Ausgabe 06/2017
Sportlich in den Sommer

Der Frühsommer hat begonnen – endlich kommen wir wieder öfter vor die Haustür und bewegen uns an der frischen Luft. Wir stellen die besten Outdoor-Aktivitäten für die schönste Zeit des Jahres vor.

Insbesondere für Aktiv-Urlauber und Outdoor-Sportler beginnt nun die schönste Zeit des Jahres: Sie putzen Mountainbikes und Rennräder auf Hochglanz, schnüren die Wanderstiefel oder Joggingschuhe und probieren Badehose oder Bikini an. Doch es gibt noch mehr Möglichkeiten, seine Zeit an der frischen Luft zu genießen, die es zu entdecken gilt. Wir haben ein paar Vorschläge für Sie zusammengestellt, mit denen Sie sowohl alleine als auch im Team mit Familie oder Freunden seine Freizeit an der frischen Luft genießen kann.

Kubb

Manche nennen es auch Wikinger-Schach: Bei Kubb geht es jedoch weniger um Taktik, sondern vielmehr um Geschicklichkeit. Das Spielprinzip: Zwei Mannschaften mit bis zu jeweils sechs Spielern stehen sich gegenüber und versuchen, die Holzklötze des Gegners mit einem Stock umzuwerfen. Wer zum Schluss den König in der Mitte umhaut, hat gewonnen. Ideal zum Spielen sind Strand und Wiesen, auf Asphalt gehen die Hölzer kaputt. Für das Spielfeld braucht man Platz: ungefähr sechs bis zehn Meter in der Länge und drei bis fünf Meter in der Breite. Im Handel sind fertige Sets erhältlich.

Footvolley

Diese Trendsportart kommt, natürlich, aus Brasilien und wird am besten an einem sonnigen Sandstrand gespielt. Denn beim „Futêvolei“ handelt es sich im Prinzip um Beachvolleyball – nur dass der Einsatz von Armen und Händen tabu ist. Stattdessen kickt man den Ball mit den Füßen, den Oberschenkeln oder den Schultern übers Netz. Ansonsten gelten die Beachvolleyball-Regeln: So muss der Ball nach drei Kontakten übers Netz. Auch das Spielfeld ist dasselbe. Footvolley trainiert neben der Technik auch in hohem Maße die Koordinationsfähigkeit sowie die Körperbeherrschung.

Crossboccia

Boccia spielen nur alte Herren im Stadtpark? Dann kennen Sie Crossboccia noch nicht. Die Freestyle-Version spielt man nicht auf einem sauber abgegrenzten Feld mit glattem Untergrund, sondern im Prinzip überall: einmal quer durch die Fußgängerzone, auf der Wiese hinter dem Freibad, auf einer offenen Brachfläche. Wie beim klassischen Boule trainiert man bei der Cross-Variante seine Treffgenauigkeit, muss man doch auch hier seine Bälle möglichst dicht am Zielball platzieren. Statt der harten Kugeln verwendet man weiche Spielbälle, die für jedes Gelände geeignet sind.

Kitesurfen

Beim Kitesurfen hebt man buchstäblich ab. Schon Anfänger können mit ihrem Board auf dem Wasser Dutzende Meter weit springen. Voraussetzung ist dafür aber ein Kite, einer Art Lenkdrachen, der den Surfer über das Meer zieht. Profis zeigen spektakuläre Tricks wie den KGB-Überschlag, den Kite Loop oder die Front-to-Blind-Rolle. Bevor man sich aufs Kiteboard schwingt, sollte man aber einen Kurs besuchen. Hier lernt man die Grundtechniken und das richtige Verhalten auf dem Wasser kennen. Ursprünglich entstand Kitesurfen auf Hawaii, heute finden sich Hotspots rund um den Globus.

Canyoning

Beim Canyoning seilen Sie sich an den glitschigen Wänden eines Wasserfalls ab, hangeln schmale Felsvorsprünge entlang und stürzen sich in eine mehrere Meter tiefe Schlucht – alles im Neopren-Anzug. Neben körperlicher Fitness spielen Teamgeist und Vertrauen eine wichtige Rolle. Erfahrungen mit Abseiltechniken, Erster Hilfe oder zum Verhalten im Wildwasser sind Voraussetzungen. Die ersten Canyoning-Touren (von englisch „canyon“ für „Schlucht“) gab es in Spanien und Südfrankreich, mittlerweile hat der Extremsport auch in Österreich oder der Schweiz seinen Durchbruch erlebt.

Sicher durch den Sommer

Bei Sportarten wie Footvolley oder Canyoning kann es aber leicht zu Verletzungen kommen. Da sie in der Freizeit passieren, sind sie nicht über die gesetzliche Unfallversicherung abgedeckt – und damit müssen Sie auch allein die finanziellen Folgen durch bleibende Schäden tragen. Eine private Unfallversicherung schützt dagegen rund um die Uhr und weltweit gegen Invalidität. Zudem enthält die Police meist zusätzliche Leistungen wie die Übernahme von Bergungskosten oder den Rücktransport nach Hause. So können Outdoor-Sportler und Aktiv-Urlauber die schönste Zeit des Jahres ganz beruhigt genießen.

Sportlich in den Sommer

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