Smart-Home-Technologien, die das Zuhause sicherer machen

06.03.2017 - Versicherungstipp

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  • 64 Prozent der Deutschen fürchten sich laut einer forsa-Umfrage vor einem Einbruch in den eigenen vier Wänden.
  • CosmosDirekt-Versicherungsexperte Bernd Kaiser erklärt, wie man optimal für den Ernstfall vorsorgt und wie Smart-Home-Technologien dabei schützen.

Die Anzahl der Einbrüche steigt weiter an. Allein von 2010 bis 2015 wuchs die Zahl der Vorfälle laut dem Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft (GDV) um 30 Prozent.1 Laut einer forsa-Umfrage von CosmosDirekt sorgt sich die Mehrheit der Deutschen (64 Prozent) vor einem Einbruch. Bei den über 60-Jährigen sind es 74 Prozent.2 CosmosDirekt-Versicherungsexperte Bernd Kaiser erklärt, auf welche Vorkehrungen und Verhaltensregeln es im Ernstfall ankommt.

Moderne Technik erhöht die Sicherheit
Ein großer Trend in der Einbruchsprävention ist die digitale Sicherheitselektronik. Laut forsa-Umfrage finden 58 Prozent der Deutschen, dass sogenannte Smart-Home-Technologien das Zuhause sicherer machen. Zum Beispiel können vernetzte Sensoren an Fenstern und Türen angebracht werden, die im aktiven Zustand entweder durch einen Alarm oder ein Beleuchtungssystem auf Bewegungen aufmerksam machen und den Besitzer per SMS oder E-Mail benachrichtigen. „Weitere smarte Möglichkeiten, um die Sicherheit zu erhöhen, bieten etwa ein Fingerabdruck-Türschloss oder eine mobile Licht- und Rollladensteuerung, die Anwesenheit simuliert, obwohl niemand zu Hause ist“, so Bernd Kaiser.

Tür aufhebeln ist häufigste Einbruchsmethode
Zugang verschaffen sich Einbrecher buchstäblich im Handumdrehen: Eine der häufigsten Einbruchsmethoden ist das Aufhebeln von Türen und Fenstern, das Eindringen durch gekippte Fenster oder das Einschlagen von Glasscheiben. Eine Hausratversicherung schützt zumindest vor dem materiellen Verlust durch einen Einbruch. Sie übernimmt die Wiederbeschaffungskosten für gestohlene Gegenstände und erstattet die Kosten für aufgebrochene Fenster, Türen und – wenn mitversichert – Vandalismus-Schäden nach einem Einbruch. Doch was tun, um das Einbruchsrisiko zu reduzieren? „Grundsätzlich sollten Fenster und Türen abgeschlossen werden, wenn der Wohnraum verlassen wird. Einfach ins Schloss gezogene bzw. nicht verriegelte Türen und gekippte Fenster lassen sich leicht öffnen“, warnt Bernd Kaiser. „Bei längerer Abwesenheit sollte zudem nach Möglichkeit ein Nachbar die Post aus dem Briefkasten holen. Auch unbedachte Einladungen an Einbrecher, wie Urlaubsgrüße in sozialen Netzwerken, nehmen die Diebe dankbar an.“

Richtiges Verhalten nach dem Einbruch
Kommt es zu einem Einbruchdiebstahl, sollte schnellstmöglich die Polizei und anschließend der Versicherer verständigt werden. „Betroffene sollten nach Möglichkeit keine Spuren beseitigen, um die Arbeit der Polizei nicht zu erschweren. Außerdem empfiehlt es sich, die Schäden durch Fotos zu dokumentieren“, rät Bernd Kaiser. „Wertsachen wie etwa Bargeld, Sparbücher oder sonstige Wertpapiere werden bei den meisten Hausratversicherungen bis zu einem bestimmten Betrag erstattet.“ Um im Leistungsfall die Schadenhöhe besser nachweisen zu können, bietet es sich an, hochwertige Gegenstände durch Kaufbelege oder Fotos zu dokumentieren.


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Pressekontakt CosmosDirekt

Stefan Göbel