CosmosDirekt - Die Versicherung.

Was deutsche Autofahrer auf der Autobahn verunsichert

07.10.2015 - Faktencheck

Der Abdruck des Fotos ist nur in direktem Zusammenhang mit CosmosDirekt und unter Angabe der Bildquelle Thinkstock_iStock_lilly3 gestattet.

Mythos „Deutsche Autobahn“ – Grenzenloser Fahrspaß bei Höchstgeschwindigkeit? Nicht für jeden Autofahrer ist das Fahren auf der Fernverkehrsstraße die pure Freude, wie eine repräsentative forsa-Umfrage im Auftrag des Online-Versicherers CosmosDirekt jetzt ergab.1

Dieser Faktencheck fasst zusammen, was deutsche Autofahrer auf der Autobahn verunsichert.

Niederschlag, Baustellen, Lkw – das beunruhigt!
Ob zur Arbeit, auf dem Weg in den Urlaub oder einfach nach Hause – oft sind Autobahnen der schnellste Weg von A nach B. Doch nicht immer macht das Fahren dort Freude: Sind deutsche Autofahrer etwa bei schlechten Wetterverhältnissen wie starkem Regen auf der Autobahn unterwegs, fühlt sich die Hälfte (49 Prozent) eher unsicher bis sehr unsicher. Auch enge Fahrspuren im Baustellenbereich (42 Prozent) oder eine Vielzahl an Lkw (37 Prozent) sind kein Genuss. Dabei zählen gerade Baustellen auf Autobahnen zu den relevantesten Gefahrenquellen. „Der Hauptgrund für Unfälle im Baustellenbereich ist, dass Verkehrsteilnehmer zu schnell unterwegs sind“, sagt Frank Bärnhof, Kfz-Versicherungsexperte von CosmosDirekt. „Im Zweifel sollten sich Autofahrer also eher auf der rechten Spur einordnen, das Tempo drosseln und auch von Dränglern nicht zu unangepasster Geschwindigkeit verleiten lassen.“

Frauen fühlen sich häufiger unsicher
Sowohl Autofahrerinnen als auch -fahrer fühlen sich am stärksten verunsichert, wenn ihnen starke Niederschläge und Co. den Weg erschweren. Auffällig: Gefahrenquellen auf der Autobahn stören Frauen mehr als Männer. So zeigt sich, dass Fahrerinnen etwa von schwierigen Wetterverhältnissen stärker irritiert sind als ihre männlichen Pendants (61 Prozent Frauen, 37 Prozent Männer) – ebenso von Dunkelheit (43 bzw.19 Prozent) oder Geschwindigkeiten über 130 km/h (25 bzw. 11 Prozent).

Entscheidende Faktoren: Routine und Sehkraft
Mit zunehmendem Alter steigt zwar die Fahrpraxis, zugleich lässt jedoch die Sehkraft bei vielen nach. Während ein Routinemanöver wie das Auffahren auf die Autobahn 28 Prozent der jungen Fahrer (18- bis 29-Jährige) verunsichert, bleiben die älteren Autofahrer (60 Jahre und älter) zumeist gelassen – nur 12 Prozent von ihnen empfinden in dieser Situation Unsicherheit. Indessen werden Autobahnfahrten bei Dunkelheit für die Älteren zunehmend zum Problem: 40 Prozent fühlen sich dabei unwohl. Bei den Jüngeren ist das seltener der Fall (27 Prozent). „Wer Unsicherheit verspürt, sollte jegliche Form von Ablenkung vermeiden, um sich und andere Verkehrsteilnehmer nicht zu gefährden“, empfiehlt Frank Bärnhof. „Ist die Aufmerksamkeit nicht mehr zu 100 Prozent da, steigt zwangsläufig die Unfallgefahr.“

Schaulust führt zu Stau-Frust
Apropos Ablenkung: Schweift die Konzentration unterwegs von der Straße ab, können unnötige Staus die Folge sein. Immer wieder treten Schaulustige etwa an Unfallstellen plötzlich aufs Bremspedal. 63 Prozent der deutschen Autofahrer gaben an, schon einmal in einen sogenannten Gafferstau geraten zu sein. „Autofahrer, die an einer Unfallstelle vorbeifahren, sollten sich nie vom fließenden Verkehr in ihrer Spur ablenken lassen“, warnt Kfz-Versicherungsexperte Frank Bärnhof. „Durch plötzliches, abruptes Abbremsen erhöhen sie nicht nur das Staurisiko, sondern auch die Gefahr eines Auffahrunfalls.“

  • 1 Repräsentative forsa-Umfrage im Auftrag von CosmosDirekt unter 2.002 Bundesbürgern ab 18 Jahren, darunter 1.684 Personen, die ein Auto im Haushalt besitzen, das sie selbst nutzen; Juli 2015


Weitere Informationen zum Thema

Hat Ihnen dieser Artikel gefallen? Dann empfehlen Sie ihn gerne weiter!


Pressekontakt CosmosDirekt

Stefan Göbel