sehr beliebt fürs Stand-up-Paddling ist der Spreewald bei Berlin. Über unzählige Kanäle und Flüsse gleitest Du durch grünes Naturschutzgebiet und begegnest mit etwas Glück Fischottern und Kranichen.

2. Segeln

Segeln

Worum geht’s?
Ob winzige Jolle oder stolze Jacht: Beim Segeln wird das Boot Dein Zuhause und der Wind Dein Freund. Ein Segelschein gibt Dir die nötigen Kenntnisse ca. 5-6000 Zeichen
und die Sicherheit – und für viele Gewässer und Bootsarten ist er verpflichtend. Für diesen Führerschein brauchst Du entsprechendes Training und musst Prüfungen in Theorie und Praxis bestehen. Das kostet etwas Zeit und Geld.

Fun-Faktor: +++
Alles ist möglich, von einer gemütlichen Kaffeefahrt bis zum sportlichen Wettkampf. Selbst, wenn ihr sicher vertäut im Hafen dümpelt: Das Leben an Bord fühlt sich ganz besonders an.

Plansch-Niveau: +
Hängst Du nicht gerade im Trapez oder in einem Unwetter fest, ist Dein Platz im trockenen Boot, wo Du ein paar Spritzer von der Bugwelle abbekommst.

Fitness-Level: ++
Es kommt drauf an! Sonnst Du Dich an Deck einer Jacht oder kämpfst Du auf einem Katamaran um den Regattapokal? Fakt ist, in der Enge eines Bootes ist Wendigkeit von Vorteil und kräftige Hände haben die Schot zum Bedienen des Segels sicher im Griff.

Sicherheits-Check: ++
Wetter, Wasser und andere Verkehrsteilnehmer bergen Risiken. Halte Dich an die Regeln oder vertraue auf einen erfahrenen Profi an Deiner Seite. In vielen Segelrevieren gibt es Skipper, die Dich gerne als anpackenden Gast oder zahlenden Passagier mit an Bord nehmen.

Wo gibt’s das?
Ob Nordseeküste oder Bergsee: In ganz Deutschland gibt es Gewässer, auf denen Du segeln darfst. Die Website Skipperguide stellt eine praktische Liste von deutschen Segelrevieren zur Verfügung. Besonders beliebt ist der Chiemsee in Bayern: Wegen der nahen Berge sind die Winde nicht gerade handzahm, aber dafür gibt es rund um den See unzählige Segelvereine, Segelschulen und Anleger.

3. Flyboard

Flyboard

Worum geht’s?
Fliegen wie Iron Man, der Superheld aus den Marvel-Comics: mit dem Flyboard kein Problem. Das Board ist mit einem Jetski verbunden, der einen Wasserstrahl durch Düsen unter Deinen Füßen pumpt. Der Rückstoß lässt Dich über das Wasser fliegen.

Fun-Faktor: +++++
Mit etwas Übung fliegst du durch die Luft, schlägst Saltos oder tauchst wie ein Delfin durchs Wasser: Ein Riesenspaß.

Plansch-Niveau: ++++
Wenn du einmal den Dreh raushast, kannst Du minutenlang schweben. Bei Start und Landung, die beide im Wasser stattfinden, wirst Du aber unter Garantie nass.

Fitness-Level: +++
Viel Kraft und Ausdauer brauchst Du nicht. Vielmehr geht es darum, Deinen Körper zu kontrollieren. Denn die Balance zu halten funktioniert auf dem Flyboard ganz anders als auf festem Boden.

Sicherheits-Check: ++
Mit dem Flyboard bewegst Du Dich in einem übersichtlichen Radius, meist nahe der Küste und mit dem Guide auf dem Jetski immer in Deiner Nähe – das hält das Risiko für Dich gering. Viele, viele Bauchklatscher gehören gerade am Anfang zu diesem Sport dazu.

