Ausgabe 10/2017
So machen Sie Ihr Auto fit für den Herbst

Viele freuen sich auf einen goldenen Oktober, langsam färben sich auch schon wieder die Blätter. Doch so schön der Herbst auch ist, für Autofahrer stellt er eine besondere Herausforderung dar: Laub bedeckt die Straßen, Nebel steigt aus den Wiesen auf, abends wird es früher dunkel. Höchste Zeit, den Wagen auf die Jahreszeit vorzubereiten.

Bei Dämmerung und Dunkelheit ist eine funktionstüchtige Beleuchtung unverzichtbar. Überprüfen Sie regelmäßig – im Idealfall vor jedem Fahrtantritt – Frontscheinwerfer, Rück- und Bremsleuchten sowie die Blinklichter. Neuere Autos verfügen meist über Systeme, die Sie über defekte Leuchtmittel informieren. Die entsprechende Fehlermeldung wird dann im Multimedia-Display oder Armaturenbrett angezeigt Denken Sie auch an die korrekte Ausrichtung: Zu hoch eingestellte Scheinwerfer blenden den Gegenverkehr, zu niedrige leuchten die Fahrbahn nur ungenügend aus. Die Bremslichter checken Sie am einfachsten, indem Ihnen jemand hilft. Sie können auch rückwärts an eine Mauer oder große Fensterscheibe heranfahren und im Rückspiegel kontrollieren, ob die Lampen aufleuchten.

Sehen und gesehen werden

Ausgefallene Glühbirnen, Xenonleuchten oder LEDs müssen umgehend ausgetauscht werden. Manchmal liegt das Problem auch bei der Sicherung, daher sollten Sie diese immer zusätzlich überprüfen. Die schnelle Instandsetzung ist aus zwei Gründen dringend angeraten: Erstens steigt mit defekter Beleuchtung das Risiko, dass Sie in einen Unfall verwickelt werden. Nur mit voll funktionstüchtiger Beleuchtung stellen Sie keine unnötige Gefahr für sich und andere dar. Zweitens kann es sein, dass Ihnen aufgrund unzureichender Beleuchtung bei einem Unfall eine Teilschuld zugesprochen wird, selbst wenn Sie den Unfall nicht verursacht haben. Die Beleuchtung dient nämlich nicht nur dazu, selbst besser zu sehen, sondern auch, besser gesehen zu werden. Gewöhnliche Glühlampen kann man meist selbst wechseln, bei defekten Xenonstrahlern oder LEDs darf jedoch allein die Werkstatt ran.

Aber nicht nur Nebel, trübes Wetter und frühe Dunkelheit können die Sicht des Fahrers beeinträchtigen – auch schmutzige Scheiben erschweren den Durchblick. Daher sollten Sie jetzt Windschutzscheibe, Seitenscheiben und Heckscheibe gründlich von außen putzen. Vergessen Sie dabei nicht, auch die Gummilippen der Scheibenwischer zu reinigen, sonst verteilt sich der daran klebende Schmutz beim nächsten Wischen wieder über die Scheibe. Wenn die gereinigten Scheibenwischer noch immer Schlieren bilden, tauschen Sie sie aus. Auch die Innenseite der Verglasung wird im Herbst durch das Gebläse stark in Mitleidenschaft gezogen. Gegen solchen Schmutz hilft am besten normaler Fensterreiniger. Rubbeln Sie die Scheiben mit Küchenpapier oder einem Leder- bzw. Mikrofasertuch gründlich trocken. So bleiben keine Schlieren zurück.

Bereit für die frostigen Tage

Morgens sind die Autos ab jetzt auch häufiger von einer Raureifschicht überzogen. Daher sollten Sie nun unbedingt Frostschutzmittel in die Scheibenwischanlage einfüllen. Legen Sie außerdem einen Eiskratzer oder eine Flasche Enteisungsspray ins Auto – ebenso eine Abdeckfolie für die Windschutzscheibe. Der Eiskratzer sollte aus stabilen Kunststoff bestehen und eine glatte Kante besitzen, damit Sie die Scheibe nicht zerkratzen. Profis nehmen Eiskratzer mit Kupfer- oder Messingklinge, die sich der gebogenen Scheibe besser anpassen. In der Werkstatt sollten Sie zudem Batterien, die älter als vier Jahre sind, auf Frostsicherheit prüfen lassen. Auch das Kühlsystem sollte gecheckt werden. Bildet sich hier Eis, kann es zu Motorschäden kommen. Zudem sollten Sie die Gummidichtungen der Türen mit einem Talg- oder Silikonstift aus dem Fachhandel gegen das Festfrieren schützen. Das Pflegemittel verhindert auch, dass das Gummi bei Minusgraden brüchig wird.
Etwa im Oktober, spätestens aber im November ist es dann an der Zeit, von Sommer- auf Winterreifen zu wechseln. Diese bleiben auch bei hohen Minusgraden weich und sorgen auf vereisten, nassen und rutschigen Straßen für eine bessere Haftung. Bei Glatteis und Schnee besteht die sogenannte „Winterreifenpflicht“. Diese schreibt mindestens die Art Reifen vor, welche mit einem „M+S“-Logo gekennzeichnet sind. „M+S“ steht für „Matsch und Schnee“, das Logo findet sich auf Ganzjahresreifen, besonders in verschneiten und sehr kalten Gebieten empfehlen sich jedoch richtige Winterreifen. Ein Verstoß gegen die Winterreifenpflicht wird mit 60 Euro und mehr (je nach Schwere des Vergehens) geahndet. Kontrollieren Sie auch Luftdruck und Profiltiefe der Reifen. Gesetzlich vorgeschrieben ist eine Tiefe von mindestens 1,6 Millimetern. Der ADAC empfiehlt sogar, bereits bei einer Profiltiefe von weniger als 4 Millimetern die Winterreifen auszutauschen. Unterhalb dieses Wertes könnten die Reifen ihre Hafteigenschaften verlieren. Auch älter als zehn Jahre sollten sie nicht sein.

Mit dem Auto sicher durch den Herbst

Niedrige Temperaturen am Morgen, schlechte Sicht bei Dämmerung, die tiefstehende Sonne blendet – der Oktober stellt Autofahrer vor neue Herausforderungen. Nehmen Sie sich also in den kommenden Tagen etwas Zeit für Ihr Fahrzeug und machen Sie es fit für den Herbst. Vieles können Sie selbst machen, doch bei defekter Elektrik – oder wenn Sie sich den Reifenwechsel nicht selbst zutrauen – sollten Sie einen Fachbetrieb zurate ziehen. Im gesamten Bundesgebiet findet außerdem in diesem Oktober der sogenannte „Licht-Test“ statt. Bei dieser Aktion überprüfen die teilnehmenden Kfz-Werkstätten kostenlos die Lichtanlage Ihres Autos und beheben kleinere Mängel sofort.

Mit guter Sicht und funktionierendem Licht, mit Reifen, die der Witterung entsprechen, und mit den notwendigen Vorkehrungen gegen den ersten Frost können Sie dem Oktober gelassen entgegenblicken. Im Herbst sollte aber nicht nur das Auto zum Check, sondern auch Ihre Kfz-Versicherung: Vergleichen Sie Ihre alte Police mit neuen Angeboten. Bei einem Wechsel zur Autoversicherung von CosmosDirekt können Sie bares Geld sparen.

Wir wünschen eine gute und sichere Fahrt!

Auto fit für den Herbst machen

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