Ausgabe 06/2020

Wirklich beste Freunde

Für viele sind Hund und Katze mehr als Haustiere – sie sind Familienmitglieder. Durch sie fühlen wir uns zufriedener und gesünder. Doch werden Haustiere selber krank, kann das teuer werden.

Wirklich beste Freunde

Wie sagte Loriot doch so schön: „Ein Leben ohne Mops ist möglich, aber sinnlos.“ Auch wenn vielleicht nicht jeder die Zuneigung zu den kleinen Hunden mit der knautschigen Schnauze teilt – dass sie aber generell ein Haustier halten, ist für viele von uns selbstverständlich. Daher lebt ein ganzer Streichelzoo in unseren Wohnungen und Gärten: Neben Hunde und Katzen finden sich Kaninchen, Meerschweinchen, Tauben, Papageien, Wellensittiche, Schildkröten, Geckos, Kois, Tropenfische und viele, viele Arten mehr. Von einheimisch bis exotisch ist alles dabei.

Aus Haustieren werden Familienmitglieder

Früher sollten Hunde Haus und Hof bewachen, Katzen die Scheune mäusefrei halten. Doch heute haben sich die Prioritäten verschoben. Häufig begleiten uns die Tiere im Alltag und in der Freizeit, viele werden als Familienmitglied wahrgenommen. Wie sich die Beziehung Mensch – Tier verändert hat, lässt sich schon daran erkennen, dass die meisten Hunde nicht mehr draußen in einem Zwinger gehalten werden. Ganz selbstverständlich leben sie mit uns drinnen in der Wohnung und haben ihr eigenes Plätzchen. Das von Frauchen oder Herrchen liebevoll eingerichtet wurde.

Gerade jetzt, wenn wir in der Coronakrise (trotz aller Lockerungen) weiterhin körperlichen Abstand zu anderen halten sollen, sind Haustiere wie Hund und Katze wichtige Weggefährten. Durch sie erfahren wir Nähe, sie halten uns den ganzen Tag auf Trab und geben allein schon aufgrund ihrer Bedürfnisse dem Alltag eine feste Struktur: füttern, bürsten, Gassi gehen. Die geliebten Vierbeiner geben uns das gute Gefühl, für jemanden wichtig zu sein und gebraucht zu werden – ein Aspekt, der auch unabhängig von Corona eine hohe Bedeutung für Haustierbesitzer hat.

Haustiere halten uns gesund und machen glücklich

Und so verwundert es auch nicht, dass viele davon überzeugt sind, dass durch ihre Tiere ihr körperliches und seelisches Wohlbefinden gesteigert wird. In der „Heimtierstudie 2019“ der Uni Göttingen gaben zum Beispiel neun von zehn der befragten Hundehalter an, dass die Vierbeiner ihre Lebenszufriedenheit gesteigert hätten. Bei den Katzenhaltern waren es acht von zehn.

Mögliche Gründe für die positiven Folgen auf Leib und Seele gibt es viele: Die täglichen Spaziergänge stärken das Immunsystem, gleichzeitig werden Blutdruck und Cholesterinwerte gesenkt. Das beugt Übergewicht vor und kann auch bereits vorhandene Schmerzen, etwa rheumatische Beschwerden oder Kniearthrosen, lindern. Ein anderer Grund kann im regelmäßigen Streicheln der Haustiere liegen: Wie schon längere Zeit bekannt, senkt dies Stress und Anspannung.

Die Heimtierstudie, die von der renommierten Wirtschaftswissenschaftlerin Renate Ohr in Zusammenarbeit mit der AGILA Haustierversicherung erstellt wurde, kommt noch zu weiteren erstaunlichen Befunden. Insgesamt sorgen allein Tierhalten für einen jährlichen Umsatz über 10,7 Milliarden Euro, Tendenz steigend. Aus der Gesamtsumme entfallen rund 5,6 Milliarden Euro allein auf Hundehalter, Katzenhalter geben etwa 3,9 Milliarden Euro pro Jahr für ihre Lieblinge aus.

Hohe Kosten für die Gesundheit der Vierbeiner

Einer der größten Wirtschaftsfaktoren ist die Tiermedizin. Laut Studie geben Tierhalter rund 2,6 Milliarden für die Gesundheit ihrer vierbeinigen Lieblinge aus. Neben Impfungen und vorbeugenden Maßnahmen, zum Beispiel gegen Parasitenbefall, gehören auch aufwendigere Behandlungen dazu, etwa operative Eingriffe.

Die Therapien haben aber ihren Preis: Für die Behandlung beim Tierarzt gaben die befragten Hundehalter im Durchschnitt 1.063 Euro pro Jahr aus, bei Katzenhaltern waren es jährlich 591 Euro. Im Laufe eines Tierlebens kommen leicht vier- bis fünfstellige Summen zusammen, spontane Ausgaben für Notfall-OPs noch gar nicht mitgerechnet. Doch viele Familien sind auf solche Rechnungen vom Tierarzt gar nicht eingestellt.

Damit Sie sich nicht um diese finanzielle Belastung sorgen müssen, gibt es private Tierkrankenversicherungen. Sie sind aber noch nicht weitverbreitet. Laut einer Umfrage hatten im Jahr 2018 die überwiegende Mehrheit aller Hundehalter (87 %) keine Police abgeschlossen. Häufigster Grund ist wohl die Sorge vor hohen Beiträgen oder geringen Leistungen.

Neu bei CosmosDirekt: Tierkrankenversicherung

In Kooperation mit der AGILA Haustierversicherung bieten wir Ihnen jetzt eine ebenso leistungsstarke wie gewohnt günstige Tierkrankenversicherung an. Sie deckt beispielsweise ambulante und stationäre Behandlungen ab, Diagnostik- und Vorsorgeleistungen (wie Impfungen, Wurmkuren, Floh- und Zeckenmittel), Operationen und Aufenthalte in einer Tierklinik. Der Abschluss erfolgt ohne komplizierte Gesundheitsprüfung, es werden auch keine Erkrankungen ausgeschlossen, die etwa nur auf bestimmter Hunde- oder Katzenrassen zutreffen.

Mit der Tierkrankenversicherung können Sie sich ganz auf die Genesung Ihres vierbeinigen Familienmitglieds konzentrieren. Denn ein Leben ohne Hund oder Katz‘ wäre für viele von uns zwar möglich – es ist und bleibt aber unvorstellbar.

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