Face­book: Mehr Privat­sphäre mit den rich­tigen Einstel­lungen


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Auf Facebook geteilte Party-Videos können negativ beim Arbeit­geber auffallen. Ebenso sollten Sie zu Ihrer eigenen Sicher­heit darauf verzichten Ihren Aufenthalts­ort zu veröffentlichen. Um Teil von Facebook sein zu können, ohne die eigene Privatsphäre aus den Augen zu verlieren, sollten Sie alte Fotos entfernen, alte Profil­bilder einschränken und Privatsphäre-Einstellungen vornehmen. Wie Sie genau vorgehen sollten, erfahren Sie im Ratgeber.


Alte Fotos entfernen

Ein Blick auf die eigene Profilseite kann hilfreich sein, einen Überblick darüber zu gewinnen, welche Spuren man als Nutzer in den letzten Jahren bei Facebook hinterlassen hat. Viele Mitglieder sind bereits seit mehreren Jahren beim sozialen Netzwerk registriert. Zeit genug, um den Überblick über Posts und Bilder zu verlieren. Fotoaufnahmen, die zum Beispiel auf längst vergangenen Schulpartys entstanden sind, könnten Teile der Biografie sein, die man mit seinen heutigen Arbeitskollegen nicht teilen möchte.

Eigene Fotos

Mit einem Klick auf den eigenen Namen öffnet sich die Chronik.

Über "Fotos" gelangt man zu allen Bildern mit denen das eigene Profil in Verbindung gebracht wird.

Eine Übersicht aller selbst veröffentlichten Bilder wird unter "Deine Fotos" sichtbar.

Um ein Foto zu entfernen, muss der Mauszeiger über das entsprechende Bild bewegt werden. Ein kleiner Editieren-Button wird sichtbar, der ein Menü mit der Option "Dieses Foto löschen" öffnet.

Sind Sie sicher? Dann nochmals mit "Bestätigen" bestätigen.

Fotos von Freunden

Schwieriger gestaltet es sich, Fotos auszusortieren, die man nicht selbst auf Facebook geteilt hat. Am effektivsten ist es, die Person, die das unliebsame Foto veröffentlicht hat, darum zu bitten, es zu löschen. Hat das keinen Erfolg, bietet Facebook die Möglichkeit, die eigene Markierung auf dem Bild zu entfernen und es in in der persönlichen Chronik auszublenden. Damit ist die Aufnahme zumindest schwerer zu finden.

Mit einem Klick auf den eigenen Namen öffnet sich die Chronik.

Über "Fotos" gelangt man zu allen Bildern mit denen das eigene Profil in Verbindung gebracht wird.

Eine Übersicht veröffentlichter Bilder durch Freunde wird unter "Fotos von dir" sichtbar.

Um eine Markung zu löschen, muss der Mauszeiger über das entsprechende Bild bewegt werden. Ein kleiner Editieren-Button wird sichtbar, der ein Menü mit der Option "Markierung entfernen" öffnet.

Sind Sie sicher? Dann nochmals mit "OK" bestätigen

Um ein Foto in der Chronik schwerer auffindbar zu machen, im Menü "In der Chronik verbergen" auswählen.

Sind Sie sicher? Hier wird keine Bestätigung abgefragt! Möchte man das Verbergen des Bildes wieder rückgängig machen, so kann man dies gleich im Anschluss.

Alte Profil­bilder beschränken

Eine besondere Rolle spielen Profil- und Titelbilder auf Facebook. Diese kann man als Nutzer nicht vor anderen Personen verstecken und sind immer öffentlich einsehbar. Selbst alte Profilbilder, die nicht mehr auf der Startseite der Chronik verwendet werden, müssen explizit ausgeblendet werden, wenn sie Fremden nicht zur Verfügung stehen sollen.

Mit einem Klick auf den eigenen Namen öffnet sich die Chronik.

Auf das eigene Profilbild klicken.

Mit den Pfeilen neben dem Bild kann zu alten Profilbildern navigiert werden.

Neben dem Datum ist die derzeitige Zielgruppen-Einstellung zu sehen.

