Private Altersvorsorge

Den Ruhestand abgesichert genießen

Zwei Menschen im Rentenalter sind froh, eine private Altersvorsorge zu haben

Endlich im wohlverdienten Ruhestand ankommen und erst einmal vom jahrelangen Arbeitsalltag erholen. Das ist das Ziel vieler Menschen. Doch nur die gesetzliche Rente reicht in den meisten Fällen nicht aus, um im Rentenalter den bisherigen Lebensstandard aufrechterhalten zu können. Das Rentenniveau liegt aktuell bei 47,3 %. Das heißt, die meisten Menschen, die jetzt in Rente gehen, erhalten durchschnittlich lediglich knapp 48 % ihres derzeitigen Einkommens als Rente. Diese Differenz wird auch Rentenlücke genannt. Experten gehen davon aus, dass die Rentenlücke von Jahr zu Jahr größer wird. Aus diesem Grund setzen immer mehr Menschen als Ergänzung zur gesetzlichen Rente neben einer betrieblichen Vorsorge auch auf eine private Altersvorsorge, zum Beispiel in Form einer fondsgebundenen Rentenversicherung.

Auf dieser Seite findest Du:

  • Allgemeine Informationen und Tipps zu den Möglichkeiten einer privaten Altersvorsorge
  • Grundlagen und Wissenswertes für Börsen-Einsteiger
  • Informationen dazu, wie eine fondsgebundene Rentenversicherung mit Smart-Invest mit nur wenigen Klicks realisiert werden kann
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Auf einen Blick: Wie man privat fürs Alter vorsorgen kann

  • Da es zunehmend schwierig ist, mit klassischen Anlageprodukten Vermögen aufzubauen, gibt es verschiedene alternative Anlagemöglichkeiten, mit denen eine private Vorsorge umsetzbar ist, z. B. Fondssparpläne oder ETFs.
  • Wer nicht viel Erfahrung mit Fondsprodukten hat, erhält hier wichtige Informationen und Tipps zur privaten Altersvorsorge, welche nach Renteneintritt als Einmalzahlung oder als lebenslange Rente ausgezahlt werden kann.
  • Vor einer Investition sollten individuelle Aspekte wie Budget, Anlagehorizont oder Risikobereitschaft definiert werden.

Grundlagen der privaten Altersvorsorge

Durch die Niedrigzinspolitik der EZB eignen sich viele klassische Anlageprodukte, wie das Sparbuch, kaum noch zum Vermögensaufbau und um privat fürs Alter vorzusorgen. Aber es gibt Alternativen, wie Du Dir eine attraktive Rente mit einer privaten Vorsorge aufbauen kannst!

Generell stehen Dir – nicht nur für die Renten-, sondern beispielsweise auch für eine Lebensversicherung – verschiedene Anlageklassen, sog. Assetklassen, zur Verfügung.


Möglichkeiten der privaten Altersvorsorge

Anleger haben beim Impact Investing in Deutschland unterschiedliche Anklageklassen zur Auswahl, z. B.:

  • Unternehmensbeteiligungen
  • Aktien
  • Anleihen
  • Kredite an nachhaltige Unternehmen oder Einzelpersonen (Mikro-Kredite)
  • Social Impact Fonds

Zahlreiche Fonds spezialisieren sich auf das wirkungsorientierte Investment, indem sie das Kapital in Aktiengesellschaften mit entsprechender Ausrichtung anlegen. So hast Du auch bei CosmosDirekt die Möglichkeit, in Impact Investment Fonds zu investieren und nachhaltige Projekte zu unterstützen.

Welche Assetklassen gibt es?

Finanzprodukte mit ähnlichen Eigenschaften werden zu einer Anlageklasse zusammengefasst. Bei der Auswahl der für Dich richtigen Anlageklasse kannst Du Dich an Deinem individuellen Anlageziel orientieren.