Wo gibt’s das?
Zum Beispiel im Amici Beach am Effelder Waldsee, nahe Mönchengladbach. Hier weisen Dich erfahrene Flyboarder in die Kunst des Fliegens ein und bedienen den Jetski, während Du über das Wasser flitzt. Der Aufwand kostet entsprechend: etwa 50 Euro für 15 Minuten Flyboarden.

4. Surfen

Surfen

Worum geht’s?
Der Wind im Haar, die Welle im Herzen: Surfen, auch Wellenreiten genannt, verbindet einen entspannten Lebensstil mit purem Nervenkitzel. Nicht ohne Grund ist Surfen für viele mehr Lebensphilosophie als Sportart.

Fun-Faktor: ++++
Richtig surfen zu lernen kann Jahre dauern. Aber Dein Durchhaltevermögen wird belohnt: Der Tanz mit den Elementen ist eine berauschende Erfahrung.

Plansch-Niveau: ++++
Auf dem Brett stehend eine Welle zu reiten nimmt beim Surfen den kleinsten Teil Deiner Zeit ein. Die meiste Zeit paddelst Du hinaus ins sogenannte Line-up, um dort die Beine im Wasser baumeln zu lassen und auf den nächsten Brecher zu warten.

Fitness-Level: ++++
Im Rausch einer Welle auf dem wackeligen Brett zu balancieren, ist die eine Fitnessübung. Die andere, wesentlich härtere: das ewige Kraulen gegen die Wellen, hinaus ins Line-up.

Sicherheits-Check: +++
In den Wellen und der Strömung stecken Kräfte, die auch dem besten Surfer gefährlich werden können. Respekt und Vorsicht sind geboten.

Wo gibt’s das?
Die Rettungsschwimmer von Sylt brachten das Surfen nach Deutschland, die ersten ritten 1953 die Wellen vor Westerland. Auch heute noch ist die Nordseeinsel unter Surfern beliebt. Die besten Wellen kommen zwischen September und April, aber auch im Hochsommer kannst Du dort Glück haben.

Ab ins Wasser? Aber sicher!

Cool bleiben: Sieben Sportarten in und auf dem Wasser

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5. SwimRun

SwinRun

Worum geht’s?
Du bist nicht aufzuhalten. Selbst Seen und Flüsse können Dich auf Deinem Trail nicht stoppen – sie werden Teil des Trails. Anders als beim Triathlon startest Du im Team, wechselst immer wieder zwischen Schwimmen und Laufen und ziehst Dich zwischendrin nicht um.

Fun-Faktor: +++
Groß! Du und Dein Teampartner bewältigen Strecken, die von der Natur bestimmt werden – und geteilter Spaß ist doppelter Spaß.

Plansch-Niveau: +++++
Hängst Du nicht gerade im Trapez oder in einem Unwetter fest, ist Dein Platz im trockenen Boot, wo Du ein paar Spritzer von der Bugwelle abbekommst.

Fitness-Level: +++++
Hoch! Beim SwimRun brauchst Du eine gute Ausdauer. Dein Körper sollte mit den Belastungen von Laufen und Schwimmen gut klarkommen.

Sicherheits-Check: ++
Hier gelten die gleichen Regeln wie fürs Schwimmen und Laufen. Höre auf Deinen Körper und überlaste ihn nicht.

Wo gibt’s das?
SwimRun ist eine noch junge Sportart aus Schweden, geprägt von der Landschaft der Küste mit ihren Hunderttausenden kleinen Inseln. Doch auch an deutschen Seen und sogar in Städten finden immer mehr Wettkämpfe statt. Einer davon ist die SwimRun-Challenge mit Events im ganzen Land.

6. Wing-Foil

Wing-Foil

Worum geht’s?
Stell Dir einen Windsurfer vor, der ein mannshohes Segel in den Händen hält. Unter seinem Brett ragt ein Mast mit Tragflächen ins Wasser. Sobald der Surfer Fahrt aufnimmt, erhebt sich das Brett wie von Zauberhand und gleitet über der Wasseroberfläche dahin. Diese Mischung aus Fliegen und Windsurfen nennt man Wingfoilen.

