CosmosDirekt - Die Versicherung.
Ausgabe 11/2014
Mehr vom Staat!

Machen Sie aus grauen Herbsttagen goldene, indem Sie zum Jahresende hin überprüfen, ob Sie bereits alle staatlichen Zulagen zur Riester- oder Basisrente voll ausschöpfen. Hierfür sollten Sie sich Ihre Beiträge zur Rente noch einmal genau ansehen und sich vergewissern, ob Sie noch mehr durch staatliche Steuervergünstigungen oder finanzielle Zulagen profitieren können. CosmosDirekt klärt auf!

Wenn die Tage im Herbst stürmischer, kühler und regnerischer werden, ist genau der richtige Zeitpunkt, um seine Riester- oder Basisrente zu überprüfen. Nicht nur, weil das Wetter Ausflüge nun meist verleidet, sondern weil Sie durch Zuzahlungen bis zum Jahresende eventuell noch richtig etwas herausholen können.

Basisrente: So funktioniert’s

Die Basisrente, auch Rürup-Rente genannt, ist die einzige staatlich geförderte Altersvorsorgeform für Selbstständige und somit das Äquivalent zur Riester-Rente für Angestellte. Während Riester-Verträge jedoch in erster Linie von finanziellen Zulagen profitieren, wird die Basisrente durch Steuervergünstigungen gefördert. Der Höchstbetrag pro Jahr liegt für Unverheiratete bei 20.000 Euro, für gemeinsam veranlagte Ehepartner bei 40.000 Euro. 2014 können 78 Prozent der eingezahlten Beitragssumme als Sonderausgabe geltend gemacht und somit bis zu 15.600 Euro (Singles) bzw. 31.200 Euro (Ehepartner) von der Steuer abgesetzt werden.

Nutzen Sie den Steuer-Spar-Effekt

Dabei kann die Einzahlung flexibel gestaltet werden. Neben der monatlichen Beitragszahlung können bei CosmosDirekt bis zu drei Zuzahlungen erfolgen, z. B. gegen Jahresende, wenn man seine jährliche Einnahmesituation besser einschätzen kann. Wenden Sie sich diesbezüglich am besten an Ihren Steuerberater.

Eine Zuzahlung macht vor allem dann Sinn, wenn man in einem bestimmten Jahr eine besonders hohe Steuerlast hat und diese durch die Zuzahlung entsprechend mindern möchte. So eignet sich die Basisrente nicht nur für Selbstständige, sondern auch für Besserverdienende mit einer hohen Steuerlast.

Riester-Rente: Volle Förderung ausschöpfen

Auch bei der Riester-Rente sind bis zum Jahresende Zuzahlungen bis zur Förderungshöchstgrenze von 2.100 Euro möglich und sollten daher als Option überprüft werden. Denn nur wer mindestens 4 % seines Bruttoeinkommens anspart, erhält die maximale Zulage. Die Zulagen werden auf Ihre Beiträge angerechnet und vermindern so den Anteil, den Sie tatsächlich zahlen müssen. Wer beispielsweise über ein Bruttoeinkommen von 25.000 Euro verfügt, sollte im Idealfall jährlich mindestens 846 Euro (4 % des Bruttoeinkommens minus Zulage) einzahlen, um die maximale Zulage von 154 Euro zu erhalten. Für vor 2008 geborene Kinder kann zudem eine Zulage in Höhe von 185 € und nach 2008 geborene von 300 € erhalten werden.

Wichtig: Voraussetzung für den Erhalt der staatlichen Zulagen ist die jährliche Vorlage des Zulagenantrags, weshalb sich ein Dauerzulagen-Antrag empfiehlt, den Sie von Ihrem Anbieter erhalten. So entfallen die jährlichen Angaben zum rentenversicherungspflichtigen Einkommen und nur relevante Änderungen, wie z. B. die Geburt eines Kindes, müssen dem Anbieter mitgeteilt werden.

Riester-Sparer profitieren gleich doppelt

Zusätzlich zu den staatlichen Zulagen, die Sie abhängig von Ihrer Familiensituation und Ihrem Eigenbeitrag erhalten, können zudem auch mit der Riester-Rente Steuervorteile genutzt werden. Hierfür muss bei der jährlichen Steuererklärung lediglich die Anlage AV ausgefüllt werden. Auch hier gelten die Fördergrenzen der Zulagen (mindestens 4 % des Bruttoeinkommens, maximal 2.100 Euro) sowie Ihr persönlicher Einkommenssteuersatz und Ihre jährlichen Einzahlungen. Bei einem zu versteuernden Einkommen von 25.000 Euro, einem Grenzsteuersatz von 29,28 % und einer jährlichen Einzahlung von 2.100 Euro beträgt der Steuervorteil ca. 615 Euro, wobei Steuervorteil und Zulagen miteinander verrechnet werden.

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