CosmosDirekt - Die Versicherung.
Ausgabe 01/2011
Lebensversicherung ist nicht gleich Lebensversicherung

Laut Statistik besitzen die Deutschen mehr als 90 Millionen Lebensversicherungsverträge¹. Doch Lebensversicherung ist nicht gleich Lebensversicherung. Der Begriff eint eine Reihe von Produkten, die eines gemeinsam haben – sie sichern das Leben einer Person wirtschaftlich ab. Betrachtet man die Policen im Detail, so gibt es jedoch Unterschiede, die man kennen sollte, wenn man richtig abgesichert sein will“, sagt Silke Barth, Vorsorgeexpertin von CosmosDirekt.
Zu den geläufigsten Lebensversicherungen zählen neben dem Klassiker Kapital-Lebensversicherung auch die Risiko-Lebensversicherung und die Rentenversicherung. Während Letztere die Langlebigkeit durch Zahlung einer lebenslangen Rentenzahlung finanziell absichert, schützt die Risiko-Lebensversicherung die Hinterbliebenen vor finanziellen Problemen durch Zahlung der vereinbarten Versicherungssumme. Fachleute sprechen von der Absicherung biometrischer Risiken (z.B. Langlebigkeit oder Tod). Die Kapital-Lebensversicherung schließlich ist eine Kombination aus beidem: Stirbt der Kunde während der Vertragsdauer, wird die vereinbarte Versicherungssumme an die Hinterbliebenen ausgezahlt – erlebt er das Vertragsende, so kommt eine einmalige Kapitalabfindung in Form des angesparten Kapitals plus Überschussanteilen zur Auszahlung.

Hinterbliebenenschutz optimiert mit der Risiko-Lebensversicherung
„Wer darauf abzielt seine Angehörigen im Falle seines vorzeitigen Todes ausreichend zu versorgen, sollte eine Risiko-Lebensversicherung abschließen. Die Altersvorsorge sollte über einen separaten Vertrag abgesichert werden“, rät Silke Barth von CosmosDirekt. Diese Trennung von Risiko-Schutz und Sparen für das Alter bringt eine Reihe von Vorteilen mit sich:

Bedarfsgerechter Hinterbliebenenschutz
Die Versicherungssumme der Risiko-Lebensversicherung wird direkt über den Bedarf definiert. Da keine Beitragsteile gespart werden, lassen sich auch hohe Summen zu vergleichsweise niedrigen Beiträgen absichern. Experten raten Familien eine Versicherungssumme in Höhe des 3 bis 5-fachen des Jahresbruttoeinkommens des Hauptverdieners zu wählen.

Mehr Flexibilität
Der Risiko-Schutz lässt sich problemlos an einen veränderten Bedarf anpassen. Die meisten Policen bieten bei bestimmten Ereignissen, wie Heirat, Geburt oder Eigenheimerwerb Erhöhungsoptionen. So ist es möglich, den Versicherungsschutz auch ohne erneute Gesundheitsprüfung anzupassen – ein großer Vorteil, wenn sich die gesundheitlichen Verhältnisse inzwischen verändert haben sollten.

Auch bei finanziellen Engpässen abgesichert
Ist die Familienkasse generell knapp, sollte in jedem Fall die existenzielle Absicherung für den Todesfall bestehen. Im Gegensatz zu Kombi-Produkten lässt sich bei getrennten Verträgen das Sparen bei finanziellen Engpässen unterbrechen, ohne dass der Risikoschutz eingeschränkt wird.

Transparenz für mehr Durchblick
Getrennte Verträge sorgen für Durchblick: Als Kunde wissen Sie genau, was Sie für den Hinterbliebenen-Schutz zahlen, wie viel Sie für die Altersvorsorge aufwenden und welche Leistungen Sie für welchen Beitrag bekommen.

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