CosmosDirekt - Die Versicherung.
Ausgabe 03/2016
Wertvoller Hausrat

Wissen Sie eigentlich, wie wertvoll Ihr Hausrat ist? Viele unterschätzen diesen und setzen Ihre Versicherungssumme zu niedrig an. Hier erfahren Sie, was Sie beachten sollten!

Wer denkt, sein Hausrat sei nicht wertvoll genug, um ihn zu versichern, liegt oft falsch. Gerade jüngere Menschen unterschätzen häufig den Wert ihres Hausrats. Denn auch in vielen Studentenbuden und jungen Single-Haushalten befinden sich heutzutage viele hochwertige technische Geräte mit einem Gesamtwert, der sich schnell auf mehrere tausend Euro belaufen kann. Deshalb stellen wir Ihnen im Folgenden beispielhaft dar, wie viel Wert sich in einem durchschnittlichen Single-Haushalt ansammeln kann, z. B. in Form von Digitalkameras (ca. 300 Euro), Laptops/Computer (ca. 600 Euro), Tablets (ca. 300 Euro), DVD-Rekorder (ca. 300 Euro), LED-Fernseher (ca. 500 Euro), Smartphones (ca. 300 Euro), Hifi-Anlagen (ca. 400 Euro), in manchen Fällen auch Heimkinosysteme (ca. 500 Euro) und Spielkonsolen (ca. 400 Euro).
So ergibt sich bei einem Single-Haushalt schnell ein Wert allein an Elektrogeräten von rund 3.600 Euro. Bei Paaren oder Familien (besonders mit älteren Kindern) ist zu bedenken, dass noch weitere Computer, Smartphones etc. hinzukommen können.

Zudem verfügt so gut wie jeder Haushalt über einen Kühlschrank, eine Waschmaschine, einen Herd mit Backofen und weitere Haushaltsgeräte wie Staubsauger, Mikrowellen und sonstige Küchenausstattung (im Wert von ca. 2.500 Euro), nicht selten sind auch Einbauküchen (ca. 5.000 Euro) vorhanden. Hierbei ist zu beachten, dass maßgeschneiderte Küchen und Einbauschränke jedoch nicht zum Hausrat gehören. Je nach Haushaltsgröße kommen noch Möbel fürs Schlaf- und Wohnzimmer (ca. 2.000 Euro), Lampen, Teppiche, Gardinen und andere Einrichtungsgegenstände (ca. 2.000 Euro) hinzu. Besitzt man einen Garten, ergänzt sich die Liste des Weiteren um Gartenmöbel und -geräte (ca. 1.000 Euro).

Selbst wenn man weiteres Inventar wie Bekleidung und Schuhe, Musikinstrumente, Sportgeräte und andere Hobbyausrüstungen sowie die Fahrräder und Zimmereinrichtungen aller Familienmitglieder bzw. Bewohner und Wertsachen wie Schmuck, Kunstgegenstände und Antiquitäten außer Acht lässt, beläuft sich der Wert eines durchschnittlich ausgestatteten Single-Haushalts schnell auf ca. 16.000 Euro, wie unsere Beispielberechnung zeigt.

Bei Paaren würde sich dieser Wert durch Kleidung und weitere personelle Gegenstände auf ca. 21.000 erhöhen.

Wenn man von einer Familie ausgeht, befinden sich im Haushalt noch Grundausstattungen für Kinder, so wie Kinderwägen, Spielzeug und Spielgeräte, so dass sich der Haushaltswert auf mindestens 26.000 Euro erhöht.

In diesen Fällen zahlt die Versicherung

Bei Blitz-, Sturm- und Hagelschäden, Leitungswasser- und Brandschäden, Einbruchdiebstahl und Vandalismus sowie Diebstahl auf Reisen wird das versicherte Eigentum im Schadensfall zum Neu- bzw. Wiederbeschaffungswert erstattet. Im Falle eines Totalschadens, zum Beispiel durch Feuer und damit verbundenen Ruß- und/oder Löschschäden, werden auch Folgekosten wie Hotel-, Lager- und/oder Bewachungskosten übernommen, die schnell eine beträchtliche Höhe erreichen können. Doch woher weiß man, wie hoch die Versicherungssumme sein sollte, um in Zweifelsfall nicht auf Kosten sitzenzubleiben?

