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Der Deutschen liebstes Reisegefährt: Urlaub mit dem Auto

03.09.2015 - Faktencheck

  • Zwei Drittel der deutschen Urlauber wollen in diesem Jahr mit dem Pkw verreisen.
  • Drei von vier Autoreisenden planen vorausschauend und fahren außerhalb der Stoßzeiten.

Keine Beschränkungen beim Gepäck, flexible Planung der Route und immer mobil am Urlaubsort: Eine Reise mit dem Auto hat durchaus viele Vorteile. Kein Wunder, dass die Deutschen lieber mit dem Pkw in den Urlaub fahren als mit dem Flugzeug oder der Bahn. Das zeigt die repräsentative forsa-Umfrage „Autofahren in der Urlaubszeit“ im Auftrag des Online-Versicherers CosmosDirekt.1 Der Faktencheck fasst die wichtigsten Ergebnisse zusammen.

In Sachen Reise ist das Auto Verkehrsmittel Nummer eins
63 Prozent der Deutschen verreisen in diesem Sommer. Und wenn es in den Urlaub geht, steigen die meisten am liebsten ins Auto. Zwei Drittel der Urlauber (67 Prozent) gaben an, dieses Jahr mit dem Pkw zu verreisen oder verreist zu sein. Etwas mehr als ein Drittel (37 Prozent) plant eine Flugreise, 18 Prozent eine Reise mit der Bahn und knapp jeder Zehnte (9 Prozent) möchte den Reisebus nutzen.

Am beliebtesten ist Urlaub im eigenen Land
Warum in die Ferne schweifen, wenn das Gute so nah liegt? 60 Prozent der deutschen Autoreisenden wollen ihre Sommerferien im eigenen Land verbringen. Während ein Viertel (24 Prozent) an die Küste reist, zieht es 12 Prozent nach Süddeutschland. Für 40 Prozent der Befragten geht es mit dem Auto ins europäische Ausland; 13 Prozent fahren nach Italien, 7 Prozent nach Österreich und je 4 Prozent nach Frankreich bzw. in die Niederlande.

Viele vermeiden eine Reise während der Stoßzeiten
Am Wochenende oder zum Ferienstart können Autoreisende Staus kaum entkommen. Deshalb planen drei von vier Autofahrern (73 Prozent) vorausschauend und fahren außerhalb der Stoßzeiten. 35 Prozent starten für eine freie Strecke sogar nachts. 60 Prozent der Männer nutzen die Staumeldungen ihres Navis, 41 Prozent der Frauen fahren bei Stau von der Autobahn ab. Ein Fünftel (21 Prozent) aller Fahrenden hingegen informiert sich vor der Fahrt in die Ferien nicht über die Verkehrslage.

Knapp jeder Vierte hatte auf dem Weg in den Urlaub bereits einmal eine Panne
Stau ist auf einer Reise in den Urlaub nicht das einzige Ärgernis. Auch eine Autopanne kann die Ferienstimmung trüben. Fast jeder vierte Autoreisende (23 Prozent) hat in diesem Punkt schon einmal Pech gehabt. Bei einer Panne auf der Autobahn sollte man dafür sorgen, dass andere durch das liegengebliebene Fahrzeug nicht gefährdet werden. Die Mitfahrer sollten sich hinter der Leitplanke in Sicherheit bringen und auch dort genug Abstand zur Fahrbahn halten. „Vor der Reise empfiehlt es sich, einen Kfz-Schutzbrief abzuschließen. Bei vielen Anbietern erstreckt sich der Leistungsumfang auf ganz Europa und Pannenhilfe oder Abschleppdienst sind sofort zur Stelle“, sagt Frank Bärnhof, Versicherungsexperte von CosmosDirekt.

Jeder fünfte deutsche Autoreisende kennt Verkehrsregeln im Ausland nicht
74 Prozent aller Befragten sind schon einmal im Ausland Auto gefahren. Obwohl sich 80 Prozent derjenigen, die mit dem Auto im Ausland fahren, mit den Verkehrsvorschriften am Reiseziel vertraut machen, fühlen sich 68 Prozent aufgrund fehlender Kenntnisse verunsichert. Bei 73 Prozent sorgt der Fahrstil der Einheimischen für Verunsicherung. Am stärksten lassen sich aber deutsche Autofahrer im Ausland von Beschilderung mit fremden Schriftzeichen und in fremder Sprache verwirren (je 81 Prozent). „Andere Länder, andere Sitten: Wer im Ausland unterwegs ist, sollte sich vorher genau über die dortigen Verkehrsregeln informieren“, so Frank Bärnhof.

16 Prozent der Auslands-Autofahrer mussten im Ausland schon einmal ein Bußgeld zahlen
Zu schnell unterwegs, falsch geparkt oder über Rot gefahren: 16 Prozent der Autofahrer im Ausland mussten schon einmal eine Geldbuße wegen eines Verkehrsdelikts zahlen. 8 Prozent hatten bereits einen Schaden am Pkw, ohne zu wissen, wer ihn verursacht hat. Und 6 Prozent waren im Ausland schon einmal in einen Unfall mit Blechschaden verwickelt. „Der Europäische Unfallbericht gehört auf jeden Fall ins Gepäck. Er hilft, nach einem Crash ein vollständiges Protokoll zu erstellen“, erklärt Frank Bärnhof. „Am besten, man hat ihn in zweifacher Ausfertigung dabei: für die andere Unfallpartei gleich mit.“ Auch die „Grüne Karte“ sollte an Bord sein. Sie belegt, dass das Auto haftpflichtversichert ist.

  • 1 Repräsentative forsa-Umfrage „Autofahren in der Urlaubszeit“ im Auftrag von CosmosDirekt unter 2.002 Bundesbürgern, Juli 2015


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Pressekontakt CosmosDirekt

Stefan Göbel