Ausgabe 04/2017
Smart Home: Die intelligente Steuerung für Ihr Zuhause

Automatisierte Vorgänge und intelligente Technologien kennzeichnen das Smart Home. Es schützt Ihr Eigentum, senkt die Energiekosten und bietet mehr Wohnkomfort. Auch einige Versicherungen unterstützen mittlerweile die Umrüstung auf das „intelligente Zuhause“. Denn die vernetzte Hausautomation hilft dabei, Schäden zu begrenzen – oder sie zu verhindern.

Das Smartphone piept, sobald jemand Ihren Garten betritt. Das Wohnzimmer heizt sich rechtzeitig auf, bevor Sie zu Hause ankommen. Die Rollläden fahren automatisch herunter, wenn die Sonne zu stark scheint. Schlägt der Rauchmelder im Keller Alarm, piepen auch alle anderen in den Fluren und Schlafzimmern. Willkommen in der Welt des Smart Home. Das „intelligente Heim“ ist vor allem deshalb intelligent, weil viele unterschiedliche Geräte miteinander vernetzt werden: Sensoren, Lampen, Rollläden, Thermostate, Rauchmelder und vieles mehr. Wobei Sie natürlich jederzeit selbst entscheiden, welche Komponenten Ihnen wichtig sind und wie viele Teilsysteme Sie benötigen. Die Automatisierung vieler Vorgänge ist das Rückgrat des Smart Home und verspricht drei entscheidende Pluspunkte: mehr Sicherheit, mehr Energieeffizienz, mehr Komfort.

Smart Home macht Ihr Zuhause sicherer

Um Eindringlinge abzuschrecken, bietet das Smart Home eine Reihe an Möglichkeiten: Sobald Einbrecher versuchen, über Türen oder Fenster einzusteigen, aktivieren sie dabei Kontakte. Daraufhin schrillt an der Haustür eine Sirene los und das Smartphone meldet sich. Die Einbrecher werden vertrieben, und Sie selbst können sofort die Polizei verständigen. Auch präventiv schützt das Smart Home: Bei einsetzender Dämmerung fahren die Jalousien von allein herunter, die Beleuchtung in den Räumen schaltet sich nach einem Zufallsprinzip ein und aus. Aber nicht nur vor Einbrüchen, auch vor anderen Katastrophen kann das Smart Home Sie schützen: wenn zum Beispiel der Wasserstandsmelder im Keller einen tropfenden Waschmaschinenschlauch registriert und dadurch verhindert, dass die nächste Wochenendwäsche zu einem schweren Wasserschaden führt.

Senken Sie mit Smart Home Ihre Strom- und Heizungskosten

Zum Plus an Sicherheit kommt eine Verringerung des Energieverbrauchs. Durch die Kopplung an Kontakten an Terrassentüren oder Fenstern schaltet sich die Heizung immer aus, wenn Sie lüften. So vermeiden Sie unnötige Energiekosten, nur weil Sie vergessen haben, den Thermostat abzudrehen. Auch beim Stromverbrauch gibt es Sparpotenzial: Anstatt elektrische Geräte im Stand-by-Modus zu betreiben, trennen Sie diese per Funksteckdose komplett vom Netz. Die Steckdosen messen gleichzeitig den Energieverbrauch aller angeschlossenen Geräte, sodass Sie Stromfresser schnell identifizieren. Auch Verknüpfungen mit anderen Smart-Home-Elementen sind möglich: Bei besonders frostigen Temperaturen senken sich dann automatisch alle Jalousien und isolieren die Fenster zusätzlich. So bleibt das Wohnzimmer länger wohlig warm.

Mehr Komfort, weil Sie sich um vieles nicht mehr kümmern müssen

Neben Sicherheit und Energieeffizienz steht Smart Home für die Verbesserung der Wohn- und Lebensqualität. Die Kaffeemaschine brüht den Kaffee auf, sobald der Smartphone-Wecker klingelt. Die smarte LED-Lampe dimmt langsam hoch, die Heizung hat das Badezimmer bereits auf eine angenehme Temperatur gebracht. Auf Tastendruck oder per Sprachsteuerung aktivieren Sie die gewünschten Vorgänge, um zum Beispiel Ihr Wohnzimmer in einen Kinosaal zu verwandeln – und schon verdunkeln die Jalousien die Fenster, die Musikanlage stoppt das Radioprogramm, die Lichter über dem Esstisch verlöschen, Fernseher und Surround-Anlage gehen an. Nur Popcorn und Getränke müssen Sie selbst holen.

Wie funktioniert Smart Home genau?

Verbunden werden die verschiedenen Komponenten von einer zentralen Steuerungseinheit. Viele Hersteller setzen mittlerweile auf offene Standards, mit denen sich Geräte unterschiedlicher Anbieter kombinieren lassen. Dabei wird Datensicherheit großgeschrieben. Durch die Internetanbindung haben Sie auch über Ihr Smartphone oder Tablet Zugriff; alle Funktionen lassen sich von unterwegs steuern. Sie können sich zum Beispiel auch jederzeit vergewissern, ob Sie alle Fenster geschlossen haben. Zudem informiert Sie das Smart Home umgehend, wenn sich etwas Ungewöhnliches ereignet. Bei einem Einbruchsversuch, bei einem Brand oder drohendem Wasserschaden können Sie schneller Gegenmaßnahmen ergreifen. Weil sich dadurch Umfang und Höhe von Schäden verringern lassen, unterstützen einige Hausratversicherungen mittlerweile die Umrüstung zu Smart-Home-Systemen.

Wie kann ich mit Smart Home beginnen?

Der Einstieg gelingt am besten mit einem Starter-Paket, zum Beispiel mit dem HomeControl-System unseres Kooperationspartners devolo. Neben der Steuerzentrale gehören auch ein Tür- und Fensterkontakt sowie eine Schalt- und Mess-Steckdose dazu. Durch die Funktechnologie müssen keine Kabel verlegt werden; das devolo-System ist daher auch ideal für Mietwohnungen. Ein intelligenter Rauch- und Kohlenmonoxid-Melder wie Nest Protect lässt sich dagegen ganz einfach mit dem Smartphone verbinden – unabhängig davon, ob Sie bereits ein Smart Home besitzen oder nicht. Natürlich kann der Rauchmelder aber auch in ein bestehendes System integriert werden. Schließen Sie eine Hausratversicherung bei CosmosDirekt ab, können Sie sich entscheiden, ob Sie das devolo-Starterset oder Nest Protect wollen. Eines der beiden Systeme erhalten Sie kostenlos zu Ihrem Vertrag dazu.
Bei Smart Home liegt es in Ihrer Hand, welche Komponenten Sie in Ihr „intelligentes Zuhause“ integrieren wollen. Sie können zum Beispiel nur bestimmte Funktionen nutzen – oder sich nach und nach ein komplettes Smart Home aufbauen. Für welche Variante Sie sich auch entschließen – die intelligente Haussteuerung vermag den Alltag im Kleinen wie im Großen zu erleichtern.

SmartHome

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