Ein Klick auf das Symbol neben dem Datum öffnet ein Menü. Hier kann die Personengruppe ausgewählt werden, der das jeweilige Bild angezeigt werden soll.

Nun ist das Bild nur für "Freunde" und nicht öffentlich sichtbar.

Über "Weitere Optionen" kann eine benutzerdefinierte Auswahl an Personen eingestellt werden.

Die Gruppe wird vorab separat erstellt (siehe "Zukünftige Beiträge einschränken").

Nun ist das Bild nur für "Enge Freunde" und weder öffentlich noch für alle Freunde sichtbar.

Alte Beiträge entfernen

Wie mit den Fotos sollte auch mit vergangenen Textbeiträgen umgegangen werden. Eventuell unangenehme Beiträge aus der Vergangenheit können durch Scrollen in der Chronik gefunden werden.

Eigene Beiträge

Mit einem Klick auf den eigenen Namen öffnet sich die Chronik.

Alte Beiträge lassen sich hier finden.

Ein Klick auf den Pfeil in der oberen rechten Ecke jedes Beitrages öffnet das Optionsmenü. Verschiedene Aktionen für den Beitrag werden angezeigt, ein Klick auf "Löschen".

Sind Sie sicher? Dann nochmals mit "Beitrag löschen" bestätigen.

Beiträge von Freunden

Auch Beiträge von Freunden kann man verbergen, Markierungen entfernen oder Posts auf der eigenen Chronik löschen.

Mit einem Klick auf den eigenen Namen öffnet sich die Chronik.

Alte Beiträge lassen sich hier finden.

Ein Klick auf den Pfeil in der oberen rechten Ecke der markierten Beiträge von Freunden öffnet das Optionsmenü. Verschiedene Aktionen für den Beitrag werden angezeigt, ein Klick auf "Markierung entfernen".

Sind Sie sicher? Dann nochmals mit "OK" bestätigen

Durch einen Klick im Menü auf "In der Chronik verbergen" lässt sich der Beitrag schwieriger finden.

Sind Sie sicher? Dann nochmals mit "Verbergen" bestätigen.

Bei Posts von Freunden auf der eigenen Pinnwand ist die Option "Löschen" verfügbar.

Sind Sie sicher? Dann nochmals mit "Verbergen" bestätigen.

Wich­tige Privat­sphären-Einstel­lungen

Um zu kontrollieren, welche Personen im sozialen Netzwerk auf veröffentlichte Inhalte zugreifen können, bietet Facebook seine sogenannten “Privatsphären-Einstellungen” an. Unter diesem Menüpunkt kann der Benutzer unter anderem festlegen, welche Bilder oder Texte Fremde ansehen können.

Zukünf­tige Beiträge einschränken

Besonders wichtig ist die Option “Wer kann meine zukünftigen Beträge sehen?”. Dort ist es möglich, Personen explizit davon auszuschließen, auf Posts zugreifen zu können. Zählt beispielsweise der eigene Chef zu den Facebook-Freunden, kann hier verhindert werden, dass man intime Inhalte mit diesem Kontakt teilt.

Kopie aller Face­book-Daten anfor­dern

Den blauen Pfeil in der oberen rechten Ecke anklicken und dort “Einstellungen” auswählen.

Über “Privatsphäre” in der linken Spalte öffnen sich die Privatsphären-Einstellungen.

Ein Klick bei "Wer kann meine zukünftigen Beiträge sehen“ auf “Bearbeiten”.

Im Dropdown-Menü “Weitere Optionen” wählen.

Anschließend können über "Benutzerdefiniert" eigene Gruppen mit ausgewählten Personen erstellt werden.

In der unteren Hälfte des Fensters können Kontakte festgelegt werden, die zwar Freunde sind, aber dennoch nicht auf aktuelle Beiträge zugreifen können sollen.

Im oberen Textfeld sollten nur “Freunde” ausgewählt und der Haken bei "Freunde von markierten Personen“ deaktiviert sein. Inhalte mit “Freunden von Freunden” und Freunden markierter Nutzer zu teilen ist grundsätzlich nicht empfehlenswert, da dieser Personenkreis unmöglich zu überschauen ist.

