Achtung Seitenwind: Fahrräder sicher transportieren

24.08.2017 - Versicherungstipp

  • Mit dem Auto in den Urlaub: Viele Pkw-Besitzer weichen bei großen und sperrigen Gegenständen auf den Außenbereich aus.
  • CosmosDirekt gibt Tipps für die sichere Fahrt.

Von der Nordsee bis zum Bodensee, vom Rhein bis an die Oder: Es gibt zahlreiche idyllische und historische Radwege in Deutschland. In diesem Sommer gehen viele Urlauber auf Entdeckungstour im eigenen Land – und reisen mit dem eigenen Pkw an. Laut einer repräsentativen forsa-Umfrage1 im Auftrag von CosmosDirekt, dem Direktversicherer der Generali in Deutschland, transportiert jeder fünfte deutsche Autofahrer (20 Prozent) Fahrräder hin und wieder außerhalb des Autos. Was beim Transport der Zweiräder mit dem eigenen Pkw zu beachten ist, erklärt Frank Bärnhof, Kfz-Versicherungsexperte von CosmosDirekt.

Der sichere Transport: Was sollten Autofahrer beachten?
Auf die Plätze, fertig, los! Sind die Räder richtig am Dach- oder Heckträger befestigt und alle aufgesteckten Anbauteile wie Körbe oder Schutzbleche entfernt, kann die Fahrt zum Ferienort beginnen. Frank Bärnhof, Kfz-Versicherungsexperte von CosmosDirekt erklärt, worauf Autourlauber beim Transport ihrer Fahrräder außerdem achten sollten: „Vor der Fahrt ist es wichtig, die zulässige Dachlast zu überprüfen. Bei E-Bikes sollte zudem der schwere Akku abmontiert werden. Auch die neue Fahrzeughöhe gilt es zu beachten. Denn wer am Urlaubsort in die Tiefgarage fährt, könnte unsanft und lautstark an die Räder auf dem Dach erinnert werden.“

Das Fahrgefühl: Was tun bei Wind und Wetter?
Zwei Mountainbikes, zwei Kinderräder und ein voller Kofferraum: Der Kombi ist bis in den letzten Winkel beladen. Nehmen alle Fahrgäste Platz, liegt der Wagen gefühlt eine Etage tiefer. Doch welche Auswirkungen hat das Dach- oder Heckgepäck bei schlechten Wetterverhältnissen auf die Straßenlage? „Befinden sich Fahrräder auf dem Dach, ist bei Wind angesichts der vergrößerten Seitenfläche Vorsicht geboten. Der Schwerpunkt liegt höher, das macht sich vor allem in Kurven bemerkbar. Beim Hecktransport kommt es auch auf eine vorausschauende Fahrweise an, da die hintere Last ausbrechen kann“, so Frank Bärnhof. Autofahrer sollten regelmäßig alle Schraubverbindungen und Halterungen ihres Gepäckträgers vor und während längeren Reisen überprüfen und die Geschwindigkeit im Blick behalten. „Mit Fahrradträgern an Bord sollte generell nie schneller als 120 bis 130 Stundenkilometer gefahren werden, auch wenn es kein offizielles Tempolimit gibt. Denn je schneller man unterwegs ist, desto größer das Risiko, dass sich Befestigungen lösen.“ Zudem müssen Autofahrer mit Fahrradträger wegen des Fahrtwinds mit erhöhtem Kraftstoffverbrauch rechnen.

Der Versicherungsschutz: Wer zahlt bei Schäden?
Passiert trotz aller Vorsicht das Worst-Case-Szenario – ein Fahrrad fällt bei voller Fahrt herunter – kann dies für alle Verkehrsteilnehmer gefährlich werden. Selbst wenn nur eine Delle im Auto zurückbleibt, trübt dies die Urlaubsfreude und der Unfall muss zunächst aufgenommen und protokolliert werden. „Bei Personen- oder Sachschäden springt in der Regel die Kfz-Haftpflichtversicherung des Verursachers ein“, so Frank Bärnhof. „Anders sieht es bei Kratzern und Beulen am eigenen Wagen aus: Die Vollkaskopolice des Autofahrers steht nicht in der Pflicht, da das herunterfallende Fahrrad kein äußeres auf das Fahrzeug einwirkendes Ereignis darstellt. Schäden durch Ladung sind vom Versicherungsschutz ausgeschlossen.“

  • 1 Repräsentative Umfrage „Sommer 2017“ des Meinungsforschungsinstituts forsa im Auftrag von CosmosDirekt. Im Juni 2017 wurden in Deutschland 1.554 Bundesbürger ab 18 Jahren befragt, darunter 1.389 Personen, die ein Auto im Haushalt besitzen und dieses auch selbst nutzen.


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Pressekontakt CosmosDirekt

Stefan Göbel