Zu den bekanntesten Assetklassen zählen:

  • Aktien
  • Anleihen
  • Immobilien
  • Rohstoffe, wie Gold, Öl, Kohle, Kaffee
  • Spareinlagen, wie Tagesgeld oder Festgeld
  • Alternative Anlageklassen, wie Kryptowährung oder Sammlerstücke

Eine der größten und bekanntesten Assetklassen sind Aktien. Mit dem Erwerb von Unternehmensanteilen in Form von Aktien kannst Du an der Geschäftsentwicklung eines Unternehmens teilhaben und beispielsweise von Dividenden, also regelmäßigen Ausschüttungen, profitieren. Aktien sind also vom Erfolg des Unternehmens abhängig. Dies ist ein Grund dafür, dass sie als eine risikoreiche Assetklasse bezeichnet werden.

Sustainable Development Goals, die die Grundlage des Impact Investings bilden.


Alles eine Frage des Risikos

Die verschiedenen Assetklassen unterscheiden sich in ihrem Verhältnis von Risiko und Renditen. Generell kann man sagen, dass Du belohnt werden kannst, wenn Du ein hohes Risiko eingehst. Die bisherigen Entwicklungen der Kapitalmärkte geben jedoch keinen Aufschluss darauf, wie sich die Kurse in Zukunft entwickeln werden. Daher kann ein hohes Risiko auch mit größeren Verlusten einhergehen. Aus diesem Grund ist es sinnvoll, langfristig zu investieren, um so mögliche Kursschwankungen über mehrere Jahre oder sogar Jahrzehnte ausgleichen zu können.

Abbildung der Funktionsweise von Impact Investing Fonds

Das sog. Anlagedreieck kann Dir bei der Entscheidung helfen, welche Aspekte Deiner Geldanlage stärker gewichtet werden sollen als andere. Denn bei der Geldanlage können nie die Aspekte Rendite, Liquidität und Risiko gleich stark ausgeprägt sein. Beispiel: Geht man bei der privaten Altersvorsorge ein hohes Risiko ein, mit dem Wunsch auf eine hohe Rendite, muss man auf das investierte Geld in der Regel auf längere Zeit verzichten können.

Risikostreuung durch Diversifikation und Korrelation

Verschiedene Assetklassen weisen unterschiedlich hohe Risiken auf. Bei verzinslichen Finanzprodukten, wie z. B. Tagesgeldern, besteht ein geringeres Risiko als bei Unternehmensbeteiligungen durch Aktien. Letztere können, wie auch die Preise für Rohstoffe, starken Schwankungen unterliegen und gelten damit als riskant.

Durch die Anlage in verschiedene Assetklassen oder Strategien bzw. aufgrund diversifizierter Anlageprodukte innerhalb Deiner Anlage kann das Risiko breit gestreut werden und das Portfolio kann gegen die Volatilität des Marktes geschützt werden.

Das heißt jedoch nicht, dass viele Wertpapiere in Deinem Portfolio auch das Risiko breit streuen, sondern dass auch bereits weniger Wertpapiere, die aber dafür verschiedene Segmente des Marktes abbilden, eine große Diversifizierung aufweisen können.

Da sich verschiedene Wertpapiere unabhängig voneinander entwickeln und verhalten, kann das Risiko durch eine Kombination dieser innerhalb des Portfolios verringert werden. Aus diesem Grund kann man Wertpapiere für sein Portfolio auswählen, welche in Wechselwirkung zueinander stehen, wie z. B. Staatanleihen und Aktien. Steigen Preise bzw. Kurse des einen an, sinken die des anderen und umgekehrt. Dies nennt man dann Korrelation. Inwieweit verschiedene Wertpapiere unterschiedliche Verhaltensweisen aufzeigen, gibt der sog. Korrelationskoeffizient an.

Fonds und ETFs eignen sich beispielsweise gut, um das Risiko innerhalb einer Anlageklasse zu reduzieren. Eine große Risikostreuung ist mit Fonds und ETFs automatisch gegeben, wodurch man durch diese Anlageprodukte von vornherein diversifiziert anlegt. Willst Du das Risiko über verschiedene Anlageklassen streuen, kannst Du in Deinem Portfolio Aktien-Fonds mit Anleihen-Fonds kombinieren oder auf Mischfonds zurückgreifen, die verschiedene Anlageklassen beinhalten.

Anlagehorizont

Je nachdem, wie lange Anleger ihr Geld in eine bestimmte Anlage investieren möchten, variiert der sog. Anlagehorizont. Die Dauer des Anlagehorizonts kann von kurzfristigen Anlagen (bis zu 3 Jahre) über mittelfristige Anlagen (zwischen 3 und 7 Jahre) bis hin zu langfristigen Anlagen (mehr als 7 Jahre) unterschieden werden.

