CosmosDirekt - Die Versicherung.
Ausgabe 02/2013

Egal, ob Ihr Geld auf dem Sparbuch landet,
auf dem Girokonto gehortet oder auf ein Bausparkonto eingezahlt wird: Um unnötige Steuerabzüge zu vermeiden, lohnt es sich, einen Freistellungsauftrag zu erteilen. Denn der Fiskus streicht ansonsten automatisch von allen Kapitalerträgen 25 % Abgeltungsteuer plus Solidaritätszuschlag und gegebenenfalls Kirchensteuer ein.

Mit dem Freistellungsauftrag für Kapitalerträge (FSA) können Sie Ihren Finanzdienstleister beauftragen, ihre ersparten Zinsen und Dividenden vom Steuereinzug freizustellen. Voraussetzung ist, dass der Gewinn unter dem Steuerfreibetrag, auch Sparer-Pauschbetrag genannt, liegt. Dieser beläuft sich für Ledige auf 801 € jährlich, bei Ehepartnern auf 1.602 € pro Jahr. Der Freibetrag kann je nach Bedarf auf verschiedene Anbieter aufgeteilt werden.

„Sind die Steuern erst einmal abgeführt, muss man in der Regel bis zur nächsten Steuererklärung warten, bevor man sein Geld zurückbekommt“, erläutert Michael Greifenberg, Versicherungsexperte von CosmosDirekt. „Private Anleger sollten daher rechtzeitig daran denken, einen kostenlosen Freistellungsauftrag bei ihrem Finanzdienstleister zu stellen.“

Fünf Tipps rund um den Sparer-Pauschbetrag

Tipp 1: Freibetrag geschickt aufteilen

Wenn verschiedene Sparverträge bei unterschiedlichen Kreditinstituten bestehen, lohnt es sich, den Freibetrag sinnvoll auf diese zu verteilen. Lässt etwa ein Tagesgeldkonto die meisten Zinsen erwarten, sollte ihm auch ein Großteil des Freibetrages zugeordnet werden. Achtung:In der Summe darf der Freistellungshöchstbetrag nicht überschritten werden.

Tipp 2: Freistellungsaufträge auch bei Versicherungen möglich

Freistellungsaufträge für Kapitalerträge können Anleger nicht nur bei Banken einreichen. Auch bei anderen Finanzdienstleistern wie Versicherungen kann es sinnvoll sein, einen Auftrag einzurichten.

Tipp 3: Den Überblick behalten

Um die Übersicht zu behalten, tragen Anleger am besten alle Anlagen, Zinserträge und erteilten Freistellungsaufträge in einer Tabelle zusammen. Gut zu wissen: Bei Bedarf kann der Freistellungsauftrag jederzeit angepasst werden. Kunden von CosmosDirekt können ihre Vertragsdetails jederzeit über das Online-Portal meinCosmosDirekt einsehen und verwalten.

Tipp 4: Aufträge auf Steuer-ID prüfen

Wer einen neuen Freistellungsauftrag stellt, muss seit 2011 seine Steueridentifikationsnummer (kurz Steuer-ID) angeben. Sie findet sich beispielsweise auf dem Steuerbescheid. Bestehende Aufträge gelten ohne Steuer-ID-Angabe nur noch bis Ende 2015.

Tipp 5: Auf Antragsfristen achten

Zinsen werden in der Regel am Ende des Jahres gutgeschrieben. Spätestens zu diesem Zeitpunkt sollten Sparer ihre Freistellungsaufträge eingerichtet haben. Um auf Nummer sicher zu gehen ist es ratsam, die Änderungen bis vier Wochen vor Jahresende einzureichen.

Hier finden Sie den Freistellungsauftrag der CosmosDirekt.

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