Ausgabe 03/2020

Einfach autoversichert

Ob Neu- oder Gebrauchtwagen – wer sich ein neues Auto zulegt, muss es versichern. Worauf sollten Sie achten und welche Leistungen sind unverzichtbar?

Weihnachtliches Shopping

Allen Unkenrufen zum Trotz lieben die Deutschen ihr Auto. Rund 3,6 Millionen Exemplare wurden im vergangenen Jahr neu zugelassen, darunter exakt 63.281 Elektroautos. Beides Rekordwerte, wieder einmal. Gleichzeitig wechselten rund 7,2 Millionen Gebrauchtwagen den Besitzer. Bei jedem fünften handelte es sich um einen Jahreswagen beziehungsweise eine sogenannte Tageszulassung durch den Händler – und damit um eine günstigere Alternative zum (möglicherweise zu teuren) Neuwagen. Das bedeutet aber auch: Rund 11 Millionen Halter benötigten allein letztes Jahr eine neue Autoversicherung. Und verpassten vielleicht die Chance, sich die richtigen Leistungen zu sichern beziehungsweise Geld zu sparen.

Reine Haftpflicht-Tarife lohnen sich selten

Die wichtigste Frage lautet natürlich: Haftpflicht, Teilkasko oder Vollkasko? Um die Kfz-Haftpflicht kommen Sie nicht herum. Die Police ist vorgeschrieben,. Das heißt aber nicht, dass jede Haftpflicht gleich gut ist. Achten Sie neben dem Preis auch darauf, dass die Versicherung über den vom Gesetzgeber geforderten Minimalschutz hinausgeht. Bei unserer Kfz-Haftpflicht beispielsweise beträgt die Deckungssumme pro Unfall pauschal 100 Millionen Euro und deckt verletzte Personen, beschädigte Gegenstände und Vermögensausfälle gleichermaßen ab. Pro Person sind, abhängig vom Tarif, maximal 12 bis 15 Millionen Euro versichert.

Enthalten sein sollte auch immer die „Mallorca-Police“. Mit diesem Zusatz sind Sie im europäischen Ausland mit denselben Konditionen wie in Deutschland versichert, wenn Sie mit einem Mietwagen unterwegs sind. Das ist wichtig, weil schon allein der gesetzlich geforderte Mindestschutz in anderen Staaten zum Teil deutlich niedriger als hierzulande ausfällt. Auf Wunsch kann die Haftpflicht auch Leistungen enthalten, die bei Schäden am eigenen Auto greifen, zum Beispiel dann, wenn Sie mit Ihrem Auto gegen das Garagentor gefahren sind. Solche „Eigenschäden“, die sie selbst verursacht haben, übernimmt die Haftpflicht normalerweise nicht. Sie leistet nur Schadenersatz gegenüber Dritten. Ein reiner Haftpflicht-Tarif ist aber meistens nur bei sehr alten Autos sinnvoll. Der Restwert ist dann so gering, dass sich eher ein neues Auto als eine Reparatur lohnt.

Vollkasko oder Teilkasko – das ist die Frage

Bei einem Neuwagen drängt sich die Vollkasko fast schon auf. Manchmal ist sie sogar vorgeschrieben, etwa wenn man das Auto least oder über einen Kredit finanziert. Doch auch abgesehen davon lohnt sich die Vollkasko: Unfallschäden am eigenen Fahrzeug sind abgesichert, ebenso Schäden infolge von Vandalismus. Bei unserer Autoversicherung erhalten Sie zudem bis zu 24 Monate lang eine Entschädigung auf den Kaufpreis: Innerhalb dieser Frist bekommen Sie Ihr Geld zurück und nicht den sonst üblichen Wiederbeschaffungswert, der aufgrund des Wertverlustes um einige hundert bis tausend Euro geringer ausfallen könnte.

Für geleaste oder über einen Kredit finanzierte Autos ist auch eine GAP-Deckung sinnvoll. Bei einem Totalschaden (oder nach einem Diebstahl) kann es beispielsweise sein, dass die von der Versicherung bezahlte Summe niedriger ist als der Restleasingwert, den Sie für das geleaste oder finanzierte Fahrzeug noch zahlen müssten. Denn nach Ablauf der Neupreisentschädigung bezahlt die Kaskoversicherung nur den Wiederbeschaffungswert. Die Lücke (englisch: „gap“) zwischen Wiederbeschaffungs- und Restwert kann aber mitunter einige Tausend Euro umfassen. Diese werden dann von der GAP-Deckung übernommen. Daher steht GAP auch für Guaranteed Asset Protection.

Je älter ein Wagen wird, desto sinnvoller ist der Wechsel zu einem reinen Teilkasko-Tarif (gut zu wissen: Bei einer Vollkasko ist eine Teilkasko immer integriert). Die Teilkasko zahlt zum Beispiel bei Brand, Blitzschlag, Hagel, Sturm und Marderbiss, auch Diebstahl und Wildunfälle sind über sie versichert. Wenn das Auto fünf Jahre und älter ist, kann sich ein Wechsel von Voll- auf Teilkasko lohnen. Sind Sie ein sehr umsichtiger Autofahrer, ist womöglich dennoch die umfangreichere Vollkasko günstiger für Sie. Das hängt mit der Berechnung zusammen: Bei der Vollkasko erhalten Sie pro Jahr einen größeren Rabatt, wenn Sie schadenfrei sind. Bei der Teilkasko gibt es diesen Faktor nicht.

