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Sehen und gesehen werden: Mit dem Auto sicher durch den Herbst

15.10.2012 - Versicherungstipp

Nebel Herbst Sehen und gesehen werden Sicher fahren

Bildquelle: iStockphoto-Thinkstock

Frühnebel, Dunkelheit, Frost – für Autofahrer werden die kommenden Monate wieder zur Herausforderung. Doch wer seine Fahrzeugbeleuchtung auf Vordermann bringt und für freie Sicht sorgt, kann schon viel für die eigene Sicherheit tun. Was genau, zeigt CosmosDirekt.

In der dunklen Jahreszeit heißt es im Straßenverkehr nicht nur „Augen auf“, sondern auch „Licht an“! Denn gerade in den Dämmerstunden und bei Nebel steigt das Unfallrisiko. Oft sind schlechte Sichtverhältnisse der Grund. Frank Bärnhof, Kfz-Experte von CosmosDirekt, rät deshalb: „Sehen und gesehen werden – das zählt für Autofahrer im Herbst besonders. Wer sich hinters Steuer setzt, sollte immer für freie Sicht und die richtige Beleuchtung sorgen.“ Seine Tipps für sicheres Fahren in der kalten Jahreszeit:

Rechtzeitig das Licht anschalten
Nur weil man selbst noch gut sehen kann, gilt das nicht zwangsläufig auch für andere. Gerade dunkle Fahrzeuge sind in der Dämmerung schlecht zu erkennen. „Wer trotz ungünstiger Sichtverhältnisse oh-ne Licht fährt, dem kann auch bei einem nicht selbstverursachten Unfall eine Teilschuld zugesprochen werden. Auch der Kaskoversicherer kann in einem solchen Fall prüfen, ob er die Leistung kürzt“, sagt Frank Bärnhof. Deshalb gilt: rechtzeitig das Licht einschalten und sich nicht auf die automatische Fahrzeugbeleuchtung verlassen. Autofahrer riskieren sonst nicht nur ihren Versicherungsschutz, sondern auch ein Bußgeld und Punkte in Flensburg: innerhalb von Ortschaften bis zu 35 Euro, außerorts 40 Euro und drei Punkte.

Mit Abblendlicht durch den Nebel
In der kalten Jahreszeit beeinträchtigt oft Nebel die Sicht. Dann ist es wichtig, das Tempo anzupassen, ausreichend Abstand zu halten sowie auf Landstraßen nicht zu überholen. Kommt man in eine Nebelbank, kann es helfen, nachfolgende Autofahrer per Warnblinkanlage auf die schlechte Sicht hinzuweisen. Zudem gilt in Sachen Licht: „Bei Nebel sollten Autofahrer unbedingt das Abblendlicht einschalten, keinesfalls das Fernlicht. Denn das reflektiert“, sagt Frank Bärnhof. Nebelschlussleuchten dürfen erst bei Sichtweiten unter 50 Metern zum Einsatz kommen, da auch sie blenden können.

Vereiste Scheiben komplett freikratzen
Wenn der Frost kommt, heißt es, morgens wieder mehr Zeit für das Kratzen der Scheiben einzuplanen. Auch wenn es schnell gehen muss, darf die Sicherheit nicht zu kurz kommen: „Nur ein kleines Guckloch in der Windschutzscheibe von Eis zu befreien, genügt nicht“, sagt der CosmosDirekt-Experte. Die Autofenster müssen komplett frei sein. Andernfalls droht ein Verwarnungsgeld von zehn Euro, bei einem Unfall sogar eine Teilschuld. Autofahrer sollten auch darauf achten, dass bei der Kasko-Versicherung auf den Einwand der groben Fahrlässigkeit verzichtet wird, so Frank Bärnhof.

Scheiben putzen für mehr Durchblick
Wenn im Herbst die Sonne tief steht, steigt das Unfallrisiko. Werden Autofahrer geblendet, genügt schon eine Sekunde ohne Sicht, um die Kontrolle über den Wagen zu verlieren. Schmutz an der Windschutzscheibe erhöht den Blendeffekt zusätzlich. „Autofahrer sollten vorbeugen und die Fenster regelmäßig reinigen – von innen und außen“, rät Frank Bärnhof. Beim Putzen die Scheibenwischer nicht vergessen, alte Wischblätter am besten austauschen.

Gratis-Lichttest nutzen
Wer im Dunkeln unterwegs ist, muss dafür sorgen, dass das Licht am Fahrzeug einwandfrei funktioniert. Defekte Leuchten können nicht nur ein Bußgeld nach sich ziehen, sondern auch andere Verkehrsteilnehmer irritieren. Frank Bärnhof: „Autofahrer, die ihre Fahrzeugbeleuchtung im Herbst durchchecken lassen, sind auf der sicheren Seite. Die Prüfung muss nicht einmal etwas kosten.“ So bieten viele Werkstätten und Prüfstationen im Herbst einen Gratis-Lichttest an. Aber auch hier gilt: Scheinwerfer, Rückleuchten und Blinker regelmäßig reinigen – sonst nutzen auch Lichttests nichts.


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Pressekontakt CosmosDirekt

Stefan Göbel