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Ausgabe 01/2014
Freiwillige vor – So bekommen Sie vom Finanzamt Geld zurück!

Nur jeder dritte Arbeitnehmer reicht eine freiwillige Steuererklärung ein. Denn viele, die nicht zu einer Einkommenssteuererklärung verpflichtet sind, wissen nicht, dass mehr als 90 Prozent der abgegebenen Steuererklärungen zu einer Steuererstattung führen. Nach Zahlen des Statistischen Bundesamts bekommt ein Arbeitnehmer im Schnitt 823 Euro vom Finanzamt zurück. Wir sagen Ihnen, in welchen Fällen sich die Abgabe lohnt!

Der Staat kassiert mit der Lohnsteuer mehr ein als ihm eigentlich zusteht. Denn da nur jede Dritte eine Steuererklärung abgibt, verzichten die deutschen Bürger jedes Jahr auf insgesamt rund eine Milliarde Euro. Die meisten glauben, dass ihr Einkommen zu gering sei und sich der Aufwand nicht lohne. Oder dass das Ausfüllen der Steuerformulare zu kompliziert sei. Eine fatale Fehleinschätzung!

Das geht aufs Haus

Mieter, Vermieter und Hausbesitzer können ihre Aufwendungen für Erhaltungs-, Modernisierungs- oder Renovierungsarbeiten steuerlich geltend machen. Ebenfalls gefördert werden Minijobber im Haushalt, selbstständige und sozialversicherte Haushaltshilfen und Handwerkerleistungen. Wichtige Voraussetzung für die Anerkennung der Dienstleistungen vom Fiskus ist, dass die Zahlung nicht bar erfolgt, sondern per Rechnung oder Überweisung getätigt wird.

Auch Überflieger sind fein raus

Des Weiteren lohnt sich eine freiwillige Steuererklärung, wenn Ihre Werbungskosten die 1.000-Euro-Pauschale übersteigen, z. B. durch eine doppelte Haushaltsführung.
Auch beim Überschreiten anderer Pauschalbeträge gibt’s Geld zurück. Zum Beispiel bei Sonderausgaben (wie Kirchensteuer, Spenden oder Ausbildungskosten, aber auch Riester-Renten) von über 36 Euro im Jahr (bei Singles). Zudem werden auch außergewöhnliche Belastungen wie Scheidungs-, Krankheits- und Beerdingungskosten, behinderungsbedingte Kosten, Pflegekosten für die Eltern, Kinder oder nicht ehelichen Partner etc. steuerlich berücksichtigt. Auch wenn sich im laufenden Jahr in Ihrer Familie etwas verändert hat (wie Geburt oder Ausbildungsbeginn eines Kindes, Heirat oder Verpartnerung), kann die Abgabe der Steuererklärung sinnvoll sein.

Je eher daran, desto schneller davon

Als „Freiwilliger“ müssen Sie Ihre Einkommenssteuer übrigens nicht bis Ende Mai des folgenden Jahres abgeben, sondern haben dafür vier Jahre lang Zeit. Doch wer sich schon zu Jahresbeginn, in dem es im Büro meist noch etwas ruhiger zugeht, daranmacht, kann sich im Mai entspannt zurücklehnen und den Frühling genießen.

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