Bei kurzfristigen Anlagen solltest Du Abstand von risikobehafteten Produkten halten und das Geld – wenn auch nur sehr gering verzinst – auf dem Tagesgeldkonto lassen. In der Regel sind die Renditechancen höher, je länger Du den Anlagehorizont wählst. Denn mit einer längeren Laufzeit kann der Anteil von chancenreicheren Anlageklassen wie Aktien erhöht werden. Sie haben bei evtl. auftretenden Markteinbrüchen mehr Zeit, sich davon zu erholen. Wenn Du privat für Deine Rente vorsorgen möchtest, solltest Du also möglichst früh mit der Geldanlage beginnen, um bis zu Deinem Rentenbeginn einen möglichst langen Anlagehorizont zu haben.


Wie soll nun mein persönliches Portfolio aussehen?

Es gibt unzählige Möglichkeiten, wie Du Dein Portfolio gestalten kannst. Bevor Du also ohne große Überlegungen privat fürs Alter vorsorgst und in ein Anlageprodukt irgendeines Anbieters investierst, solltest Du Dir zunächst Gedanken machen, wie hoch Deine verfügbaren Mittel sind und welche individuellen Erwartungen Du an Deine Geldanlage hast.

Wie viel Geld soll ich in meine private Altersvorsorge investieren?

Bevor Du Dich dafür entscheidest, in eine private Altersvorsorge für Deine Rente zu investieren, solltest Du überprüfen, wie viel Geld Du monatlich dafür aufbringen kannst. Vor einer Investition solltest Du Geld, das Dir zur Verfügung steht, jedoch dafür nutzen, um mögliche Schulden abzubauen. Auch einen Notgroschen von ca. 3 Monatsgehältern solltest Du immer auf der hohen Kante liegen haben, sodass Du im Notfall schnell an das Geld herankommst.

Anschließend kannst Du mit Hilfe eines Finanzplans oder einer Tabelle ermitteln, wie viel Geld Dir für die private Vorsorge Deiner Rente zur Verfügung steht. Um Dir einen Überblick zu verschaffen, kannst Du alle monatlichen Einkünfte den Ausgaben gegenüberstellen. Vergiss dabei nicht, in Deinem Finanzplan auch Jahresbeiträge auf die Monate umzulegen oder variable Ausgaben, z. B. für Freizeitaktivitäten, mit einzukalkulieren.

Tipp

Bereits ein geringer monatlicher Betrag kann eine gute Grundlage für die private Altersvorsorge bilden. Du solltest so früh wie möglich damit beginnen, privat fürs Alter und die Rente vorzusorgen, um so lange wie möglich vom Zinseszinseffekt profitieren zu können.

Weitere Faktoren, die Du vor der Geldanlage beachten solltest

Nachdem Du herausgefunden hast, wie viel Geld Dir zur Investition zur Verfügung steht, solltest Du folgende Fragen beantworten:

  • Wie groß ist Dein Anlagehorizont? Legst Du dein Geld bis zur Rente an oder sparst du auf eine Anschaffung im nächsten Jahr?
  • Wie hoch ist Deine Risikobereitschaft? Bist Du bereit standhaft zu sein und es „auszusitzen“, wenn der Markt 30 oder 40 % einbricht?
  • Gibt es andere individuelle Wünsche zur privaten Vorsorge? Soll es sich z. B. um eine nachhaltige Geldanlage handeln?

Welche Formen und Möglichkeiten der privaten Altersvorsorge die richtige für Dich ist, hängt von Deinen individuellen Wünschen und Zielen ab, deren Grundrisse Du mit der Beantwortung der Fragen abstecken kannst.

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Welche Formen der privaten Altersvorsorge gibt es?

Um privat für die Rente vorzusorgen, stehen Dir verschiedene Optionen als Anlagestrategie zur Auswahl. Am Kapitalmarkt unterscheidet man zwischen aktiven und passiven Anlagestrategien. Bei einer passiven Anlagestrategie sollen ETFs (Exchange Traded Funds) die Wertentwicklung eines Index – wie des Deutschen Aktienindex (DAX) oder des MSCI World – möglichst genau nachbilden.

