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Schöne neue Welt: Autofahren mit Assistenzsystemen

28.10.2015 - Klickstrecke

Wie fahren die Menschen in der Zukunft Auto? Schon häufig haben sich Automobilindustrie, Film und Fernsehen mit ihren Fantasien gegenseitig beflügelt. Möglicherweise werden Autos sogar bald autonom fahren können. Auf dem Weg zu dieser Entwicklung machen intelligente Assistenzsysteme das Autofahren bereits heute sicherer und komfortabler. Wie eine repräsentative forsa-Studie im Auftrag von CosmosDirekt jetzt ergab, sind schon viele Kfz mit Assistenzsystemen ausgestattet.1 Doch was dem einen Hilfe ist, scheint dem anderen nur Spielerei: Unsere Klickstrecke stellt verschiedene Systeme vor und zeigt, wie unterschiedlich intensiv sie genutzt werden.

Die Geschwindigkeitsregelanlage – landläufig auch als Tempomat bekannt – ermöglicht die Einhaltung einer vom Fahrer vorgegebenen Geschwindigkeit. Das ist nicht nur bequem auf (langen) Strecken mit Geschwindigkeitsbeschränkungen, sondern spart im Regelfall auch Kraftstoff durch einen gleichmäßigeren Fahrstil. 48 Prozent der Autobesitzer in Deutschland verfügen über einen Tempomat. 81 Prozent von ihnen nutzen dieses Assistenzsystem auch.

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Viele deutsche Autofahrer lassen sich gern sagen, wo es langgeht: 44 Prozent haben dazu ein Navigationssystem in ihrem Auto – und fast alle (97 Prozent) nutzen es auch. Obwohl die Orientierung damit leichter geworden ist, erfordert die Bedienung der Geräte besondere Vorsicht: „Egal ob sich der Autofahrer auf den eigenen Orientierungssinn oder auf das Navigationsgerät verlässt: Er sollte sich immer vor Antritt der Fahrt über die Route informieren und das Navigationssystem stets vor dem Losfahren einstellen. Dann kann sich der Fahrer auf den Straßenverkehr konzentrieren und vermindert die Gefahr, durch Ablenkung einen Unfall zu verursachen“, sagt Frank Bärnhof, Kfz-Versicherungsexperte bei CosmosDirekt.

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Wer lässt sich schon gern ausbremsen? – Die meisten deutschen Autofahrer jedenfalls nicht. Ob Auffahrwarner, Notbremssystem oder bremskraftverstärkender Bremsassistent: In 38 Prozent der Autos sind diese Bremsassistenzsysteme verbaut und 56 Prozent der Besitzer nutzen sie auch. Bei aller Technik: „Autofahrer sollten ihr Fahrverhalten stets den äußeren Gegebenheiten anpassen. Denn sie sind nicht nur für die eigene Sicherheit verantwortlich, sondern auch für die anderer Verkehrsteilnehmer“, rät Kfz-Versicherungsexperte Frank Bärnhof.

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Anfahren am Berg – was schon in der Fahrschule vielen den Schweiß auf die Stirn trieb, wird für künftige Autofahrergenerationen vermutlich kein Thema mehr sein. Denn schon heute besitzt ein Fünftel der Autobesitzer (19 Prozent) in Deutschland eine Berganfahrhilfe, die das ungewollte Zurückrollen an Steigungen verhindert und stressfreies Anfahren ermöglicht. 73 Prozent nutzen diesen Helfer.

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Sicher durch die dunkle Jahreszeit kommen Autofahrer mit dynamischem Licht. Das intelligente System sorgt für optimale Sichtbedingungen: Je nach Ausstattung wird zum Beispiel die Leuchtweite reguliert und die Scheinwerfer zu jeder Zeit auf die Straße gerichtet – auch in Kurven oder bei Abbiegevorgängen. Zwar ist dieses Assistenzsystem bisher nur in den Pkw von 17 Prozent der deutschen Autobesitzer verbaut, bei diesen aber kommt es bereits gut an – mehr als drei Viertel (77 Prozent) nutzen es.

