Sicherer unterwegs: Zahl der Fahrradhelm-Träger hat sich erhöht

10.08.2017 - Versicherungstipp

  • Seit 2015 ist die Zahl der Helmträger unter Radfahrern von 33 auf 44 Prozent gestiegen. Das ergaben forsa-Erhebungen im Auftrag von CosmosDirekt.1, 2
  • Ob Landstraße oder dichter Großstadtverkehr: Bernd Kaiser, Versicherungsexperte bei CosmosDirekt, gibt Radlern Tipps für eine sichere Fahrt – auch mit Kindern.

Selbst wenn der Fahrradhelm nicht zum Outfit passt: Im Ernstfall kann er vor schweren Kopfverletzungen schützen. Umso besser, dass sich der Kopfschutz immer mehr durchsetzt. 44 Prozent der deutschen Radfahrer tragen regelmäßig einen Helm. Zum Vergleich: Im Jahr 2015 waren es nur 33 Prozent. Das ergab der Vergleich zweier forsa-Erhebungen im Auftrag von CosmosDirekt. Wie sich Radler im Straßenverkehr schützen können, erklärt Bernd Kaiser, Versicherungsexperte bei CosmosDirekt.

Seitenstreifen und Warnweste: Sicher Radeln auf Landstraßen

So idyllisch Landstraßen mit ihren Windungen und Bäumen auch sind, für Radfahrer können sie schnell gefährlich werden. Autos sind hier deutlich schneller unterwegs als innerorts. Ist auf der Landstraße kein Fahrradweg vorhanden, dürfen Radfahrer außerorts den rechten Seitenstreifen benutzen, außer es werden Fußgänger dadurch behindert. Sie dürfen aber auch die normale Fahrbahn nutzen, es gelten die gleichen Regelungen wie innerorts. „Zur eigenen Sicherheit sollten Radfahrer am rechten Straßenrand fahren und immer eine möglichst auffällige Bekleidung, etwa eine Warnweste und bei Dunkelheit reflektierende Kleidung, tragen“, sagt Bernd Kaiser.

Straßenbahnschienen und Rechtsabbieger: Gefahren im Großstadtverkehr

Wer in Großstädten mit dem Rad unterwegs ist, kennt und fürchtet sie: Straßenbahnschienen. Um nicht in sie hinein zu geraten, sollten Radfahrer Bahnstrecken nicht parallel, sondern im 90-Grad-Winkel überqueren. Außerdem ist Vorsicht vor Autos geboten, die rechts abbiegen. Auch wenn Radfahrer Vorfahrt haben, sollten sie nicht blind darauf vertrauen. Ein weiteres Gefahrenpotenzial birgt der tote Winkel. Wer etwa mit einem Lkw vor einer roten Ampel steht, ist hinter diesem besser aufgehoben als daneben. Trotz aller Vorsicht kann ein Unfall aber immer passieren. Bernd Kaiser rät daher: „Wer regelmäßig mit dem Rad unterwegs ist, sollte eine private Unfallversicherung haben, sie gilt in allen Lebensbereichen. Die gesetzliche Unfallversicherung übernimmt nur die Kosten für Unfälle, die auf dem direkten Hin- und Rückweg zur Arbeit, Schule oder Uni passieren.“

Anhänger und Kindersitz: Sicher unterwegs mit Kindern

Gerade im Sommer ist das Fahrrad auch eine praktische Transport-Lösung für Familien mit kleinen Kindern. Doch dabei gibt es einiges zu beachten. Im Anhänger etwa dürfen bis zu zwei Kinder, die nicht älter als sieben Jahre alt sind, mitfahren. Der Fahrer selbst muss über 16 Jahre alt sein. Während sich der Anhänger ideal für längere Strecken eignet, bietet sich der Kindersitz auf dem Gepäckträger für kürzere Wege an. Mit ihm ist der Fahrer flexibler im Straßenverkehr. Ob Anhänger oder Sitz: Kids müssen Sicherheitsgurt und Helm tragen.

  • 1 Repräsentative Umfrage „Fahrrad-Nutzung“ des Meinungsforschungsinstituts forsa im Auftrag von CosmosDirekt. Im April 2017 wurden in Deutschland 1.504 Personen ab 18 Jahren befragt, darunter 1.113 Fahrradfahrer.

  • 2 Repräsentative Studie „Fahrradnutzung in Deutschland“ des Meinungsforschungsinstituts forsa im Auftrag von CosmosDirekt. Im März 2015 wurden in Deutschland 1.500 Fahrradfahrer ab 18 Jahren befragt.


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Pressekontakt CosmosDirekt

Stefan Göbel