Bei Fonds investierst Du in mehrere Einzeltitel, die aktiv gemanagt werden. Anleger haben grundsätzlich die Möglichkeit, ihr aktives Anlage-Portfolio durch einen Vermögensverwalter oder Versicherer verwalten zu lassen. Eine passive Geldanlage bedarf keiner weiteren Verwaltung und kostet daher meist auch weniger Gebühren.

Selbstverwaltetes Portfolio aus Depot und Bankeinlagen

Wenn Du Dein Portfolio selbst verwalten möchtest, solltest Du bereits ein wenig Erfahrung an der Börse gesammelt haben. Denn bei der selbstständigen Vermögensverwaltung musst Du in der Regel viel Zeit und Wissen investieren. Du solltest die Anlageprodukte, in die Du investierst, nicht nur genau kennen, sondern auch verstehen. Dazu können sog. Factsheets dienen, welche die Eckdaten und die bisherige Wertentwicklung der einzelnen Titel zusammenfassen.

Ohne ausreichendes Know-how kann es schnell zu Fehlspekulationen und größeren Verlusten kommen. Wer sein Portfolio selbst verwaltet, hat auf der anderen Seite jedoch nicht nur jederzeit den Überblick und die volle Kontrolle über seine Geldanlage, sondern spart auch die Kosten für einen Vermögensverwalter.

Verwaltung eines Portfolios durch einen Vermögensverwalter

Willst oder kannst Du Dein Portfolio nicht selbst verwalten, kannst Du einem Vermögensverwalter die Vollmacht darüber aussprechen, Anlageentscheidungen für Dich zu treffen und Dein Geld selbstständig zu betreuen. Der Vermögensverwalter sollte dabei über eine entsprechende berufliche Qualifikation verfügen und Dein Kapital in Deinem Sinne verwalten.

Die Verwaltung Deines Portfolios durch einen Vermögensverwalter oder Portfoliomanager lohnt sich in der Regel erst ab einer größeren Investitionssumme und neben Grundgebühren können Gewinnbeteiligungen oder Pauschalhonorare anfallen.

Fondsgebundene Rentenversicherung

Bei einer fondsgebundenen Rentenversicherung kombinierst Du einen Fondssparplan mit einer klassischen Rentenversicherung. Das heißt, statt in eine reine Versicherung investierst Du monatlich einen bestimmten Betrag in den Kapitalmarkt. Dadurch wird über die Jahre in der Regel eine Rendite erwirtschaftet. Die Beiträge für die fondsgebundene Versicherung sind meist flexibel anpassbar. Zu Deinem Rentenantritt kannst Du Dir dann das angesparte Kapital sowie die erwirtschaftete Rendite als Einmalzahlung oder als lebenslange Rente auszahlen lassen.

Zudem kannst Du von Steuervorteilen profitieren: Während der Ansparphase werden für die Beiträge für Renten- oder Lebensversicherung keine Steuern fällig. Auch bei der Auszahlung der Leistungen durch den Versicherer kannst Du – je nach Auszahlungsart – von steuerlichen Vergünstigungen profitieren.

CosmosDirekt bietet Dir mit der flexiblen Vorsorge Smart-Invest eine Möglichkeit, ganz entspannt an den Kapitalmärkten teilzuhaben. Mit dem Pantoffel-Portfolio entscheidest Du Dich ganz nach Deinem persönlichen Risikoprofil, in bestimmte Fonds bzw. ETFs zu investieren, und kannst danach entspannt die Füße hochlegen. CosmosDirekt kümmert sich um den Rest. Und das Beste: Die fondsgebundene Rentenversicherung ist komplett grün ausgerichtet und beinhaltet ausschließlich nachhaltige Anlageprodukte.



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Der Karriereplan steht fest – machen Sie am besten direkt mit der Vermögensplanung weiter. CosmosDirekt bietet vielfältige Lösungen, z. B. den besseren Fondssparplan. Nutzen Sie die Chancen des Kapitalmarkts.

Ihre Fragen zur Geldanlage beantworten wir Ihnen gerne unter 0681-9 66 70 90.