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Ausgabe 05/2015
Endlich wieder grillen!

Die Grillsaison ist eröffnet! Für alle, die mehr über die verschiedenen Grilltypen und -techniken sowie wichtige Sicherheitsaspekte wissen möchten, haben wir hier einige heiße Tipps und Infos.

Kaum steigen die Temperaturen wieder etwas an, liegt vielerorts auch schon ein verführerischer Hauch von Gegrilltem in der Luft. Wer direkt mitmachen und sich für diese Saison einen neuen Grill anschaffen möchte, steht vor der Qual der Wahl. Dabei stellt sich nicht nur die Frage nach der Bauart – Rundgrill, Säulengrill, Grillwagen, Kugelgrill etc. – sondern zuallererst nach der Betriebsart. Hier geben wir Ihnen einen kurzen Überblick über die drei gängigsten Gerätetypen, zwei beliebte Grilltechniken und die wichtigsten Sicherheitsvorkehrungen.

Mit Kohle bis zur Weißglut

Echte Kenner schwören auf den klassischen Holzkohlegrill, der dem Grillgut das typische Raucharoma verleiht. Allerdings dauert es ca. 20 bis 30 Minuten bis die Kohlenglut heiß genug ist. Zudem muss sie regelmäßig neu befeuert werden, da die Hitze nur für etwa eine Stunde Grillvergnügen reicht. Viele bevorzugen Briketts, die zwar einen noch längeren Vorlauf brauchen, dafür aber auch durch eine deutlich längere Brenndauer von bis zu drei Stunden überzeugen. Mit einem Holzkohlegrill sind Sie nicht nur geschmacklich auf der sicheren Seite, sondern auch unabhängig von Gas oder Strom – und können somit auch am See oder im Park grillen, sofern es dort erlaubt ist.

Elektro- und Gas-Grill: die rauchfreie Variante

Wer vor allem auf dem Balkon grillen möchte, ist mit einem Elektro-Grill gut beraten. Er ist handlich und platzsparend, leicht zu reinigen und schnell einsatzbereit. Zudem lässt sich die Temperatur einfach regulieren. Ein weiterer großer Vorteil ist natürlich auch die geringe Rauchentwicklung, weshalb diese Art zu grillen die gesundheitsfreundlichere ist. Auch ein Gas-Grill entwickelt wenig Rauch, ist sofort startklar und sehr einfach zu bedienen, da die Temperatur exakt gesteuert werden kann. Er ist zwar etwas teurer in der Anschaffung, bietet dafür aber umso mehr Möglichkeiten und Bedienungskomfort. Gasgrills sind in den verschiedensten Größen erhältlich und daher sehr variabel einsetzbar. Sie werden mit Butan- oder Propangas betrieben, welches zum Beispiel im Baumarkt erhältlich ist. Der Gasverbrauch variiert je nach Brennerleistung. Ein kleiner Gasgrill mit einer Brennleistung von 3 kW benötigt ungefähr 225 Gramm pro Stunde, was bei einer 5-kg-Flasche ca. 22 Stunden grillen auf höchster Stufe entspricht.

Direktes und indirektes Grillen

Auf der Suche nach dem passenden Grill ist auch die angestrebte Grilltechnik von Bedeutung. Möchte man seinen Grill nicht nur „klassisch“ verwenden, sondern mit seinem Gerät auch braten bzw. indirekt grillen, ist ein Modell mit Deckel notwenig. Beim indirekten Grillen liegt das Grillgut nicht direkt über der Hitzequelle, da die Kohle so angeordnet wird, dass sie nicht unter dem gesamten Grillrost liegt, sondern in der Mitte ein Freiraum bleibt. Dort sollte eine mit Wasser befüllte Tropfschale platziert werden, um den Bratensaft aufzufangen. Zudem wird der Deckel geschlossen, wodurch die Hitze von den Seitenwänden und dem Deckel abgestrahlt und das Fleisch von allen Seiten sanft gegart wird. Diese Methode eignet sich besonders für weniger zarte Fleischstücke, also Braten, ganze Hähnchen oder Rippen. Beim direkten Grillen hingegen wird kein Deckel benötigt. Die Holzkohle wird gleichmäßig verteilt und der Grillrost direkt über der glühenden Kohle platziert. Direkte Hitze eignet sich besonders gut für Fleisch, das schnell gar wird, wie z. B. Steaks, Hähnchenbrust, Lammkoteletts oder Fischfilets.
Beide Techniken lassen sich auch kombinieren und funktionieren ebenso mit einem Gasgrill. Beim direkten Grillen werden alle Brenner eingeschaltet, während beim indirekten Grillen die unteren Brenner einfach ausgestellt werden.

So springt kein Funke über

Damit das Grillvergnügen ungetrübt bleibt, sollten Sie einige Sicherheitsaspekte beachten.
Platzieren Sie den Grill stabil auf festem und ebenem Untergrund und sorgen Sie für einen Sicherheitsabstand zu brennbaren Materialien, insbesondere bei Wind. Benutzen Sie zum Anzünden niemals brennbare Flüssigkeiten wie z. B. Benzin, Spiritus oder Petroleum, da es durch explosionsartige Entzündungen zu gefährlicher Stichflammenbildung kommen kann. Verwenden Sie stattdessen feste Grillanzünder wie Zündwürfel, Anzündriegel oder Grillpaste mit einer DIN-Zertifizierung. Lassen Sie den Grill nie unbeaufsichtigt, vor allem wenn Kinder dabei sind, und halten Sie stets Löschmittel (Kübel mit Sand, Feuerlöscher, Decke) bereit. Wasser ist absolut ungeeignet, da der entstehende Wasserdampf zu schweren Verbrühungen führen kann. Entsorgen Sie Restglut und Asche erst nach völligem Erkalten.

Sollte es dennoch zu einem Grillbrand kommen und das Garteninventar in Mitleidenschaft gezogen werden, springt die Hausratversicherung ein – allerdings meist nur, wenn keine Fahrlässigkeit nachgewiesen werden kann und das Garten- bzw. Terrasseninventar im Versicherungsschutz mit eingeschlossen ist. Wird das Eigentum anderer beschädigt oder werden gar Personen verletzt, greift eine private Haftpflichtversicherung und schützt den Versicherten vor hohen Folgekosten.

Wir wünschen Ihnen viele genussvolle und vor allem sichere Grillabende!

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