Fit in den Frühling: Tipps für Zweiräder

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Fit in den Frühling: Tipps für Zweiräder

Ob Fahrrad, Mofa oder Motorrad – mit dem Frühling beginnt wieder die Zweiradsaison. Mit unseren Tipps bereitest du die erste Ausfahrt des Jahres vor.

Fit in den Frühling

Fit in den Frühling

Fahrrad frühlingsfit machen

Mit den aktuell frühlingshaften Temperaturen ist der ideale Zeitpunkt da, endlich das geliebte Fahrrad wieder aus dem Keller zu holen. Doch bevor du nun wieder jeden Tag zur Arbeit radelst oder am Wochenende eine längere Tour unternimmst, solltest du dein Zweirad erst einmal fit für den Frühling machen. Dazu gehört zunächst eine gründliche Reinigung: Mit Spülwasser und Schwamm, Lappen und feiner Bürste entfernst du den letzten Schmutz vom vergangenen Jahr auch in den feinsten Winkeln. Ein Vorteil: An einem blitzblanken Rad kannst du Mängel besser erkennen.

Felgen- und Reifencheck
Läuft das Rad rund oder eiert es? Eine verbogene Felge muss eventuell zentriert oder ganz ausgetauscht werden. Wenn der Mantel Risse oder andere Beschädigungen aufweist oder das Profil zu gering ist, brauchst du auch neue Reifen. Pumpe dann das Rad auf. Für Touren- und City-Räder, aber auch für Mountainbikes sollte der Luftdruck 2,0 bis 3,5 bar aufweisen. Am besten überprüfst du das mit einer Luftpumpe, bei der ein Manometer eingebaut ist (im Fachhandel erhältlich). Ansonsten muss die Daumenprobe reichen: Lässt sich der Reifen mit Daumen und Zeigefinger zusammendrücken, fehlt Luft.

Bremsencheck
Funktionierende Bremsen sind lebenswichtig! Daher überprüfe sehr gründlich, ob alle Bremsen funktionstüchtig sind. Eines der häufigsten Verschleißteile sind Bremsbeläge bei Felgenbremsen. Ist die Markierung abgenutzt, müssen neue Beläge her. Scheibenbremsen sollten dagegen von einer Werkstatt getauscht werden. Dann solltest du die Bremszüge fetten, wenn diese schwergängig sind. Dazu reicht Kriechfett aus der Sprühdose. Ebenso solltest du die Kette etwas fetten.

Lichtcheck
Da niemand ohne Licht fahren darf, kommt nun die Beleuchtung deines Rads auf den Prüfstand. Funktionieren Vorder- und Rücklicht ordnungsgemäß? Wenn die alte Glühbirne durchgebrannt ist, kann es sinnvoll sein, auf einen LED-Scheinwerfer umzurüsten. Diese sind sehr hell (bis 60 Lux) und bieten so mehr Sicherheit bei einbrechender Dämmerung. Zudem solltest du alle Reflektoren einmal überputzen und die „Katzenaugen“ in den Speichen vom Dreck befreien.

Tipps für E-Bikes
Auch E-Bike-Fahrer*innen sollten den gründlichen Frühlingscheck nicht vergessen. Neben Reifen, Kette und anderen Komponenten, die du auch beim „normalen“ Zweirad findest, haben E-Bikes und Pedelecs noch weitere Komponenten, die besondere Aufmerksamkeit brauchen. So solltest du beispielsweise überprüfen, ob die hydraulischen Bremsen noch so funktionieren, wie sie sollen. Ebenso luftgefederte Gabeln und Dämpfer. Mit einer speziellen Dämpferpumpe (im Fachhandel) kann man den richtigen Wert wieder einstellen.

Wichtig ist auch, dass du den Akku vor der ersten Ausfahrt einmal komplett lädst. Du kannst auch die Steckerpole am Akkuhalter reinigen und, wenn sie trocken sind, mit etwas Polfett oder technischer Vaseline leicht fetten. Sollte der Akku nicht mehr laden, kommst du nicht um den Gang zum Fachhändler herum. Dieser kann den Akku unter Idealbedingungen testen und kümmert sich gegebenenfalls um einen Austausch.

