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Wie viel betriebliche Altersvorsorge haben die Deutschen? Ein Ost-West-Vergleich

11.11.2014 - Zahl des Tages

Bei der privaten Altersvorsorge gibt es auch 25 Jahre nach dem Mauerfall noch deutliche Unterschiede zwischen den östlichen und westlichen Landesteilen. Besonders stark ist das Gefälle bei der betrieblichen Altersvorsorge: 42 Prozent der Arbeitnehmer im Westen haben entsprechende Verträge, aber nur 27 Prozent der ostdeutschen. Das geht aus einer aktuellen forsa-Studie im Auftrag von CosmosDirekt unter 2.001 Bundesbürgern hervor.1

„Das Ost-West-Gefälle bei der betrieblichen Altersvorsorge hat verschiedene Ursachen: Während die Ar-beitnehmer in den alten Bundesländern diese Angebote stets nutzen konnten, haben die Menschen im Osten Deutschlands 40 Jahre Nachholbedarf. Hinzu kommt, dass Arbeitnehmer in den neuen Bundesländern eher in kleineren und mittelständischen Unternehmen beschäftigt sind, in denen die betriebliche Altersvorsorge noch nicht flächendeckend etabliert ist“, erklärt Michael Greifenberg, Experte für betriebliche Altersvorsorge bei CosmosDirekt.

Es nutzen folgende Möglichkeiten der privaten Altersvorsorge

InsgesamtOstWest

betriebliche Altersvorsorge

40 %

27 %

42 %

eigenes Haus oder Wohnung

54 %

47 %

56 %

Sparplan, Sparbuch

49 %

43 %

50 %

Lebensversicherung

45 %

44 %

46 %

Riester-Rente/Rürup-Rente

27 %

28 %

27 %

Anlage in Aktien oder Fonds

27 %

22 %

28 %

nichts davon, sorge nicht privat vor

9 %

11 %

9 %

  • Prozentsumme größer 100, da Mehrfachnennung möglich

  • 1 „Arbeit, Familie, Rente – was den Deutschen Sicherheit gibt“, Mai 2014


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Pressekontakt CosmosDirekt

Stefan Göbel