Männer sind Vorsorgemuffel

58 Prozent aller Deutschen gehen nach einem Wendepunkt in ihrem Leben regelmäßig zu Vorsorgeuntersuchungen, Männer jedoch deutlich seltener als Frauen.

31.01.2017 - Zahl des Tages

Wendepunkte lösen bekanntlich Veränderungen aus: Durch prägende Ereignisse wechseln manche den Job, andere den Wohnort oder suchen ihr Glück in einem anderen Land. Wieder andere besinnen sich auf das wichtigste Gut – die eigene Gesundheit. So gibt mehr als jeder Zweite (58 Prozent) in einer repräsentativen forsa-Studie im Auftrag von CosmosDirekt an, nach Wendepunkten im Leben wie Berufseinstieg, Hochzeit, Geburt eines Kindes usw. regelmäßig zu Vorsorgeuntersuchungen zu gehen.1 Frauen geben dabei das bessere Beispiel ab: Zwei Drittel (67 Prozent) nehmen Gesundheits-Checks in Anspruch. Obwohl es für Männer genauso ratsam wäre, sich regelmäßig untersuchen zu lassen, sehen diese darin weniger Notwendigkeit. Nur knapp die Hälfte der männlichen Befragten (49 Prozent) geben an, nach einem Wendepunkt im Leben regelmäßig zum Arzt zu gehen. Karina Hauser, Vorsorgeexpertin von CosmosDirekt, betont in diesem Zusammenhang die späteren Folgen, die eine unterschätzte Erkrankung haben kann. „Die frühzeitige Diagnose von Erkrankungen begünstigt nicht nur die Heilungschancen, sie reduziert auch das Risiko von Spätfolgen. Gut, wenn man für den Ernstfall auch eine Berufsunfähigkeitspolice hat. Sie kann zumindest für eine finanzielle Unterstützung sorgen.“

Gesamt

Männer

Frauen

18- bis 29-Jährige

30- bis 45-Jährige

46- bis 55-Jährige

56- bis 65-Jährige

gehen regelmäßig zu Vorsorgeuntersuchungen

58 %

49 %

67 %

44 %

56 %

62 %

68 %


Weitere Informationen zum Thema
  • 1 Bevölkerungsrepräsentative Studie „Wer, wenn nicht ich? – Verantwortung in Deutschland“ des Meinungsforschungsinstituts forsa im Auftrag von CosmosDirekt. Im Juni 2016 wurden in Deutschland 2.000 Personen ab 18 Jahren befragt.

Pressekontakt CosmosDirekt