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Mofas und Roller brauchen neues Versicherungskennzeichen

Für Kleinkrafträder begann am 1. März das neue Versicherungsjahr. Das bedeutet: Wer noch das schwarze Nummernschild aus dem Vorjahr an seinem Mofa oder Motorroller hat, darf den fahrbaren Untersatz aktuell nicht benutzen. Denn wenn das Nummernschild ausläuft, endet gleichzeitig auch der Versicherungsschutz – und zwar immer am 28. Februar. Eine automatische Verlängerung wie bei der Autoversicherung gibt es nicht, du musst das Versicherungskennzeichen jedes Jahr neu bestellen.

Das neue Kennzeichen signalisiert, dass du eine Haftpflichtversicherung abgeschlossen hast. Dieses Verfahren ist vorgeschrieben für Motorroller, Mofas und Mopeds, Quads und Trikes bis maximal 50 Kubikzentimeter Hubraum und einer Höchstgeschwindigkeit von 45 km/h. Unter die Regelung fallen aber auch E-Scooter, Elektroroller bis 45 km/h und E-Bikes mit einer Tretunterstützung bei Geschwindigkeiten über 25 km/h und bis zu einer Höchstgeschwindigkeit von 45 km/h.

Kennzeichen auf Folie
Neu in diesem Jahr ist, dass das Versicherungskennzeichen nicht mehr zwingend aus Blech sein muss. Auf Wunsch gibt es das Kennzeichen nun auch als Klebefolie, wie es schon bei E-Scootern gehandhabt wird. In Zukunft muss dann nur noch die Folie ausgetauscht werden, während die Trägerplatte am Roller oder Mofa verbleibt. Laut Bundesverkehrsministerium ist diese Lösung umweltfreundlicher als das Blechschild. Zudem soll die Folie durch ein Hologramm fälschungssicherer sein. 2021 beginnt eine dreijährige Testphase, anschließend könnten die Klebefolien endgültig die Blechschilder ablösen.

Mofas und Roller brauchen neues Versicherungskennzeichen

Tipps für Motorradfahrer

Wenn Fahrräder und E-Bikes, Mofas und Motorroller aus dem Winterschlaf erwachen, dauert es nicht lange, bis auch die ersten Motorradfahrer*innen ihre Maschinen entstauben. Doch vor der ersten Ausfahrt solltest du zunächst einmal dein Gefährt auf Schäden und Mängel überprüfen. Wer sich den Frühlingscheck nicht allein zutraut, kann auch einen Termin in der Werkstatt seines Vertrauens vereinbaren. Hier eine kleine Checkliste, was auf jeden Fall kontrolliert werden muss.

Checkliste für Motorradfahrer

  • Motoröl, Bremsflüssigkeit und Kühlmittel prüfen und gegebenenfalls nachfüllen
  • Füllstand der Batterie prüfen und bei Bedarf aufladen
  • Bremsbeläge, Bremswirkung und Druckpunkt kontrollieren
  • Kettenspannung und -verschleiß prüfen, Kette fetten
  • Beleuchtung, Bremslicht und Blinker auf Funktionstüchtigkeit überprüfen
  • Auch alle anderen elektrischen Anlagen (inkl. Hupe) prüfen
  • Hebel und Schalter auf Leichtgängigkeit prüfen
  • Reifenprofil prüfen und abgefahrene, kaputte bzw. zu alte Reifen austauschen
  • Luftdruck prüfen
  • Schutzkleidung auf Funktion überprüfen

Fahrer-Check
Während der Fahrpause ist nicht nur die Maschine etwas eingestaubt. Auch du als Fahrer oder Fahrerin solltest nicht die Eingewöhnungszeit unterschätzen, die nach der monatelangen Fahrpause notwendig ist. Am besten drehst du ein paar Runden auf einem leeren Parkplatz, um dich wieder mit deiner Maschine vertraut zu machen. Kleine Übungen helfen dabei, zum Beispiel Fahren im Schritttempo, Kurventraining mit Slalomfahren und langsames Herantasten an eine Vollbremsung. Sinnvoll kann auch ein professionelles Fahrsicherheitstraining mit Tipps von Experten sein.

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Über den Autor
Robert

Online Redakteur bei CosmosDirekt seit 2014, davor seit 1996 in verschiedenen Bereichen des Cosmos tätig. Ist auf der Straße, im Garten und auf dem Wasser zu Hause.