Ausgabe 06/2017
Sicher bezahlen im Urlaub

Für Millionen Deutsche nahen mit dem Sommer die schönsten Wochen des Jahres: die Urlaubszeit. Doch ob Kreuzfahrt oder Campingtour, ob Bade- oder Cluburlaub – wer verreist, sollte sich absichern.

Solche Szenarien will kein Urlauber erleben: Das Bargeld wurde gestohlen, die Kreditkarte wegen „verdächtiger Kontobewegungen“ gesperrt. Jetzt an neues Geld zu gelangen, gestaltet sich meist aufwendig und teuer. Daher empfiehlt es sich, schon vor Reiseantritt über den richtigen Mix an Zahlungsmitteln nachzudenken. Als sehr praktisch erweist sich eine Mischung aus Bargeld, EC- und Kreditkarte, doch jedes Zahlungsmittel bringt auch eigene Besonderheiten mit sich.

Bargeld

Ob man sich auf der Straße eine Kugel Eis kaufen oder die Rechnung im Restaurant begleichen will – Münzen und Scheine werden fast überall akzeptiert. Wie viel Bares man mitnehmen sollte, hängt zum Beispiel von der Länge der Urlaubsreise ab. Auch das Diebstahlrisiko spielt eine Rolle. Um mögliche Verluste von vornherein zu begrenzen, sollten Sie immer nur einen kleinen Teil Bargeld auf Ausflüge mitnehmen und den Rest im Hotelsafe einschließen. Zudem ist es günstiger, wenn Sie in Ländern außerhalb des Euro-Raumes Bargeld vor Ort in einer Wechselstube oder Bank umtauschen.

EC- und Kreditkarten

Innerhalb des Euro-Raumes können Sie mit Ihrer EC-Karte (mit Maestro-Logo oder V-Pay-Zeichen) in der Regel bargeldlos bezahlen. Meist fallen dafür keine zusätzlichen Kosten an, doch das hängt im Einzelnen von Ihrer Bank beziehungsweise Sparkasse ab. Mit der EC-Karte können Sie auch schnell und einfach Geld abheben. Hier liegt es ebenfalls an Ihrem Geldinstitut, ob dies kostenlos möglich ist oder Gebühren anfallen. Am besten fragen Sie vor Reiseantritt gezielt bei Ihrer Bank oder Sparkasse nach. Gut zu wissen: Bankkarten ohne Maestro-Zeichen funktionieren nur in Deutschland.

Um weltweit bargeldlos zu zahlen, sind Kreditkarten die beste Option. Mit ihnen lässt sich meist auch problemlos Geld an Bankautomaten abheben. Dafür ist aber die PIN notwendig – lernen Sie diese aus Sicherheitsgründen vor Reiseantritt auswendig und notieren Sie sie nirgends! Neben Kreditkarten, bei denen Sie eine kleine Gebühr für jedes Abheben entrichten müssen, bieten manche Kreditinstitute auch Karten an, mit denen Sie kostenlos an Bargeld kommen. In diesem Fall empfiehlt es sich ebenfalls, sich vorher nach den genauen Konditionen zu erkundigen.

Vorsicht: Kostenfallen

Wer im Nicht-Euro-Ausland Bargeld abhebt oder bargeldlos zahlt, sollte unbedingt darauf achten, dass die Abbuchung in der jeweiligen Landeswährung erfolgt. Die Betreiber der Automaten beziehungsweise die Händler, an deren Läden entsprechende Terminals stehen, verlangen nämlich fast immer einen hohen Aufschlag, wenn die zu zahlende Summe direkt in Euro umgerechnet wird. Der „garantierte Wechselkurs“ oder das Versprechen, „keinen Aufschlag“ zu nehmen, erweisen sich als geschickte Täuschung. In der Regel ist es günstiger, das Angebot auszuschlagen und den Tageskurs zu wählen.

Bei EC- und Kreditkarten besteht noch ein anderes Problem: Betrüger versuchen, unbemerkt die Kartendaten zu kopieren und dann zu Ihren Lasten auf Shoppingtour zu gehen. Seien Sie also vorsichtig: Lassen Sie sich nicht bei der PIN-Eingabe beobachten und achten Sie auf merkwürdige Umstände: Türöffner in Banken verlangen zum Beispiel nie eine Eingabe der PIN. Prüfen Sie jeden Betrag genau, bevor Sie die Abrechnung unterschreiben, und behalten Sie vorsorglich – falls möglich – alle Transaktionen im Blick.

Auch im Urlaub auf Nummer sicher

Wenn Sie die EC- oder Kreditkarte verlieren oder sie Ihnen gestohlen wird, sollten Sie die Karte sofort sperren lassen. In vielen Fällen geht das über den zentralen Sperr-Notruf: (+49) 116 116. Meist lässt sich dadurch ein größerer Schaden abwenden – doch hat der Betrüger Ihr Konto erst einmal geplündert, zeigen sich nicht alle Banken beim Schadenersatz kulant. Gerade bei grober Fahrlässigkeit kann die Bank geltend machen, den Verlust nicht ersetzen zu müssen. Der FinanzSchutz von CosmosDirekt zahlt in jedem Fall – und sichert Ihre Zahlungen sowohl im Urlaub als auch zu Hause gegen Missbrauch ab.

Sicher bezahlen im Ausland

Hat Ihnen dieser Artikel gefallen? Dann empfehlen Sie ihn gerne weiter!

Weitere Beiträge.
Rettungskarte fürs Auto: Die Hilfe für Helfer

Moderne Autos werden immer stärker, größer und komplexer. Mit alternativen Antriebstechniken wie Elektro-, Hybrid- und Gasmotor steigt das Risiko, dass Rettungskräfte bei der Bergung selbst verletzt werden. Die Rettungskarte weist ihnen den richtigen Weg.

Mit dem Auto ins Ausland

Der Sommer steht vor der Tür und mit ihm der nächste Urlaub. Wer mit dem eigenen Auto ins Ausland fährt, sollte sich gut auf die große Fahrt vorbereiten und an einiges denken.

Sportlich in den Sommer

Der Frühsommer hat begonnen – endlich kommen wir wieder öfter vor die Haustür und bewegen uns an der frischen Luft. Wir stellen die besten Outdoor-Aktivitäten für die schönste Zeit des Jahres vor.