Abhol-Service ja, fliegen nein: So sieht für Deutsche das Auto der Zukunft aus

13.09.2017 - Faktencheck

  • 52 Prozent der Bundesbürger erwarten, dass ihr Wagen in 20 Jahren selbstständig einen Parkplatz sucht, so eine aktuelle forsa-Umfrage im Auftrag von CosmosDirekt.
  • Fast zwei Drittel (64 Prozent) rechnen mit einer Vernetzung von Fahrzeugen und Ampelsystemen.
  • Nur 4 Prozent der Befragten sehen fliegende Autos auf den Straßen der Zukunft.

Am 14. September startet in Frankfurt am Main die weltgrößte Automobil-Ausstellung IAA. Unter dem Motto „Zukunft erleben“ präsentieren die Hersteller ihre künftigen Mobilitätstrends. Doch was sollte das Auto der Zukunft den Bundesbürgern zufolge alles können? Eine aktuelle forsa-Umfrage1 im Auftrag von CosmosDirekt, dem Di-rektversicherer der Generali in Deutschland, zeigt die Erwartungen der Deutschen.

Parkplatz-Dilemma adé
Einparkhilfe, Auspark-Assistent und Rundumsicht-Kamera erleichtern das Parken bereits enorm. Doch bevor sich die Hilfstechnologien beweisen dürfen, muss erst einmal ein freier Platz für das eigene Gefährt gefunden werden. Gerade Großstädter kann die Parkplatzsuche mehr Zeit kosten als die eigentliche Fahrt. Mehr als die Hälfte (52 Prozent) der Verkehrsteilnehmer findet daher, dass das Auto der Zukunft in der Lage sein sollte, seinen Parkplatz eigenständig zu suchen. Weitere 15 Prozent möchten sich den Weg zurück zum parkenden Gefährt sparen: Sie erwarten, dass Autos in 20 Jahren ihre Besitzer abholen. Doch nicht jede alltägliche Aufgabe trauen die Deutschen dem Zukunftswagen zu. So sind nur 3 Prozent der Befragten der Meinung, dass der Wagen Einkäufe erledigen sollte.

Mehr Sicherheit durch vernetzten Verkehr
Punkte in Flensburg, Bußgeld und womöglich ein Fahrverbot – wer über eine rote Ampel fährt, muss mit umfangreichen Sanktionen rechnen. Um dies zu vermeiden, aber auch, um den allgemeinen Verkehrsfluss besser zu regulieren, rechnen fast zwei Drittel der Befragten (64 Prozent) damit, dass sich Fahrzeuge in 20 Jahren via Netzwerk mit Ampelsystemen verbinden. Eine Vernetzung untereinander hält fast ein Drittel (31 Prozent) der Bundesbürger für zukunftsrelevant. Dadurch können Verkehrsteilnehmer etwa von vorausfahrenden Autos vor Gefahren gewarnt und Auffahrunfälle vermieden werden.

Technische Anforderungen: Selbstfahren ja, fliegen nein
Während des Autofahrens den Blick schweifen lassen oder einfach mal hinterm Lenkrad die Zeitung lesen – diese Szenarien schweben Verkehrsteilnehmern vor, wenn sie den Begriff „autonomes Fahren“ hören. Mehr als ein Drittel (35 Prozent) der Befragten spekuliert darauf, dass diese Zukunftsvisionen Ende der 2030er Jahre Realität werden. Weitere 28 Prozent finden, dass Fahrzeuge per Sprachsteuerung bedienbar sein sollten. Die Interaktion per Gesten wird dagegen nur von jedem Elften (9 Prozent) geäußert. Und auch wenn sie in Büchern und Filmen schon oft durch fiktive Zukunftsstädte gesaust sind – nur 4 Prozent der Deutschen sehen fliegende Autos auf den Straßen der Zukunft.

  • 1 Repräsentative forsa-Umfrage „Auto der Zukunft“ des Meinungsforschungsinstituts forsa im Auftrag von CosmosDirekt. Im Juli 2017 wurden in Deutschland 1.206 Bundesbürger ab 18 Jahren befragt.


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Pressekontakt CosmosDirekt

Stefan Göbel