Nicht vergessen: Änderungen speichern!

Vergan­gene Beiträge einschränken

Mit diesen Schritten sind künftige Beiträge zwar vor unliebsamen Augen geschützt. Wurden bis jetzt die Standard-Einstellungen verwendet, sind Posts aus der Vergangenheit aber immer noch für jeden zu sehen. Die Änderung lässt sich über den Menüpunkt “Vergangene Beiträge einschränken” anpassen. So werden alte Beiträge, die bislang öffentlich zugänglich waren, nur noch Freunden angezeigt. Dieser Schritt lässt sich nicht mehr ohne größeren Aufwand rückgängig machen. Überlegt man es sich anders, muss die Sichtbarkeit jedes einzelnen Beitrages separat geändert werden.

Kopie aller Face­book-Daten anfor­dern

Den blauen Pfeil in der oberen rechten Ecke anklicken und dort “Einstellungen” auswählen.

Über “Privatsphäre” in der linken Spalte öffnen sich die Privatsphären-Einstellungen.

Um Beiträge aus der Vergangenheit ebenfalls zu schützen, die Option “Vergangene Beiträge einschränken” bei "Möchtest du die Zielgruppe für Beiträge einschränken [...]" wählen.

Ein weiterer Klick auf "Alte Beiträge beschränken“.

Sind Sie sicher? Dann nochmals mit "Bestätigen" bestätigen.

Geneh­mi­gungs­pflicht für Markie­rungen

Außerdem ist es sinnvoll, es Freunden nicht ohne Weiteres zu erlauben, auf die eigene Chronik zu schreiben oder Markierungen auf möglicherweise unangebrachten Bildern vorzunehmen. Mit den richtigen Einstellungen hat man als Nutzer die Möglichkeit, rechtzeitig einzulenken indem derartige Beiträge vor ihrer Veröffentlichung erst genehmigt werden müssen. Mit folgenden Schritten lässt es sich leicht verhindern, dass der eigene Name zusammen mit unerwünschten Inhalten auf Facebook erscheint.

Kopie aller Face­book-Daten anfor­dern

Den blauen Pfeil in der oberen rechten Ecke anklicken und dort “Einstellungen” auswählen.

Facebook - Geneh­mi­gungs­pflicht für Markie­rungen

Im Einstellungsbereich in der linken Spalte auf "Chronik und Markierungseinstellungen“ klicken.

Geneh­mi­gungs­pflicht für Markie­rungen

Über "Möchtest du die Beiträge überprüfen, in denen du [...]“ gelangt man zur Bearbeitung von Chronik-Beiträgen.

Geneh­mi­gungs­pflicht für Markie­rungen

Die Funktion aktivieren und so muss künftig einer Markierung in fremden Beiträgen vor Veröffentlichung erst zugestimmt werden.

Geneh­mi­gungs­pflicht für Markie­rungen

Über "Möchtest du die Markierungen überprüfen, die Personen [...]“ gelangt man zur Bearbeitung von Markierungen Fremder durch Freunde bei eigenen Beiträgen.

Geneh­mi­gungs­pflicht für Markie­rungen

Die Funktion aktivieren und so muss künftig vor Veröffentlichung einer Markierung durch andere erst zugestimmt werden.

Anony­mität im Chat

Als besonders tückisch kann sich außerdem die Chat-Funktion von Facebook herausstellen. Kümmert man sich nicht um die Konfiguration dieses Features, können alle Freunde jederzeit erkennen, ob der jeweilige Nutzer aktiv auf Facebook unterwegs ist. Das kann beispielsweise im Arbeitsumfeld zu unangenehmen Situationen führen.

Den ausgeschlossenen Personen wird der Online-Status künftig nicht mehr angezeigt. Nachrichten dieser Kontakte landen dann allerdings gesondert im Postfach, was sich als unpraktisch herausstellen kann.

Benutzer der offiziellen Facebook Messenger App sollten außerdem überprüfen, ob der Online-Status auch dort deaktiviert ist. Andernfalls können Kontakte genau nachprüfen, ob ein anderer Nutzer derzeit online ist.

