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Tierheim Kampagne

Wir helfen den Helfern

Tierheime kämpfen nicht nur für ihre Tiere, sondern auch um ihr eigenes Fortbestehen. Es ist ein Arbeiten am Limit, ein Wirtschaften an der Existenzgrenze. Im Sommer ist die Belastung am stärksten. Es mangelt an allem: Geld, Unterstützung, Räumlichkeiten und Personal. Die Zwinger müssen gereinigt werden, ein Rüde muss zum Tierarzt, vier ausgemagerte Katzen müssen unter Beobachtung gefüttert werden. Dabei werden die Arbeit und die Kosten (Impfungen, Wurmkuren, Kastration etc.) bei weitem nicht abgedeckt. Es geht im wahrsten Sinne des Wortes um die Wertschätzung einer aufopferungsvollen Arbeit.

Im Sommer, zur Haupturlaubszeit, sind Hunde, die an Autobahnraststätten ausgesetzt werden oder Katzenjungtiere durch nichtkastrierte Streuner bittere Realität. Aber es ist nicht nur die bloße Zahl der abgegebenen Tiere, die gerade in der Urlaubszeit unaufhörlich ansteigt, sondern auch die Ausgaben, die stetig mitwachsen. Von Futter, Wasser, Strom, Räumlichkeiten bis zur tierärztlichen Versorgung müssen monatlich hohe Beträge von jedem Tierheim in Deutschland aufgebracht werden. Und dann ist noch kein Mitarbeiter bezahlt worden. Jede Hilfe zählt.


Unsere Kampagne „Wir helfen den Helfern“

Wir von CosmosDirekt möchten diesen beispiellosen Einsatz unterstützen. Unsere Kampagne „Wir helfen den Helfern“ findet bundesweit statt, um möglichst viele Tierheime zu erreichen. Wir wollen eine einfache und schnelle Unterstützung ermöglichen, genau dort, wo sie am dringendsten gebraucht wird. Die Aktion startet jetzt, weil zur kommenden Sommerzeit jede Hilfe nötig ist. In der Haupturlaubszeit wird es schlagartig eng in den Tierheimen. Hilfsprojekte müssen jetzt anlaufen, damit Tierheime und Tierschutzverbände vorbereitet sind. Neben der direkten Hilfe ist es uns im Rahmen der CosmosDirekt-Kampagne „Wir helfen den Helfern“ wichtig, ein Bewusstsein für die enorme Leistung jedes Tierheims zu schaffen. Einen Einsatz, den man gar nicht genug hervorheben kann.

Wir helfen den Helfern - Tierheim Kampagne

Statistiken

Tierheime übernehmen eine kommunale Aufgabe, die kaum Zuschüsse erhält. Tatsächlich steht nach Angaben des Deutschen Tierschutzbundes in Bonn jedes zweite Tierheim vor der Insolvenz. Das ergibt allein in Deutschland rund 250 der 500 vereinseigenen Tierheime. Die Folgen sind katastrophal und enden immer häufiger in der Schließung. Gerade die Phase zur Urlaubszeit frisst nahezu das gesamte Jahresbudget. Personal- und Betriebskosten verdoppeln sich in dieser Zeit und liegen im Schnitt bei 20.000 Euro im Monat.

Der Sprecher des deutschen Tierschutzbundes Marius Tünte betonte bereits häufig bei seinen öffentlichen Auftritten die hohen Kosten, die ein Tierheim häufig alleine tragen muss: So kostet die Unterbringung eines Hundes pro Tag durchschnittlich 21 Euro, einer Katze rund 10 Euro. In den meisten Tierheimen sind hunderte von Tieren untergebracht.

Seit langem gibt es einen Rechtstreit zwischen Tierheimen und Kommunen. Tierheime sehen sich praktisch als Fundbüro für Tiere, wodurch sie klar eine kommunale Aufgabe übernehmen. Die Kommunen entgegnen dem, dass in einem Tierheim nicht nur Fundtiere untergebracht werden und sehen daher die Verantwortung beim Tierschutz. Rechtlich betrachtet ist die Diskussion eine Grauzone, beide Seiten fordern hier eine klare Regelung.


Weitere Aktionen, die helfen

Solange es keine einheitlichen Rahmenbedingungen gibt, sind Tierheime auf Hilfe angewiesen. Der deutsche Tierschutzbund ruft dazu regelmäßig zu Aktionen und Kampagnen auf. Unter anderem mit der Kampagne „Rettet die Tierheime“, die in einem offenen Brief an einzelne Mandatsträger in den Kommunen appelliert. Auch in dieser Aktion wird auf die Notlage in den Tierheimen und den Tierschutzvereinen hingewiesen. Es geht dabei um das Bestehen des deutschlandweiten Tierschutzes.

Es muss aber nicht immer Geld sein, das beweist eindrucksvoll die Aktion „Nimmst du mein Tier, nehm ich dein Tier“. Hier kann jeder Tierfreund helfen und im Gegenzug wird ihm ebenfalls geholfen. Die Kampagne setzt gezielt dort an, wo es zu Problemen kommen kann. Wenn es in den Urlaub geht, kommt die Frage auf, was mit dem Haustier passieren soll. Wer an der Aktion, die bereits zum 21. Mal stattfindet, teilnimmt, kann sicher sein, dass ihm geholfen wird. Der Deutsche Tierschutzbund hilft bei der Vermittlung von Urlaubsplätzen für Heimtiere. Dadurch werden Tierheime im Sommer entlastet.

Es kommt auf jede Aktion an. Unsere Kampagne leistet nur einen Teil der Gesamthilfe, die Tierheime bundesweit unterstützen soll. Die Probleme der deutschen Tierheime sind groß und können nicht nur mit einer Kampagne gelöst werden. Es kommt auf die Summe der helfenden Hände an. Nur gemeinsam kann denen geholfen werden, die selbst tagtäglich helfen.

Wir helfen helfern - Tierheim Kampagne