Leistungen maßschneidern und Prämie sparen

Für welche Variante Sie sich entscheiden, hängt auch davon ab, welche Möglichkeiten Sie nutzen, um den Vertrag zu optimieren. Zwei große Hebel, um bei der (vermeintlich teuren) Vollkasko zu sparen, sind der Selbstbehalt und die Werkstattbindung. Wenn Sie beispielsweise 150 Euro bei Teilkasko-Schäden und 300 Euro in der Vollkasko selbst bezahlen, sinkt die Prämie um etwa 20 Prozent. Zahlen Sie auch größere Schäden selbst, reduziert sich die Prämie weiter. Und wenn Sie das Auto in einer Werkstatt reparieren lassen, die der Versicherer bestimmt, gibt es nochmal zehn Prozent Rabatt. Auch wenn das Auto nachts in einer Garage steht, wirkt sich das positiv aus. Bei CosmosDirekt werden Sie zusätzlich für umsichtiges Fahren belohnt: Im Comfort-Tarif fällt mit jedem schadenfreien Jahr die Selbstbeteiligung um 50 Euro.

Eine weitere Stellschraube, die viele Halter gar nicht kennen, ist die Größe des Fahrerkreises. Wenn nicht nur Sie und Ihr Ehepartner das Auto fahren dürfen, sondern auch die Kinder, die nur in den Semesterferien ein paar Tage zu Besuch sind, dazu alle Onkel und Tanten, die Nachbarn, die Fußballmannschaft und der Gesangverein – ist es dann ein Wunder, dass die Prämie hoch ist? Halten Sie den Fahrerkreis also möglichst klein und begrenzen Sie ihn auf die Personen, die das Auto tatsächlich nutzen (müssen). Gehören Fahranfänger dazu, kann die Prämie allerdings wieder etwas steigen. Der Grund: Ungeübte Fahrer haben statistisch gesehen ein größeres Unfallrisiko als Routiniers. Doch was tun, wenn Sie mit anderen zusammen in den Urlaub fahren, aber nicht die ganze Zeit allein hinter dem Steuer sitzen möchten? In diesem Fall können Sie bei CosmosDirekt einen besonderen Service nutzen – und einen weiteren Fahrer für vier Wochen in den Versicherungsschutz kostenlos miteinschließen.

Damit die Kosten möglichst gering ausfallen, sollten Sie auch einmal durchrechnen, auf wie viele Kilometer im Jahr Sie ungefähr kommen. Denn für die Versicherung macht es einen großen Unterschied, ob Sie 5.000 oder 50.000 Kilometer pro Jahr unterwegs sind. In der Regel steigen die Versicherungsprämien stufenweise. Wenigfahrer aufgepasst: Wenn Sie pro Jahr weniger als 7.000 Kilometern fahren, erhalten Sie bei unserer Autoversicherung einen Bonus.

Geld ist nicht alles – auch der Service ist wichtig

Achten Sie also auf einen angemessenen Versicherungsschutz. Bei CosmosDirekt erhalten Sie etliche Zusatzleistungen bereits im Basis-Schutz oder auf Wunsch im Comfort-Schutz. Dazu gehört zum Beispiel der „Verzicht auf die Einrede grober Fahrlässigkeit“. Übersetzt: Auch wenn Sie beispielsweise bei Rot über eine Ampel fahren und dadurch einen Unfall verursachen, zahlt die Versicherung ohne Abstriche. Zudem kommen wir bei Marderbissen nicht nur für den eigentlichen Schaden auf – zum Beispiel einen kaputten Schlauch –, sondern ersetzen auch Folgeschäden, etwa am Motor. Zudem sind neben Unfälle mit Rehen, Hirschen oder Wildschweinen auch Zusammenstöße mit Kühen, Pferden und Nachbars Wuffi versichert.

Was viele vergessen: Preis und Leistungen sind nicht alles, was eine gute Police auszeichnet. Genauso wichtig ist die Servicequalität des Versicherers. Eine schnelle Regulierung im Schadenfall, ein ausgewogenes Preis-Leistungs-Verhältnis, eine hohe Qualität in der fachlichen Beratung – bei uns sind Sie in guten Händen. Und das behaupten wir nicht einfach, sondern unsere Kunden sehen das genauso: In einer aktuellen Studie des Nachrichtensenders n-tv und des Meinungsforschungsunternehmens DISQ wählten sie uns zu Deutschlands beliebtester Kfz-Versicherung – zum 6. Mal in Folge!

Quellen:
https://www.kba.de/DE/Presse/Pressemitteilungen/2020/Fahrzeugzulassungen/pm01_2020_n_12_19_pm_komplett.html?nn=2562684https://www.kba.de/SharedDocs/Publikationen/DE/Statistik/Fahrzeuge/FZ/2019_monatlich/FZ9/fz9_201912_pdf.pdf?__blob=publicationFile&v=2

Weitere Beiträge.

Augen auf beim Autokauf: Fallstricke vermeiden und Geld sparen

Ob Neu- oder Gebrauchtwagen – der Kauf eines Autos ist immer eine aufregende Sache. Welches Modell passt am besten zu mir? Bei wem kaufe ich das Auto: Händler oder privat? Und wie kann ich verhindern, dass ich zu viel Geld für mein Traumauto ausgebe? Mit unseren Tipps behalten Sie einen kühlen Kopf beim Autokauf.

Ab aufs Rad

Frühjahrszeit ist Fahrradzeit. Wir stellen die besten neuen Modelle des Jahres und die aktuellen Trends für Radfahrer vor. Und wir erklären, wie Sie Ihr Bike bestmöglich versichern.