CosmosDirekt - Die Versicherung.
Ausgabe 06/2013

Ganz schnell weg. Das wünschen sich viele zu Beginn der Urlaubszeit. In immer mehr Fällen trifft der Satz leider auch auf das Hab und Gut zu, das zu Hause bleibt. Denn: Während der Reisezeit haben Einbrecher Hochsaison. Ein Grund dafür mag auch die Sorglosigkeit der Urlauber sein: 62 Prozent der Deutschen machen sich keine Gedanken über einen Einbruch während der Urlaubsreise. Das ergab eine Umfrage im Auftrag von CosmosDirekt. Laut aktueller Kriminalitätsstatistik¹ ist die Zahl der Einbruchsdiebstähle im vergangenen Jahr jedoch rapide gestiegen. Mehr als 144.000 Fälle wurden registriert. Dabei lässt sich das Risiko von Einbrüchen senken, wenn Sie ein paar Dinge beachten:
Tipp 1: Die Reisepläne nicht posten oder twittern
Ich bin dann mal weg: Statt Postkarten zu versenden, schicken mittlerweile viele Reisende ihre Urlaubsgrüße via Facebook & Co. an die Lieben daheim. Oftmals lesen dabei jedoch nicht nur Freunde mit. "Solche digitalen Grüße sind nicht selten eine willkommene Einladung für potenzielle Einbrecher", sagt Bernd Kaiser, Versicherungsexperte von CosmosDirekt. Daher: Seien Sie vorsichtig bei Nennung des Reisezeitraums oder Urlaubsortes in sozialen Netzwerken. Damit Ihr aktueller Aufenthaltsort nicht automatisch bei Twitter oder Facebook mitgeteilt wird, deaktivieren Sie am besten die entsprechende Funktion. "Eltern sollten auch mit ihren Kindern darüber sprechen, welche Auswirkungen ein unbedacht eingestelltes Urlaubsfoto im Netz oder die Angabe von Adressdaten im Nutzerprofil haben können. Denn Jugendliche gehen oftmals unbefangen mit ihren persönlichen Daten um", so Bernd Kaiser.
Tipp 2: Den Eindruck erwecken, das Haus sei bewohnt
Wenn Sie für längere Zeit verreisen, sollten Sie dafür sorgen, dass Wohnung oder Haus bewohnt aussehen – zum Beispiel durch elektronische Rollläden oder eine Licht-Zeitschaltuhr. So kommen Einbrecher gar nicht erst auf die Idee, dass hier leichte Beute zu machen ist. Auch Lampen mit Bewegungsmelder im Außenbereich bieten Sicherheit. Der beste Schutz vor Einbrechern sind zudem aufmerksame Nachbarn: Daher sollten Sie diese am besten informieren, bevor Sie wegfahren. Außerdem sollten Sie Freunde oder Familie bitten, den Briefkasten regelmäßig zu leeren und die Zustellung der Tageszeitung für die Dauer der Reise unterbrechen. Achtung: "Möglichst keinen Hinweis zur Abwesenheit auf dem Anrufbeantworter hinterlassen, sondern das Gerät während des Urlaubs ausschalten", rät Bernd Kaiser.
Tipp 3: Wertgegenstände und Haus schützen
Bevor Sie sich in den Urlaub verabschieden, sollten Sie sich vergewissern, dass das Haus bestmöglich geschützt ist. Die Kontrolle aller Fenster gehört vor der Abreise genauso selbst-verständlich dazu, wie das sorgfältige Abschließen der Haus- und Kellertür. Zusätzlichen Schutz bietet eine Alarmanlage. Hierbei sollten Sie auf geprüfte und zertifizierte Sicherheitssysteme achten. Besonders wertvolle Sachen sind im Tresor oder im Bankschließfach am sichersten.
Tipp 4: Polizei und Versicherer verständigen
Kommt es trotz aller Vorsichtsmaßnahmen zum Einbruch, muss sofort die Polizei und im Anschluss daran auch der Versicherer verständigt werden. Hierzu ist man vertraglich verpflichtet, will man die Hausratversicherung wegen des Einbruchs in Anspruch nehmen. Die Versicherung schützt vor den finanziellen Folgen von Einbrüchen. Sie übernimmt die Wieder-beschaffungskosten für gestohlene Gegenstände und erstattet Reparaturen aufgrund aufgebrochener Fenster, Türen und Vandalismusschäden. Wichtig: "Die Spuren des Einbruchs auf keinen Fall beseitigen, um die Arbeit der Polizei nicht zu behindern. Außerdem empfiehlt es sich, sämtliche Schäden durch Fotos zu dokumentieren", so Bernd Kaiser.

Die dargestellten Ergebnisse stammen aus einer Umfrage von forsa und CosmosDirekt: Bundesweit wurden 1.009 Frauen und Männer ab 18 Jahren befragt.

  • ¹ Quelle: BMI

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