Fun-Faktor: +++++
Fürs Wingfoilen braucht man weniger Ausrüstung und weniger Wind als fürs Kite- und Windsurfen. Das Set-up kommt auch mit kleineren Wasserflächen und böigen Winden besser zurecht. So kannst Du fast immer und überall aufs Brett steigen und den Rausch der Geschwindigkeit genießen.

Plansch-Niveau: +++
Das Wasser ist bei diesem Trendsport immer ganz nah. Aber eigentlich solltest Du darüber hinwegfliegen, nicht darin herumplanschen.

Fitness-Level: ++
Weil Dein Körper ständig auf die Bewegungen des Bretts reagiert, ist Wingfoilen ein super Workout für den ganzen Körper. Aber auch, wenn Du das Segel aus eigener Kraft festhältst, brauchst Du dafür nicht übermäßig viele Muckis.

Sicherheits-Check: +++
Wie immer auf dem Wasser gilt: Behalte Wind- und Wetterbedingungen im Auge. Anfänger trainieren erst einmal ohne den Mast, bis sie Segel und Brett sicher beherrschen.

Wo gibt’s das?
Immer mehr Surfschulen bieten auch Kurse im Wingfoilen an. Eine von ihnen ist Sail and Surf in Pelzerhaken. Hier an der Ostsee finden auch Anfänger passende Bedingungen vor.

7. Aqua-Yoga

Aqua-Yoga

Worum geht’s?
Aqua-Yoga ist genau das, was Du Dir jetzt wohl vorstellst: Yoga im Wasser. Dabei werden ähnliche Übungen wie beim herkömmlichen Yoga ausgeführt, allerdings stehst Du bis zur Hüfte im Wasser. Der Vorteil zu Yoga an Land: Es ist einfacher, Dein Gleichgewicht zu halten, und Deine Gelenke werden zusätzlich geschont, weil Dein Gewicht im Wasser wesentlich weniger auf Dir lastet.

Fun-Faktor: +++
Aqua-Yoga dient der Entspannung und dem Stressabbau. Actionreich geht es also nicht zu, Spaß macht es trotzdem. Besonders schön sind Übungen, bei denen Du auf
der Wasseroberfläche schwebst und sanfte Dehnungen ausführst. Da dürfest Du Dich fast wie in der Schwerelosigkeit fühlen.

Plansch-Niveau: +++++
Jetzt wird’s nass! Bei einigen Übungen gehst Du sogar auf Tauchstation. Das heißt: Badesachen sind Pflicht, bei Bedarf auch eine Taucherbrille und eine Badekappe.

Fitness-Level: +
Aqua-Yoga ist für jeden ohne jegliche Vorkenntnisse geeignet, sogar für Menschen, die an Gelenkschmerzen leiden oder etwas unbeweglich sind. Auch für Schwangere und Senioren ist es ein tolles Workout.

Sicherheits-Check:
Das Risiko, sich zu verletzen, geht beim Auqa-Yoga gegen Null. Du stehst bis zu den Hüften im Wasser, dadurch kannst Du nicht hinfallen. Das Wasser ist nicht tief genug, um eine Gefahr darzustellen. Und die Bewegungen sind alle sanft und kontrolliert.

Wo gibt’s das?
Kurse gibt es mittlerweile in fast jedem Schwimmbad. Auch einige Hotels mit Pool haben Aqua-Yoga in ihr Sportprogramm aufgenommen. Wenn Du ein paar Grundübungen drauf hast, kannst Du Aqua-Yoga auch auf eigene Faust in jedem Pool oder Badesee praktizieren.

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Über den Autor
Stefan

Ausbildung zum Versicherungskaufmann bei CosmosDirekt von 1989 bis 1991. Seit 1994 ist Stefan als Online-Redakteur für unsere Webseite verantwortlich.

Hobbies: Bodybuilding, Reisen, Autos & Motorräder, American Football.