Auf das Zahnrad neben der Suchleiste des Chats (ganz unten rechts eingeklappt) klicken.

"Chat deaktivieren“ wählen.

Chatsichtbarkeit für alle Freunde deaktivieren oder über "[...] für bestimmte Freunde deaktivieren“ einschränken.

Der Chat ist deaktiviert. Man kann weiterhin angeschrieben werden, es wird aber nicht angezeigt, ob man gerade online ist.

Abschluss­kon­trolle "Aus der Sicht von"

Um abschließend auf Nummer sicher zu gehen, dass alle Einstellungen den gewünschten Effekt erzielt haben, kann die Funktion “Anzeigen aus der Sicht von” verwendet werden – jedoch aber nur über den Browser auf einem PC / Laptop. In der App oder im mobilen Browser via Handy ist diese nützliche Übersicht nicht möglich. Das Feature erlaubt es, das eigene Profil aus der Perspektive eines einzelnen Freundes anzuzeigen. So lässt sich konkret erkennen, welche Inhalte beispielsweise ein bestimmter Freund, der Chef oder Geschäftskontakt sieht, wenn er die Chronik besucht.

Kopie aller Face­book-Daten anfor­dern

Den blauen Pfeil in der oberen rechten Ecke anklicken und dort “Einstellungen” auswählen.

Facebook - Geneh­mi­gungs­pflicht für Markie­rungen

Im Einstellungsbereich in der linken Spalte auf "Chronik und Markierungseinstellungen“ klicken.

Abschluss­kon­trolle "Aus der Sicht von"

Über die Option “Anzeigen aus der Sicht von” wird das eigene Profil angezeigt.

Abschluss­kon­trolle "Aus der Sicht von"

Die nun angezeigte Ansicht des Profils (Profilbilder, Titelbilder, Posts) ist jedem Besucher öffentlich zugänglich.

Abschluss­kon­trolle "Aus der Sicht von"

“Aus der Sicht einer bestimmten Person anzeigen” bietet die Möglichkeit, das Profil aus der Sicht eines befreundeten Kontaktes (z. B. Chef, Eltern etc.) einzusehen.

Abschluss­kon­trolle "Aus der Sicht von"

Durch Eintippen des Namens wird nun dessen Perspektive auf die eigene Chronik simuliert wird.

Abschluss­kon­trolle "Aus der Sicht von"

Es kann sich nun herausstellen, dass noch einige Inhalte gelöscht oder versteckt werden sollten.

Kopie aller Face­book-Daten anfor­dern

Hinzukommt der von vielen Seiten kritisierte Datenschutz bei Facebook. Dem US-Konzern wurde bereits mehrfach vorgeworfen, Daten nicht von seinen Servern zu löschen – selbst wenn der Benutzer dies ausdrücklich verlangt. Das EU-Gesetz verpflichtet das Unternehmen jedoch immerhin dazu, jedem Mitglied auf Verlangen eine Kopie all seiner über ihn gesammelten Daten auszuhändigen. Vor einigen Jahren wurden diese Inhalte noch aufwendig per CD verschickt. Mittlerweile erfolgt die Abwicklung automatisch per Mail. Die Funktion kann hilfreich sein, ein Gefühl für die Menge an Informationen zu bekommen, die man Facebook unbewusst zur Verfügung stellt.

Kopie aller Face­book-Daten anfor­dern

Den blauen Pfeil in der oberen rechten Ecke anklicken und dort “Einstellungen” auswählen.

Kopie aller Face­book-Daten anfor­dern

Über die "Allgemeinen Kontoeinstellungen“ findet sich unter “Lade eine Kopie deiner Facebook-Daten herunter” die Anforderungsmöglichkeit eines Links.

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"Mein Archiv aufbauen“ wählen.

Kopie aller Face­book-Daten anfor­dern

Das Passwort wird hier zur Sicherheit abgefragt.

Kopie aller Face­book-Daten anfor­dern

Wieder "Mein Archiv aufbauen“ wählen.

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Sind Sie sicher? Dann nochmals mit "OK" bestätigen

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Je nach Umgang der eigenen Daten, versendet Facebook nach einiger Zeit einen Download-Link via E-Mail.