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Keine Chance für Langfinger: So registrieren Sie Ihr Fahrrad

27.10.2015 - Versicherungstipp

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  • Ein Viertel der Radfahrer in Deutschland wurde bereits Opfer eines Fahrraddiebstahls.
  • Eine Codierung des Fahrrads beim Händler oder der Polizei bietet zusätzlichen Schutz.
  • Beim Kauf von gebrauchten Fahrrädern am besten den Kaufbeleg oder den Fahrradpass zeigen lassen.

Es ist eine der bekanntesten urbanen Begebenheiten: Fahrraddiebe schlagen vor allem in Städten zu. Das bestätigt eine repräsentative forsa-Studie im Auftrag von CosmosDirekt.1 Gut die Hälfte aller Radler in Berlin und Hamburg (54 bzw. 51 Prozent) kann ein Lied davon singen, denn sie verloren auf diese Weise bereits mindestens ein Rad. Im Bundesdurchschnitt beklagt jeder vierte Fahrradfahrer (27 Prozent) den Diebstahl eines oder mehrerer Drahtesel. Bernd Kaiser, Versicherungsexperte bei CosmosDirekt, erklärt, wie sich Fahrradbesitzer schützen können und wie Langfingern das Leben erschwert wird.

Ersatz beschaffen ohne Not
Wann immer Radler ihr Fahrrad vor dem Büro, der Universitätsbibliothek oder dem Café in Sicherheit wähnen und es nicht mehr wiederfinden, ist der Schreck groß. Um in diesem Fall zumindest den materiellen Wert des Fahrrads ersetzt zu bekommen, sollten Fahrradbesitzer vorsorgen und ihr Rad über die Hausratversicherung oder mit einer Fahrradversicherung, die von Fahrradhändlern angeboten wird, absichern. „Oftmals sind Fahrräder in der Hausratversicherung mitversichert. Versicherte sollten deshalb die Vertragsdetails des Anbieters prüfen.“, so Bernd Kaiser. „Die Hausratversicherung leistet im Fall eines Diebstahls – vorausgesetzt, das Rad war mit einem Schloss gesichert.“

Zuordnen leicht gemacht
Nicht immer genügt ein Schloss, um das Rad vor Langfingern zu schützen. Jeder fünfte Fahrradbesitzer in Deutschland (20 Prozent) sorgt mit einer Codierung beim Händler oder bei der Polizei für zusätzlichen Schutz. Dabei wird die sogenannte Eigentümer-Identifikations-Nummer (EIN) in den Fahrradrahmen mit einer Graviermaschine oder einem speziellen Aufkleber angebracht. Sie setzt sich aus dem Autokennzeichen des Wohnorts, den letzten beiden Ziffern des Gemeindeschlüssels, einem Code für die Straße, der Hausnummer und den Initialen des Eigentümers zusammen. „Zusätzlich zu einem Schloss ist die Codierung eine sinnvolle Möglichkeit, das Fahrrad zu sichern“, sagt Bernd Kaiser. „Selbst wenn es Langfingern in die Hände fällt, erschwert die Codierung einen möglichen Weiterverkauf.“

Augen auf beim Fahrradkauf
Nicht selten finden sich gestohlene Fahrräder auf Flohmärkten oder in Internetforen wieder. Doch Vorsicht: Auch Käufer, die unbewusst Diebesgut erwerben, können sich unter Umständen der Hehlerei schuldig machen. „Wer sichergehen will, dass er kein gestohlenes Fahrrad erwirbt, sollte sich daher beim Kauf eines gebrauchten Fahrrads immer den Kaufbeleg oder den Fahrradpass zeigen lassen“, rät Bernd Kaiser. „Auch bei Angebotspreisen, die deutlich unter dem Marktwert liegen, sollte man Vorsicht walten lassen.“

  • 1 Repräsentative forsa-Studie „Fahrradnutzung in Deutschland“ im Auftrag von CosmosDirekt. Im März 2015 wurden 1.500 Bundesbürger ab 18 Jahren befragt, die ein Fahrrad besitzen und es auch selbst nutzen.


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Pressekontakt CosmosDirekt

Stefan Göbel