CosmosDirekt - Die Versicherung.
Ausgabe 01/2015
Nordisch oder alpin?

Auf Skipisten und Langlaufloipen suchen viele ihr persönliches Abenteuer. Aber Vorsicht – immer wieder kommt es zu Unfällen. Wie sich Wintersportler für den Ernstfall absichern, erklärt CosmosDirekt.

Wintersport ist auch Volkssport: Viele Hobbysportler wünschen sich kurz vor dem heißersehnten Skiurlaub noch schnell eine Portion Neuschnee. Aber es ist Vorsicht geboten, denn jedes Jahr enden Abfahrten für mehr als 41.000 deutsche Skifahrer im Krankenhaus.1 Wie sich Schneesportler für den Fall des Falles absichern – CosmosDirekt gibt Tipps.

Schnelle Hilfe statt Geldsorgen

„Beim Sturz auf der Piste oder in einer Langlaufloipe kann die Bergung schwierig sein und der Weg zum nächsten Krankenhaus teuer werden“, sagt Sabine Kreutzer-Martin, Versicherungsexpertin bei CosmosDirekt. Die private Unfallversicherung kommt für die Kosten auf. Sie hilft auch insbesondere dann, wenn langfristige gesundheitliche Beeinträchtigungen infolge des Unfalls zurückbleiben. Hierfür sollte in jedem Fall eine Invaliditätsleistung vereinbart werden. „Für aktive Schneesportler ist eine private Unfallversicherung unverzichtbar. Ob monatliche Rente, eine einmalige Kapitalleistung oder beides – eine Unfallversicherung bietet in unterschiedlichen Formen zumindest eine finanzielle Unterstützung.“

Genesung ohne zusätzliche Kosten

Außerdem hilfreich: eine Reise-Krankenversicherung. Die gesetzliche Krankenversicherung hat erhebliche Lücken beim Schutz im Ausland. Innerhalb der Europäischen Union und des Europäischen Wirtschaftsraums gilt aber ein Sonderabkommen, das die Inanspruchnahme von Leistungen auch in diesen Bereichen ermöglicht. Diese Leistungen sind aber oft sehr eingeschränkt, d.h. über die gesetzliche Krankenversicherung (GKV) kann nur das Nötigste abgerechnet werden. „Der Rücktransport von kranken Urlaubern wird von der GKV grundsätzlich nicht gezahlt. Eine Reise-Krankenversicherung kann diese Kosten übernehmen. Jedoch sollte man bei Abschluss darauf achten, dass der Versicherer nicht nur den medizinisch notwendigen, sondern den medizinisch sinnvollen Krankenrücktransport beinhaltet. Denn dieser kann schon früher relevant sein“, so Sabine Kreutzer-Martin.

Gerüstet für den Fall der Fälle

Ob im Alltag oder auf der Skipiste, eine Privat-Haftpflichtversicherung ist unerlässlich und sollte zur Standardabsicherung gehören. Schnell ist etwas passiert und man wird mit Schadenersatzansprüchen Dritter konfrontiert. „Wenn man zum Beispiel auf der Skipiste aus Unachtsamkeit einen anderen Skifahrer verletzt, kann dies unter Umständen für den Verursacher sehr teuer oder gar unbezahlbar werden. Eine Privat-Haftpflichtversicherung deckt dieses Risiko gegen einen geringen Monatsbeitrag ab“, sagt die Versicherungsexpertin.
Wenn Sie diese Punkte berücksichtigen, sind Sie im Skiurlaub sicher unterwegs.

1 Auswertungsstelle für Skiunfälle (ASU)

Nordisch oder alpin

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