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Ausgabe 04/2015
Dem Osterhasen auf der Spur

Wie jeder weiß, wird an Ostern eigentlich die Auferstehung von Jesus Christus gefeiert. Doch was hat das mit bemalten Ostereiern zu tun? Und mit dem Osterhasen, der diese angeblich versteckt? Wir haben uns für Sie auf Spurensuche begeben. Erfahren Sie mehr über die verschiedenen Theorien rund um Osterhase & Co!

Ostern – keine Feier ohne Eier

Man vermutet, dass der Brauch, zu Ostern Eier zu bemalen, aus der 40-tägigen Fastenzeit stammt, die an Ostern endet. Während dieser Zeit durften unter anderem auch keine Eier gegessen werden. Die Hühner allerdings legten natürlich trotzdem welche, die nun haltbar gemacht wurden, indem man sie kochte. Um sie von den frischen Eiern zu unterscheiden, wurden sie rot gefärbt, und mit der Zeit dann auch immer raffinierter bemalt. Als sich Ostern immer stärker zu einem Familienfest entwickelte, ging man dann dazu über, sie zu verstecken, um den Kindern eine Freude zu machen.

In der christlichen Theologie verkörpern Eier zudem den Beginn neuen Lebens und symbolisieren daher die Auferstehung Christi. Das Ei spielt auch in vielen Mythen rund um die Entstehung der Welt eine wichtige Rolle, so zum Beispiel bei den Griechen des Altertums das Welten-Ei, das als Urform aller Dinge galt.

Eier und Hasen als Zahlungsmittel

Eine andere Theorie geht darauf zurück, dass die Bauern im Mittelalter den Grundbesitzern am Gründonnerstag ihre Pachtzinsen zahlen mussten. Wer kein Geld hatte, bezahlte mit Naturalien, meist mit Eiern und erlegten Hasen. Das Wort Osterei erscheint im 14. Jahrhundert in der Bedeutung „zu Ostern abzulieferndes Zinsei“. Die Eier, die nicht abgegeben wurden, erhielten in der Kirche den Eiersegen „benedictio ovorum“ und wurden anschließend gefärbt, um sie von den Eiern, die abgegeben werden mussten, zu unterscheiden.

Wissen, wie der Hase läuft

Um den Ursprung des Osterhasens ranken sich unzählige Legenden und Theorien. Der Hase galt schon in der Antike als Fruchtbarkeitssymbol, da er jedes Jahr sehr viele Junge bekommt. So wurde die alte germanische Frühlingsgöttin Eostre bzw. Ostara, deren Existenz allerdings umstritten ist, ebenso von einem Hasen begleitet wie die Liebesgöttin Aphrodite. Auch in der christlichen Ikonografie ist der Hase zu finden, wobei sich die Deutung nicht immer leicht erschließen lässt und nach wie vor Rätsel aufgibt.

Während das Eierverstecken schon wesentlich früher verbreitet war, kam der Osterhase als „Osterei-Lieferant“ erst im 17. Jahrhundert dazu – wahrscheinlich, um den Kindern eine Erklärung für die bunten Eier zu liefern. Einer der vielen Theorien zufolge kam das eigentlich eher scheue Tier nach dem kargen Winter in die Nähe der Siedlungen, um Nahrung zu suchen. Und schon war ein „Schuldiger“ gefunden, um den Kindern zu erklären, wie die Ostereier in die Nester kommen. Denn den Kindern konnte man schlecht weismachen, dass Hennen, die das ganze Jahr über weiße und braune Eier legen, plötzlich bunte Eier hervorbringen. In einigen Regionen Deutschlands waren es aber auch Fuchs, Hahn, Kranich oder Storch und in der Schweiz der Kuckuck, die für das Verstecken der Eier verantwortlich gemacht wurden.

Andere Zeiten, andere Sitten

Heute werden zu Ostern zwar nach wie vor Eier bemalt und versteckt, allerdings werden auch manchmal kleine Geschenke gemacht, oft in Form eines Oster-Obolus. Wer zum diesjährigen Osterfest ein stetig wachsendes Geschenk machen möchte, sollte über ein Sparbuch nachdenken. Denn hier wird aus einer kleinen Anlage schnell ein großes Vermögen, z. B. mit unserem „besseren Sparbuch“ mit bis zu 2,0 % Zinsen p.a.!

Wir wünschen Ihnen ein frohes Osterfest und viel Spaß beim Eiersuchen! Und wer weiß: Vielleicht läuft Ihnen ja auch der Osterhase über den Weg...

Dem Osterhasen auf der Spur

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