CosmosDirekt - Die Versicherung.
Ausgabe 12/2014
Ist Online-Banking sicher?

Online-Banking wird in Deutschland immer beliebter. CosmosDirekt informiert über die Möglichkeiten sowie Gefahren der Kontoverwaltung im Internet.

Nach einer Studie des Bundesverbandes Informationswirtschaft, Telekommunikation und neue Medien (BITKOM) nutzen 28 Millionen Deutsche die Vorteile des Online-Bankings. Das sind 45 Prozent aller Bundesbürger im Alter von 16 bis 74 Jahren.

Online-Banking und Sicherheit

Dabei spielt die Sicherheit beim Online-Banking eine wichtige Rolle. Kreditinstitute und ihre Kunden sind regelmäßig Attacken von Betrügern ausgesetzt. Es gibt zahlreiche Möglichkeiten beim Homebanking Opfer von Cyberkriminalität zu werden.
Eine beliebte Methode ist der Passwortdiebstahl über manipulierte E-Mails. Dieses illegale Vorgehen wird als Phishing bezeichnet.

Was ist Phishing?

Phishing setzt sich aus den englischen Wörtern „Password“ und „Fishing“ zusammen. Genau das versuchen Phishing-Betrüger auch: Sie fischen nach Passwörtern, Zugangsdaten und Kreditkartennummern im Internet. Das Vorgehen ist einfach durchzuführen und folgt zwei Schritten:
Die Internetkriminellen verschicken E-Mails, die optisch sowie inhaltlich wie die einer seriösen Bank oder Firma aussehen. Darin fordern sie den Empfänger auf, seine Daten beim Online-Banking zu aktualisieren. Beliebte Begründungen sind das Ablaufen der Kreditkarte, die Erneuerung des Passworts, der Verlust der Zugangsdaten oder die Bestätigung von Kontoinformationen aus Sicherheitsgründen. Die Kunden werden dazu aufgefordert über einen Link, der angeblich zur Bank führt, ihre Angaben zu erneuern oder einzugeben. Die Betrüger spekulieren darauf, dass einige der Empfänger der massenweise verschickten E-Mails tatsächlich Kunden des vorgetäuschten Unternehmens sind. Dabei ist auch die Internetadresse kein Garant, um zu erkennen, dass hier Betrüger am Werk sind. Entweder unterscheidet sich die Adresse nur geringfügig von der des Unternehmens oder die Adressleiste wurde mit Hilfe eines programmierten Codes gefälscht.
Banken werden niemals Zugangsdaten über eine E-Mail bei Ihnen erfragen. Sollten Sie sich unsicher sein, rufen Sie lieber direkt bei Ihrer Bank an und erkundigen Sie sich, ob eine solche Mail an Sie versendet wurde.

Welche Gefahr geht von Trojanern und Würmern aus?

Eine andere weit verbreitete Methode, Sicherheitslücken über das Netz zu schaffen, ist die Installation von Schadsoftware, sogenannten Trojanern oder Würmern. In den meisten Fällen werden diese über Anhänge in E-Mails verschickt und auf dem Computer des potenziellen Opfers installiert. Beim Online-Banking späht solche Software dann unbemerkt Zugangsdaten aus und leitet diese an den kriminellen Absender weiter. Sie als Geschädigter bekommen davon meist nichts mit.

Was ist beim Online-Banking mit Smartphone und Tablet zu beachten?

Beim Mobile-Banking über das Smartphone oder Tablet gilt das Gleiche wie für den PC: Trojaner können Ihre Zugangsdaten auch bei diesen Geräten abfangen, wenn Sie sich nicht an einige Sicherheitsmaßnahmen halten. Deshalb ist hier unbedingt ein Virenschutz erforderlich, insbesondere für Androidnutzer aufgrund des offenen Betriebssystems.

Verhalten im Betrugsfall

Wer den Verdacht hat, Opfer eines Online-Banking-Betruges geworden zu sein, sollte sofort handeln. Kontaktieren Sie Ihre Bank, lassen Sie Ihr Girokonto sperren und besprechen Sie mit dem Mitarbeiter weitere mögliche Schritte. Alternativ hilft auch die Nummer des zentralen Sperr-Notrufs +49 116 116. Halten Sie dabei immer Ihre Kartennummer bereit, damit Ihnen schnell geholfen werden kann. Zudem sollten Sie Ihren PC, Ihr Smartphone sowie Tablet auf Viren überprüfen und ggf. die Schadsoftware entfernen.

Wer haftet im Betrugsfall?

Der Gesetzgeber unterscheidet zwischen Fahrlässigkeit und Sorgfalt. Wer seine PINs und TANs nicht sicher verwahrt, also beispielsweise ungeschützt auf einem elektronischen Medium wie dem Computer oder dem Mobiltelefon speichert, handelt grob fahrlässig. Jeder Bankkunde ist verpflichtet, seine Sorgfaltspflicht einzuhalten und Schutzvorkehrungen zu treffen. Allerdings ist nirgendwo wirklich festgeschrieben, wo die grobe Fahrlässigkeit beim Online-Banking beginnt und wo sie aufhört. Gut beraten ist jeder, der sich an bestimmte Spielregeln hält und zum Beispiel eine aktuelle Virenschutz-Software installiert hat sowie das neueste Transaktionsverfahren seiner Bank nutzt.

So schützen Sie sich

Die Gefahren beim Online-Banking sind somit umfangreich und oftmals schwer zu erkennen. Cyberkriminelle sind Ihrer Zeit meist einen Schritt voraus und sorgen immer wieder für gehackte Konten und beträchtlichen finanziellen Schaden. Halten Sie deshalb Ihren Computer und die installierte Software stets auf dem neuesten Stand. Nutzen Sie Antivirenprogramme und bewahren Sie Ihre Zugangsdaten, Passwörter sowie PINs und TANs sorgfältig auf. Damit können Sie es den Betrügern so schwer wie möglich machen. Ein hundertprozentiger Schutz kann so allerdings nie erlangt werden. Im Fall der Fälle helfen dann nur noch Versicherungen, die für den entstandenen Schaden aufkommen, wie z. B. der FinanzSchutz von CosmosDirekt. Dieser sichert Sie und Ihre Familie weltweit gegen Konten- und EC- sowie Kreditkartenmissbrauch ab, damit Sie sorgenfrei banken und einkaufen können – und das für nur 7,90 € im Jahr.

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