Ausgabe 10/2017
Bewahren Sie Ihr schönes Lächeln

Gesetzliche Krankenkassen übernehmen bei Zahnersatz & Co. einen Teil der Kosten. Den Rest trägt der Patient. Mit einer Zahnzusatzversicherung können Sie Ihren Eigenanteil senken.

Benötigt man einen Zahnersatz (z. B. Implantat, Zahnkrone) beteiligt sich die gesetzliche Krankenversicherung an den Kosten. Der Zahnersatz, den der Gesetzgeber als „medizinisch notwendige und ausreichende Versorgung“ ansieht, ist die sogenannte Regelversorgung. Und der gesetzlich vorgeschriebene Festzuschuss der Krankenkasse beträgt zumeist 50 % dieser Regelversorgung.

Mit einem gepflegten Bonusheft lässt sich dieser Zuschuss erhöhen: Beim regelmäßigen Zahnarztbesuch in den letzten 5 Jahren auf 60 %. Hat man in den letzten 10 Jahren regelmäßig die Zähne kontrollieren lassen sogar auf 65 %. Wichtig: Fehlt ein Jahr werden nur 50 % gezahlt. Mit der Regelversorgung wird die aus medizinischer Sicht notwendige Versorgung sichergestellt. Eine darüberhinausgehende Versorgung, die z.B. höheren ästhetischen Ansprüchen genügt oder hochwertige Materialien umfasst, ist mit einem Eigenanteil für den Patienten verbunden.

Vor allem höherwertiger Zahnersatz führt zu einem hohen Eigenanteil. Zum Beispiel, wenn man bei Backenzähnen anstelle einer Metallkrone eine Krone aus Keramik wünscht; oder wenn man ein (teures) Implantat anstelle einer (günstigeren) Brücke bevorzugt. Die Folge: Je höher die Ansprüche und ästhetischen Wünsche bezüglich des Zahnersatzes sind (und je moderner und hochwertiger das Material ist), desto tiefer muss der Patient in die eigene Tasche greifen.

Eine private Zahnzusatzversicherung senkt den Eigenanteil deutlich

Um nicht eines Tages mit hohen Kosten für einen Zahnersatz konfrontiert zu sein, empfiehlt sich der Abschluss einer privaten Zahnzusatzversicherung. Diese übernimmt nicht alle Kosten, senkt aber den Eigenanteil deutlich – oft auf bis zu 10 bzw. 30 Prozent des Gesamtbetrages. Abgedeckt werden neben Zahnersatz (Brücken, Implantate oder Prothesen) auch Kronen, Einlagefüllungen (Inlays und Onlays) oder plastische Zahnfüllungen. Zudem erstatten die Versicherungen auch die Kosten von Tests zum Parodontal-Risiko oder für eine professionelle Zahnreinigung.
Je nach Anbieter und Tarif liegen die Kosten für eine Zahnzusatzversicherung zwischen 10 und 50 Euro pro Monat. Allerdings gilt: Je früher man den Vertrag abschließt, desto günstiger wird er. Zudem spielt der individuelle Gesundheitszustand der Zähne eine Rolle.

Beschränkungen im Leistungsangebot zu Beginn des Vertrags

Die meisten Zahnzusatzversicherungen legen zu Vertragsbeginn eine gewisse Wartezeit fest, während der man noch keine Leistungen in Anspruch nehmen kann. Hintergrund dieser Regelung ist folgender: Würde die Versicherung von Beginn an leisten, könnten man auch sofort nach Auftreten eines Zahnproblems oder -verlusts schnell eine Zahnzusatzversicherung abschließen. Diese würde dann für einen Schaden aufkommen, der vor Vertragsbeginn entstanden ist. Um diese Zahlung wieder ausgleichen zu können, müssten sehr hohe monatliche Beiträge gezahlt werden – das würde sich also für den Kunden nicht lohnen.
Ausgenommen von der Wartezeit sind unfallbedingte, also unvorhersehbare Behandlungen, zum Beispiel nachdem ein Zahn beim Eishockey ausgeschlagen wurde. Die Kostenübernahme bei bereits laufenden Behandlungen ist grundsätzlich ausgeschlossen. Daher erfolgt bei der Antragstellung eine Gesundheitsprüfung, bei der auch ggf. der Zahnarzt Stellung nehmen muss. Wenn man bereits mit einem Zahnproblem bei ihm war oder er eine bestimmte Behandlung empfohlen (und in den Akten dokumentiert) hat, erhalt man für diese Leistungen keinen Ersatz vom Versicherer.

Entscheidend ist das Preis-Leistungsverhältnis

Zahnzusatzversicherungen sind bereits zu sehr niedrigen monatlichen Beiträgen erhältlich. Das schlägt sich aber häufig auch in den Leistungen nieder. Achten Sie deshalb bei Ihrer Entscheidung immer auf das Preis-Leistungs-Verhältnis. Benötigen Sie nur wenige Leistungen, sind niedrige Beiträge gerechtfertigt. Je mehr Leistungen Sie sich wünschen, desto höher sind auch die Monatsbeiträge.

Eine private Zahnzusatzversicherung ist also eine gute Investition und sinnvolle Ergänzung zu Ihrer gesetzlichen Krankenkasse – vor allem wenn man Wert auf hochqualitativen und ästhetisch zufriedenstellenden Zahnersatz legt. Mit einem leistungsstarken und zugleich günstigen Tarif haben Sie die Kosten bestens im Griff.

Zahnzusatzversicherung

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