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Nicht nur mit ihrem Smartphone können Menschen heutzutage per Spracherkennung kommunizieren: Jeder zehnte Autofahrer in Deutschland (9 Prozent) verfügt bereits über ein Auto, das auf Sprache reagiert. Davon macht allerdings gerade einmal die Hälfte (49 Prozent) tatsächlich Gebrauch. Vorsicht: „Wer mit dem Auto unterwegs ist, darf sein Smartphone nicht als Navigationsgerät benutzen, wenn er es dafür aufnehmen oder halten muss“, sagt Frank Bärnhof. „Zudem gilt: Wer durch die Nutzung eines Handys am Steuer abgelenkt ist, kann bei einem grob fahrlässig verursachten Unfall seinen Kasko-Versicherungsschutz verlieren.“

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„Rückwärts, noch einen halben Meter, dann scharf einschlagen!“ – Die Nerven von Fahrern und Beifahrern liegen beim Einparken oft blank. Diesen Stresstest könnten sich 8 Prozent der deutschen Autofahrer heute sparen. Sie besitzen einen Wagen, der selbstständig einparken kann. Doch gerade einmal 53 Prozent derjenigen geben an, sich von ihrem Auto in die Parklücke befördern zu lassen.

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Wem die Faustregel aus der Fahrschule „Abstand zum Vordermann auf der Autobahn“ entfallen sein sollte, der kann sich heute mit einem automatischen Distanzregler behelfen – zumindest jene deutschen Autofahrer, die ein solches System ihr Eigen nennen (6 Prozent). Doch wie es scheint, fahren auch diese Autofahrer lieber aktiv selbst: Nur 57 Prozent nutzen ihren Distanzregler. „Obwohl der Alltag durch Fahrassistenzsysteme vereinfacht wird, ist für die Sicherheit am Steuer nach wie vor die volle Aufmerksamkeit des Fahrers gefragt“, so Frank Bärnhof. „Weil dieser der Fahrer- bzw. Halterhaftung unterliegt, sollte er sich nicht nur auf die Technik verlassen, sondern umsichtig agieren.“

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„Bitte in 300 Metern links abbiegen!“ – Wer sich bei dieser Navi-Ansage auf einer mehrspurigen Straße gerade ganz rechts befindet, steht vor einer Herausforderung. Der Spurwechsel­assistent hilft Autofahrern, diese Hürde lässig zu meistern: Er warnt vor herannahenden Fahrzeugen bzw. Fahrzeugen im toten Winkel und kann damit Kollisionen vermeiden. Noch ist das System nicht sehr verbreitet, nur 5 Prozent der Autobesitzer in Deutschland haben einen Spurwechselassistenten – aber zwei Drittel (65 Prozent) nutzen ihn.

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Der Nachtsichtassistent ermöglicht Autofahrern eine größere Sichtweite in der Dunkelheit. Diese mit Infrarot- oder Wärmebildkameras arbeitenden Systeme erzeugen ein Abbild von Menschen oder Tieren im Vorfeld des Fahrzeugs und zeigen sie auf einem Display an: Gefahrensituationen lassen sich dadurch früher und besser erkennen. Sie sind bisher selten (3 Prozent) in Fahrzeugen verbaut und werden nur von jedem zweiten Besitzer (52 Prozent) genutzt. „Fahrassistenzsysteme steigern nicht nur den Fahrkomfort, sie erhöhen auch die Verkehrssicherheit und unterstützen Autofahrer dabei, Unfallrisiken zu minimieren“, sagt Frank Bärnhof.

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Kopf hoch und Blick gerade aus: Das Head-up-Display projiziert wichtige Daten und Hinweise direkt in die Frontscheibe bzw. das Sichtfeld des Fahrers, ohne dass dieser seinen Blick vom Verkehrsgeschehen abwenden muss. Die Adaption der Augen von Fern- auf Nahsicht entfällt. Dieses Anzeigesystem wird von mehr als der Hälfte (55 Prozent) der Besitzer genutzt, ist bisher aber eher selten (2 Prozent) in Fahrzeugen in Deutschland verbaut.

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  • 1 Repräsentative forsa-Studie „Deutschland mobil 2015“ im Auftrag von CosmosDirekt. Im September 2015 wurden 2.006 deutsche Autofahrer ab 18 Jahren befragt.


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Pressekontakt CosmosDirekt

Stefan Göbel