Strom statt Benzin: So wintertauglich sind Autos mit alternativen Antrieben

06.02.2017 - Versicherungstipp

Der Abdruck des Fotos ist nur in direktem Zusammenhang mit CosmosDirekt und unter Angabe der Bildquelle Thinkstock_iStock_Tomwang112.

  • Laut einer forsa-Umfrage würden sich 28 Prozent der Deutschen beim Kauf eines Neuwagens für einen alternativen Antrieb entscheiden.
  • Elektroautos sind kälteempfindlicher als Benzin- und Dieselfahrzeuge.

Hybrid-, Elektro- und Gasautos zählen zu den beliebtesten Fahrzeugen mit alternativem Antrieb: Sie schonen gleichermaßen die Umwelt, Ressourcen sowie langfristig auch den Geldbeutel. Für immer mehr deutsche Fahrer sind das genügend Gründe, beim nächsten Autokauf vom Benziner oder Dieselfahrzeug auf eine der neuen Varianten umzusteigen. Doch wie verhalten sich Elektroauto & Co. bei winterlichen Temperaturen? Roman Wagner, Kfz-Versicherungsexperte von CosmosDirekt, erklärt, worauf Besitzer achten sollten.

Diesel und Autogasantrieb: Umstieg auf Winterbrennstoff
Noch sind Alternativantriebe rar auf deutschen Straßen. Laut einer forsa-Umfrage im Auftrag von CosmosDirekt fahren aktuell nur 3 Prozent der Autofahrer die „grünen“ Zukunftsmodelle. In 10 Jahren könnte das bereits anders aussehen: Knapp jeder Dritte (28 Prozent) würde sich beim Neukauf für einen Wagen mit Hybridmotor, Gas- oder Elektroantrieb entscheiden. „Mit Diesel oder Autogas betriebene Fahrzeuge laufen auch bei Temperaturen unter 0 Grad ohne Probleme. Voraussetzung ist, dass der in Deutschland zur kalten Jahreszeit übliche Winterdiesel bzw. Wintergas mit veränderter Zusammensetzung getankt wird“, so Roman Wagner.

Elektroautos: Weniger Reichweite bei Minusgraden
Was viele nicht wissen: Im Gegensatz zum herkömmlichen Antrieb ist die Elektrovariante am anfälligsten für Kälte. Bereits Temperaturen unter -5 Grad drosseln die Kapazität der Elektroautobatterie erheblich. Dies kann dazu führen, dass sich die übliche Reichweite der Fahrzeuge deutlich reduziert. „Die Batterie ist das Herz des Elektroautos und ein sehr teurer Bestandteil. Am besten sichert man sie daher gegen Schäden ab, etwa mit einer Voll- oder Teilkaskoversicherung. Einzelne Versicherer bieten die Möglichkeit, auch Schäden durch Bedienungsfehler wie Tiefenentladung oder Überladung abzusichern“, erklärt Roman Wagner.

  • 1 Bevölkerungsrepräsentative Umfrage „Auto-Emotionen“ des Meinungsforschungsinstituts forsa im Auftrag von CosmosDirekt. Im Mai 2016 wurden in Deutschland 2.004 Autofahrer ab 18 Jahren befragt, die ein Auto im Haushalt besitzen.


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Pressekontakt CosmosDirekt

Stefan Göbel