CosmosDirekt - Die Versicherung.
Ausgabe 10/2016
Smart fahren lohnt sich

Bei Telematik-Tarifen zeichnet das Smartphone oder eine Blackbox die Fahrweise auf. Wer umsichtig fährt, wird von der Versicherung belohnt. Zugleich wird Autofahren sicherer.

Wer vorausschauend fährt, gewinnt bei seinem Versicherungsbeitrag. Auch wer sein Auto sanft beschleunigt oder langsam Kurven durchfährt, sammelt Pluspunkte. Das Gleiche passiert, wenn man sich an jede Tempo-30-Beschränkung hält oder auf der Autobahn aufs Rasen verzichtet. Am Ende einer Fahrt erhält man von seinem Anbieter ein Feedback zu seiner Fahrweise, einen Status oder – abhängig von der Anzahl der gefahrenen Kilometer – einen Gesamtscore.

Versicherungsprämie wird an Fahrweise gekoppelt

Voraussetzung dafür ist, dass man eine kleine Blackbox im Auto einbaut, einen Stecker in den Zigarettenanzünder steckt oder eine App auf dem Smartphone installiert. Schon wird automatisch bewertet, wie man sich im Straßenverkehr verhält. Bei den sogenannten Telematik-Tarifen wird die Höhe der Versicherungsprämie an den Fahrstil gekoppelt. Fährt man zum Beispiel bei unserem neuen Tarif „BetterDrive besonders umsichtig und hält sich immer an die Verkehrsregeln, belohnen wir dieses Verhalten und gewähren – abhängig vom Gesamtscore – bis zu 30 Prozent Rabatt bei der Autoversicherung.

Davon profitieren insbesondere Fahranfänger und junge Fahrer, die erst wenige schadenfreie Jahre ansammeln konnten. Bislang wurden sie für das Fehlverhalten ihrer Altersgenossen bestraft. Denn aufgrund der geringen Fahrpraxis und der dadurch recht hohen Unfallquote zahlt die Altersgruppe zwischen 18 und 28 Jahren die höchsten Beiträge. Vernünftige Fahrer werden also belohnt. Sollten Sie weitere Fragen zu dem neuen Angebot haben, sind wir unter 0681-966 66 95 gerne für Sie da.

Für Fahrneulinge bietet der enge Kontakt zum Versicherer aber noch weitere Vorteile. Denn die App gibt Fahrtipps und Verbesserungsvorschläge für die nächste Tour. So kann man Schritt für Schritt das eigene (Fehl-)Verhalten im Straßenverkehr korrigieren. Dadurch fährt man nicht nur sicherer, sondern gefährdet auch andere weniger.

Datenschützer befürchten den „gläsernen Kunden“

So weit, so vorteilhaft. Doch Datenschützer sind alarmiert, schließlich sammeln Blackbox und App jede Menge Informationen und zum Teil auch personenbezogene Daten. Neben Geschwindigkeit, Brems- und Beschleunigungsverhalten werden auch die Uhrzeit, die Art der Straße (unterschieden in Stadt- und Überlandstraßen beziehungsweise Autobahnen) sowie die gefahrene Strecke erfasst. Befürchtet wird, dass sich daraus ein Bewegungsprofil erstellen lässt. Ebenso könnte der Versicherer die Informationen dazu nutzen, bei Unfällen Leistungen zu kürzen.

Doch diese Furcht ist unbegründet. Zum einen lässt sich beispielsweise die BetterDrive-App individuell ein- und ausschalten, zum anderen hat die Versicherung keinen direkten Zugriff auf die gesammelten Daten. Ein unabhängiger Dienstleister trägt sie zusammen und berechnet daraus den eigentlichen Score. Dadurch wird auch verhindert, dass zum Beispiel Notfallbremsungen direkt zu einem schlechten Punktwert führen. Es zählt die Häufung von Vorfällen – schließlich soll das richtige Verhalten nicht bestraft werden: Wenn zum Beispiel ein Kind auf die Straße springt, ist eine Vollbremsung die beste Reaktion. Wer durch die Innenstadt rast, muss dagegen immer mit Minuspunkten rechnen.

Bestehendes System wird dynamischer

In jedem Fall lassen die Versicherer das bestehende System zur Berechnung der Kfz-Versicherungsprämie teilweise hinter sich: Wo bislang vorwiegend statistische Daten wie der Wohnort, das Unfallrisiko und die Schadenhöhe des jeweiligen Autotyps, gefahrene Kilometer und Alter des Fahrers eine Rolle spielten, fließen nun auch dynamische Faktoren ein. So kann das individuelle Risiko jedes Fahrers besser als bislang eingeschätzt werden.

Allerdings sorgt das Feedbacksystem auch dafür, dass ein wilder Raser sanft zu einer umsichtigen Fahrweise angestoßen wird. Dies kommt nicht nur ihm persönlich zugute, sondern auch seinen Mitfahrern und den anderen Verkehrsteilnehmern. Denn wenn alle vorsichtig fahren, sinken auch insgesamt die Unfallzahlen.

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