So berechnen sich Deckungssumme und Beitragshöhe

Anders als bei personengebundenen Versicherungen bezieht sich die Hausratversicherung auf das Inventar einer Wohnung oder eines Hauses, unabhängig davon, wie viele Personen darin leben. Diese müssen namentlich in die Police aufgenommen werden, Untermieter sind allerdings meist ausgeschlossen. Wie die nötige Versicherungssumme ermittelt wird, hängt vom Versicherungsanbieter ab. Bei einigen Anbietern gibt es die Option, den Wert des Hausrats selbst zu schätzen. Der Vorteil einer genauen Berechnung besteht darin, dass die Versicherungssumme exakt dem versicherten Wert entspricht. Wenn dieser jedoch zu niedrig eingestuft wird, besteht die Gefahr einer Unterversicherung und der Schaden wird nur anteilig ersetzt – auch wenn nur einzelne Gegenstände zerstört werden. Zudem muss in diesem Fall der Wert des kompletten Hausrats Raum für Raum und Stück für Stück genau aufgelistet werden – ein aufwändiges und mühsames Unterfangen, das zudem regelmäßig wiederholt werden sollte, um auf dem aktuellen Stand zu bleiben.

Die einfachere Methode besteht darin, den Wert über eine Pauschale festzulegen, z. B. 650 Euro pro Quadratmeter. Das bedeutet für eine 80 Quadratmeter große Wohnung eine Deckungssumme von 52.000 Euro. Bei der pauschalen Berechnung ist eine Unterversicherung in der Regel vom Versicherer ausgeschlossen und der Schaden wird bis zur Höchstentschädigungsleistung komplett erstattet. Es sollte also darauf geachtet werden, dass die Versicherungsbedingungen wie bei der Hausratversicherung von CosmosDirekt eine Unterversicherungsverzichtsklausel enthalten.

Tarifzone, Selbstbeteiligung und Vertragslaufzeit

Neben der Wohnfläche gibt es noch drei weitere Faktoren, die Einfluss auf Ihre Beitragshöhe haben. Einer davon ist die Tarifzone, in der Sie wohnen. Die Zuordnung in eine bestimmte Tarifzone erfolgt über eine Risikoeinschätzung, bei der vor allem die Anzahl und Kosten von Einbrüchen und Diebstählen sowie die Höhe der von Bränden und Stürmen verursachten Schäden berücksichtigt werden. Des Weiteren kann meist auch eine Selbstbeteiligung vereinbart werden, durch die sich die Beitragssumme reduziert. Auch die Vertragslaufzeit hat bei vielen Anbietern einen Einfluss auf die Beitragsgröße. Grundsätzlich gilt hier: Je länger die Laufzeit ist, desto niedriger die monatliche Versicherungsprämie.

Da die Beitragshöhe für eine Hausratversicherung im Vergleich zum Hausratwert relativ niedrig ist (bei CosmosDirekt z. B. nur 2,38 Euro im Monat*), sollte diese Versicherung grundsätzlich in keinem Versicherungsportfolio fehlen. Denn sicher ist sicher! Hier können Sie Ihren Beitrag ganz einfach berechnen.

* Basis-Schutz, Nürnberg (PLZ 90402), 65 m2, 250 € Selbstbeteiligung, Vertragslaufzeit 10 Jahre

Wertvoller Hausrat

Hat Ihnen dieser Artikel gefallen? Dann empfehlen Sie ihn gerne weiter!

Weitere Beiträge.
Tipp: Freistellungsauftrag

Der Frühling steht vor der Tür – und mit ihm der jährliche Frühjahrsputz. Bringen Sie doch bei dieser Gelegenheit nicht nur Haus und Garten gründlich auf Vordermann, sondern unterziehen Sie auch Ihre Freistellungsaufträge einem gründlichen Frühjahrscheck. Vor allem, wenn Sie kürzlich ein neues Depot oder Konto eröffnet oder gekündigt haben, ist es wichtig einen Freistellungsauftrag für Kapitalerträge (FSA) zu erteilen und bestehende Aufträge anzupassen bzw. löschen zu lassen. Ansonsten werden Ihnen automatisch Steuern abgezogen oder Freibeträge ungenutzt gelassen. Lesen Sie hier, woran Sie denken sollten und was es zu beachten gilt!

Cabrio versichern

Die Cabriofahrer freuen sich wie alle anderen auf den Frühling, um das sonnige Wetter zur ersten Fahrt zu nutzen. Hier geben wir Ihnen Tipps, wie Sie Ihr Cabrio sinnvoll und günstiger versichern!

Vorsicht, Falschfahrer!

Pro Jahr werden in Deutschland rund 3.000 Geisterfahrer im Rundfunk gemeldet. Viele Deutschen kam bereits ein solcher Falschfahrer entgegen. Wir erklären, wie Sie sich richtig verhalten.