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Schöne Bescherung: Wenn der Weihnachtsbaum zum Feuerteufel wird

19.12.2011 - Versicherungstipp

Gerade in der Weihnachtszeit gehen Wohnungsbrände oft auf brennende Kerzen zurück. Doch auch Elektrogeräte können brandgefährlich werden. CosmosDirekt zeigt, was man beachten sollte – und wer im Ernstfall für den Schaden zahlt.

Kerzen gehören zur Weihnachtszeit wie Plätzchen und Tannengrün. Sie schaffen Gemütlichkeit – führen aber Jahr für Jahr auch zu Bränden. Gerade jetzt ist das Thema Wohnungsbrand aktuell. Doch nicht nur in puncto Kerzenlicht ist Vorsicht geboten: Oft unterschätzt werden Brandquellen, die im Haushalt lauern. So gehören Wäschetrockner, Kühlschrank und Fernseher laut Verband der öffentlichen Versicherer zu den häufigsten Verursachern von Wohnungsbränden.1 „Besonders Elektrokabel und Geräte im Stand-by-Modus können gefährliche Schwelbrände auslösen – eine Hausratversicherung ist daher unentbehrlich“, sagt Bernd Kaiser, Versicherungsexperte von CosmosDirekt. Der Fachmann gibt Tipps, wie sich das Brandrisiko im Haushalt mindern lässt:

1. Weihnachtstipp: Löschwasser für den Baum bereithalten

Ein Weihnachtsbaum mit echten Kerzen ist stimmungsvoll. Wer darauf nicht verzichten möchte, sollte den Baum möglichst in einen mit Wasser gefüllten Ständer stellen und einen Wassereimer in Griffweite aufbewahren. Egal ob Kerze oder Lichterkette: Um kein Risiko einzugehen, ist es immer am sichersten, im Raum zu bleiben.

2. Rauchmelder: Unverzichtbare Lebensretter

Wenn es brennt, zählt jede Sekunde! Die Installation von Rauchmeldern kann daher Leben retten. Sie warnen rechtzeitig vor der Gefahr und verschaffen somit die nötige Zeit, um Rauch und Feuer zu entkommen, die Feuerwehr zu rufen oder möglicherweise einen kleinen Brand selbst zu löschen. Für einen Mindestschutz gilt: In Privathaushalten sollte pro Etage ein Rauchmelder möglichst in einem zentral gelegenen Raum angebracht werden – z.B. im Flur.

3. Kamin: Asche abkühlen lassen

Asche aus dem Kamin oder Aschenbecher erst dann entsorgen, wenn sie vollständig ausgekühlt ist. Nur so lässt sich verhindern, dass durch Glutreste ein Brand entsteht. Bei Zigaretten ist besondere Vorsicht angebracht. Immer wieder gibt es Fälle, in denen Raucher einschlafen und mit ihrem Glimmstängel Möbel oder Teppich in Brand setzen.

4. Steckdosen: Nicht eine für alle

Beziehen große Geräte wie z.B. Waschmaschine und Trockner gleichzeitig Strom aus einer Mehrfachsteckdose, kann das zur Überlastung führen. Daher unbedingt die zulässige Maximalbelastung beachten. Mehrfachsteckdosen eignen sich eher für Kleingeräte und sollten nicht hintereinander geschaltet werden. Tipp: Unbenutzte Geräte nicht im Stand-by-Betrieb lassen, sondern stets den Stecker ziehen. Das ist sicherer – und spart Geld.

5. Wäschetrockner und Co.: Nie allein lassen

Schnell den Einkauf erledigen, während der Wäschetrockner noch in Betrieb ist: Das kann böse enden. Elektrische Geräte sollten generell nie über längere Zeit unbeaufsichtigt laufen. So kann man im Ernstfall rechtzeitig handeln. Zudem schützen folgende Vorsichtsmaßnahmen vor Bränden: Das Bügeleisen auch bei kleinen Unterbrechungen immer sicher abstellen und den Stecker ziehen. Kerzen zu jeder Zeit im Auge behalten und löschen, wenn man das Zimmer verlässt, sowie stets kontrollieren, ob die Herdplatte nach dem Kochen wirklich ausgeschaltet wurde.

6. Wärmequellen: Abstand halten

Elektrische Heizlüfter sorgen im Winter für warme Füße, doch bei Unachtsamkeit kann es brenzlig werden: Kommen Textilien wie Gardine oder Sofadecke mit Wärmequellen in Berührung, können sie sich leicht entzünden. Gleiches gilt in der Nähe von Lampen. Deshalb: Leuchten und Elektrogeräte nie abdecken, sondern für ausreichend Luftzirkulation sorgen.

Nach dem Brand: Wer zahlt?

Zerstört ein Brand Hab und Gut oder zieht Löschwasser das Inventar in Mitleidenschaft, springt die Hausratversicherung ein. Sie sichert alle Einrichtungs- und Gebrauchsgegenstände im Haushalt ab: ob Couch oder Computer, Teppich oder TV-Gerät. „Es empfiehlt sich eine Hausratversicherung, die grobe Fahrlässigkeit einschließt – also zum Beispiel auch dann zahlt, wenn eine vergessene Adventskerze einen Brand verursacht, während man in der Stadt die letzten Weihnachtsgeschenke besorgt“, sagt Bernd Kaiser von CosmosDirekt. Der Versicherer verzichtet im Comfort-Schutz darauf, bei Schäden von bis zu 2.500 Euro zu prüfen, ob grobe Fahrlässigkeit vorliegt. Für Hausbesitzer ist daneben eine Wohngebäudeversicherung wichtig, denn ein Brand kann nicht nur innerhalb weniger Augenblicke das Eigenheim zerstören, sondern ohne Versicherungsschutz auch den finanziellen Ruin bedeuten.


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Pressekontakt CosmosDirekt

Stefan Göbel