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Faktencheck „Cybercrime“ – So sicher sind die Deutschen im Internet unterwegs

15.04.2015 - Faktencheck

Die Zahl der Fälle von Computer- und Internetkriminalität nimmt zu: 38 Prozent aller Internetnutzer in Deutschland sind 2013 Opfer von Cyberkriminalität geworden.1 Eine aktuelle forsa-Umfrage im Auftrag von CosmosDirekt zeigt mögliche Gründe: Viele User gehen sorglos mit persönlichen Daten wie Passwörtern um.2 Der Faktencheck „Cybercrime“ von CosmosDirekt nennt vier zentrale Ergebnisse der Studie.

1. Vertrauen in Online-Banking am größten
Verlässliche Transaktionen: 84 Prozent der Kenner von Online-Banking halten es für (sehr) sicher. Beim Online-Bezahldienst PayPal sind es 79 Prozent, bei Kundenkonten, etwa von Internetanbietern, 69 Prozent und bei der Online-Zahlung per Kreditkarte 61 Prozent der User, die die jeweilige Transaktionsart als sicher oder sehr sicher bewerten.

2. Passwörter – einmal sicher, immer sicher?
Sorgen um den Inhalt ihres E-Mail-Kontos? Fehlanzeige bei vielen deutschen Internetnutzern! Jeder zweite Onliner (50 Prozent) ändert sein E-Mail-Passwort selten oder nie. 8 Prozent der Befragten wechseln ihre Zugangsdaten nur dann, wenn in Medienberichten über Hackerattacken berichtet wird. Auch mit Blick auf die sozialen Netzwerke haben die Befragten wenig Sicherheitsbedenken: 45 Prozent ändern ihr Passwort für Facebook & Co. höchstens einmal pro Jahr. Nur 14 Prozent wechseln ihre Zugangsdaten zumindest alle sechs Monate.

3. Zugänge sind auch frei zugänglich
42 Prozent der Befragten notieren sich ihr Passwort auf Notizzetteln oder speichern es in unverschlüsselter Form auf PC oder Smartphone. Die männlichen User (41 Prozent) sind dabei nur leicht vorsichtiger als die weiblichen (44 Prozent). Unter dem Strich haben Datendiebe leichtes Spiel.

4. Bello123 und Seppi567– wie Passwörter entstehen
Bei der Erstellung persönlicher Passwörter greifen besonders Internetnutzerinnen auf tierische Gefährten zurück: 23 Prozent der Frauen nutzen den Namen ihres Haustiers als Bestandteil des eigenen Passworts. Bei den Männern verwenden 12 Prozent den Namen von Hund, Katze oder Kanarienvogel als Teil ihrer Zugangsberechtigungen. Ebenfalls beliebt sind Zahlenfolgen: 15 Prozent der jungen Internetnutzer im Alter zwischen 18 und 29 Jahren nutzen Kombinationen dieser Art, um ihre Daten zu sichern. Mit zunehmendem Alter setzen die Nutzer dagegen weniger auf diese Verfahrensweise: Nur jeder Zehnte ab 60 Jahren verwendet Ziffernfolgen als Baustein seines Passwortes.

  • 1 Repräsentative Umfrage im Auftrag des Hightech-Verbands BITKOM
    2# Repräsentative forsa-Umfrage im Auftrag von CosmosDirekt „Online-Transaktionsportale, Passwörter und Cyberkriminalität“. Im Oktober 2014 wurden 1.000 Internetnutzer in Deutschland befragt.


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Pressekontakt CosmosDirekt

Stefan Göbel