Sorge bei Autounfall im Ausland

76 Prozent der Autofahrer fürchten, dass sie bei einem Unfall außerhalb Deutschlands draufzahlen müssten.

31.07.2017 - Zahl des Tages

Andere Länder, andere Verkehrsregeln – und schon ist die Verunsicherung groß: Bei Touren im Ausland fahren Reisende deshalb mit besonderer Vorsicht. Denn sollte es zu einem Unfall kommen, fürchten sie eine deutlich kompliziertere Schadensregulierung als auf heimischen Straßen. 60 Prozent der Autofahrer, die forsa im Auftrag von CosmosDirekt befragt hat, machen sich Gedanken über Verständigungsprobleme, die sie in diesem Fall erwarten würden.1 Ein weiteres Ergebnis der repräsentativen Umfrage: 76 Prozent fürchten bei einem Unfall im Ausland, dass ihr Unfallgegner nicht ausreichend versichert wäre. Gut zu wissen: Stammt der Unfallverursacher aus einem EU-Staat, aus Island, Liechtenstein, Norwegen oder der Schweiz, ist ein Schadenregulierungsbeauftragter der ausländischen Versicherung zuständig, der in Deutschland ansässig ist. Frank Bärnhof, Kfz-Versicherungsexper-te bei CosmosDirekt, rät: „Um Kontakt zur Versicherung des Unfallgegners aufzunehmen und die Abwicklung voranzutreiben, können sich Betroffene an den Zentralruf der Autoversicherer unter der Hotline 0800 250 260 0 (+49 40 300 330 300 aus dem Ausland) wenden.“ Wer einen Unfall außerhalb Deutschlands hatte, sollte diesen außerdem möglichst bald seiner Kfz-Haftpflichtversicherung melden. Und zwar auch dann, wenn er ihn selbst nicht verursacht hat.

Ergebnisse der forsa-Umfrage im Detail (Auszug)

Wenn sie mit dem Auto im Ausland unterwegs wären und einen Unfall hätten, würden sich über folgende Dinge (sehr) große Sorgen machen:
GesamtMännerFrauen18- bis 29-Jährige30- bis 44-Jährige45- bis 59-Jährige60 Jahre und älter

ob der Unfallgegner ausreichend versichert ist

76 %

75 %

77 %

69 %

74 %

78 %

77 %

andere Rechtslage bzw. Vorschriften als in Deutschland

60 %

57 %

62 %

63 %

62 %

60 %

57 %

Probleme bei der Verständigung aufgrund Sprachbarrieren

60 %

58 %

61 %

55 %

62 %

59 %

59 %

Schwierigkeiten bei der medizinischen Versorgung

56 %

52 %

60 %

56 %

59 %

55 %

56 %

Frage, ob und wie der Urlaub weitergeht

54 %

51 %

57 %

73 %

63 %

53 %

46 %

Korruption

49 %

48 %

49 %

49 %

49 %

50 %

46 %

Schwierigkeiten beim Rücktransport des Wagens

43 %

37 %

49 %

62 %

49 %

43 %

36 %

Ausfindig machen einer Werkstatt

40 %

35 %

43 %

46 %

43 %

37 %

38 %

ob sie ausreichend versichert sind

27 %

24 %

30 %

45 %

33 %

24 %

22 %

Basis: Autofahrer
  • 1 Repräsentative Umfrage „Sommer 2017“ des Meinungsforschungsinstituts forsa im Auftrag von CosmosDirekt. Im Juni 2017 wurden in Deutschland 1.554 Bundesbürger ab 18 Jahren befragt, darunter 1.389 Personen, die ein Auto im Haushalt besitzen und dieses auch selbst nutzen.


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Pressekontakt CosmosDirekt

Stefan Göbel