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Kosten einer Ehe: So denken die Deutschen über Geld und Liebe

04.08.2015 - Faktencheck

  • Romantik und Liebe sind die überzeugendsten Gründe, sich das Jawort zu geben – doch eine Mehrheit findet auch Finanzen und Steuern sehr wichtig.
  • Zwei Drittel der Verheirateten in Deutschland ließen sich ihre Hochzeit bis zu 5.000 Euro kosten; Unverheiratete rechnen mit deutlich höheren Ausgaben.
  • Die große Mehrheit finanziert sich den schönsten Tag ihres Lebens selbst.

Nur von Luft und Liebe leben? Für viele Paare hört bei der Hochzeitsplanung die Romantik auf: Kleid, Kutsche und Koch bezahlen sich schließlich nicht von selbst. Doch wollen die Deutschen überhaupt noch den Bund der Ehe schließen? Was bezahlen sie für den schönsten Tag ihres Lebens? Und wie regeln Paare nach der Hochzeit ihre Geldangelegenheiten? Im Auftrag von CosmosDirekt hat das Meinungsforschungsinstitut forsa Unverheiratete, Verheiratete und Geschiedene zum Thema Hochzeit bzw. Scheidung und Finanzen befragt.1 Dieser Faktencheck fasst die wichtigsten Ergebnisse zusammen.

Jeder zweite Ledige kann sich vorstellen, zu heiraten – ein wichtiger Grund sind die Finanzen
• Die Mehrheit der ledigen Deutschen (57 Prozent) kann sich vorstellen, zu heiraten.
• Der Großteil dieser „Heiratswilligen“ (89 Prozent) würde zwar vor allem der Romantik und Liebe wegen eine Ehe eingehen, gleichzeitig sehen 56 Prozent eine Hochzeit auch pragmatisch: Für sie sind finanzielle bzw. steuerliche Vorteile ein wichtiger Grund, um vor den Altar zu treten.

Buffet, Band, Brautkleid: Was kostet eine Hochzeit?
• Ein Großteil der unverheirateten Deutschen (64 Prozent) schätzt, dass eine Hochzeit mehr als 5.000 Euro kostet.
• Tatsächlich hat aber nur jedes fünfte verheiratete Paar (22 Prozent) über 5.000 Euro für das Fest ausgegeben.
• Ebenfalls 22 Prozent der Verheirateten ließen sich ihre Hochzeit bis zu 1.000 Euro kosten.
• 45 Prozent der Eheleute griffen etwas tiefer in die Tasche und bezahlten zwischen 1.000 und 5.000 Euro.

Bei einem Drittel zahlen größtenteils die Brauteltern das Fest
• 69 Prozent der Befragten haben ihre Hochzeit hauptsächlich mit ihrem Ersparten bezahlt.
• Jedem dritten Paar (33 Prozent) wurde das Fest zum großen Teil von den Eltern der Braut finanziert.
• Bei 22 Prozent der Befragten übernahmen die Eltern des Bräutigams einen Hauptteil der Rechnungen.

Nur Bares ist Wahres – das gilt vor allem fürs Hochzeitsgeschenk
• 72 Prozent der Unverheirateten würden sich am meisten über Geldgeschenke zur Hochzeit freuen.
• Immerhin jeder Zweite (52 Prozent) würde gern kreative persönliche Geschenke wie Basteleien oder Fotokollagen auf dem Gabentisch sehen.
• Haushaltsgegenstände eignen sich dagegen weniger als Hochzeitsgeschenke: Gerade ein¬mal 15 Prozent der Befragten wünschen sich Mixer, Staubsauger & Co. zur Hochzeit.

Gemeinsames Leben, gemeinsame Konten
• Jedes zweite deutsche Ehepaar (50 Prozent) teilt sich ein Konto.
• Für 15 Prozent gilt jedoch: Gemeinsames Leben, aber getrennte Konten.
• Jeder Dritte (34 Prozent) legt sich nach der Eheschließung finanziell nicht fest: Er nutzt sowohl gemeinsame, als auch getrennte Konten.

Verliebt, verlobt, verheiratet, geschieden – und dennoch halb so schlimm
• Saubere Trennung: Für die Mehrheit der Geschiedenen (76 Prozent) spielten finanzielle Auseinandersetzungen keine große Rolle bei der Scheidung.
• Für 36 Prozent sah es nach der Scheidung auf dem Bankkonto schlechter aus – sei es wegen des Verlustes von Ersparnissen (50 Prozent), der Aufgabe des Hauses bzw. der Wohnung (48 Prozent) oder aufgrund von Unterhaltszahlungen (37 Prozent).
• Für weitere 36 Prozent veränderte sich die finanzielle Situation durch die Scheidung nicht.
• Knapp einem Viertel der Geschiedenen (24 Prozent) ging es nach der Trennung finanziell sogar besser als zuvor.

  • 1 Repräsentative forsa-Umfrage „Meinungen rund um das Thema Hochzeit und Scheidung“ im Auftrag von CosmosDirekt. Im Juni 2015 wurden insgesamt 3.050 Verheiratete, Heiratswillige, Ledige und Geschiedene ab 18 Jahren in Deutschland befragt.


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Pressekontakt CosmosDirekt

Stefan Göbel