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Faktencheck: Was den Menschen in Mecklenburg-Vorpommern, Sachsen-Anhalt und Thüringen Sicherheit gibt

12.12.2014 - Faktencheck

Das renommierte Meinungsforschungsinstitut forsa hat im Mai dieses Jahres im Auftrag von CosmosDirekt 2.001 Personen ab 18 Jahren in Deutschland befragt. Schwerpunkte der repräsentativen Studie mit dem Titel „Arbeit, Familie, Rente – was den Deutschen Sicherheit gibt“ waren die Aspekte Zufriedenheit und Vorsorge. Dieser Faktencheck liefert die wichtigsten Ergebnisse für Mecklenburg-Vorpommern, Sachsen-Anhalt und Thüringen.

Zufriedenheit, die größte Freud’

Zwischen Thüringer Wald und Rügen lässt es sich leben: Zwei Drittel (65 Prozent) sind hierzu-lande mit ihrem Leben zufrieden, jeder Vierte (26 Prozent) sogar sehr zufrieden. Nur neun Pro-zent sind weniger zufrieden bzw. unzufrieden.

Optimistischer Blick aufs Alter

Wenn es um das Leben im Alter geht, ist das Gros der Menschen im „westlichen Osten“ zuversichtlich: 72 Prozent blicken optimistisch in die Zukunft. 28 Prozent geben indes an, dem Alter eher mit Sorge oder gar mit großer Sorge entgegenzusehen. Im Schnitt sagt dies jeder dritte Deutsche (31 Prozent).

Angst vor Krankheit und geringer Rente

Deutsche zwischen Erfurt und Schwerin, die sich Sorgen um die Zukunft machen, haben vor allem Angst, schwer zu erkranken oder körperliche Einschränkungen hinnehmen zu müssen (53 Prozent). Auch dass ihre spätere Rente nicht ausreichen könnte, um den Lebensstandard im Alter zu halten, ist für die Hälfte (50 Prozent) ein Grund zur Sorge.

Finanzielle Unabhängigkeit ist ein Muss

Drei von vier Befragten in Mecklenburg-Vorpommern, Sachsen-Anhalt und Thüringen (75 Prozent) können nach eigenen Angaben darauf zählen, dass sie notfalls von Verwandten, Freunden oder Bekannten finanziell unterstützt werden. Zugleich ist es für die große Mehrheit der Menschen in diesen Bundesländern (84 Prozent) wichtig oder sehr wichtig, finanziell auf eigenen Füßen zu stehen.

Menschen in Mecklenburg-Vorpommern, Sachsen-Anhalt und Thüringen meiden das Risiko

No risk, no fun? – Nichts da: 75 Prozent der Menschen in den drei Bundesländern sagen, dass sie lieber auf Nummer sicher gehen. Damit sind sie sogar noch ein Stück sicherheitsaffiner als der Durchschnittsdeutsche (71 Prozent).

Sicherheit besonders bei der Altersvorsorge gefragt

Geht es um die private Altersvorsorge, ist das Sicherheitsdenken in diesen Bundesländern noch deutlicher ausgeprägt: 85 Prozent würden eine Anlage mit niedriger, aber garantierter Verzinsung gegenüber einer Variante mit höherer Verzinsung ohne Garantie stets vorziehen.

Mehrheit sorgt privat fürs Alter vor

Unter den Befragten vertrauen 55 Prozent bei der privaten Altersvorsorge auf Wohneigentum. Zum Vergleich: In Berlin und Brandenburg tut dies lediglich jeder Dritte (32 Prozent), in Sachsen nur unwesentlich mehr Menschen (36 Prozent). Platz zwei der meistgenutzten Vorsorgeformen belegt das Sparbuch: Fast die Hälfte (47 Prozent) nutzt ein solches Produkt. Nur jeder Vierte (26 Prozent) setzt auf Aktien. Zehn Prozent geben an, privat gar nicht vorzusorgen.

Vertrauen in die Vorsorge

In Sachen Altersvorsorge äußert sich die Hälfte der Befragten zuversichtlich: 49 Prozent gehen davon aus, dass ihre Ersparnisse ausreichen werden, um ihren Lebensstandard im Alter halten zu können. Damit sind die Menschen zwischen Thüringer Wald und Rügen weniger optimistisch als der deutsche Durchschnittsbürger (55 Prozent). Einzig in Sachsen sowie in der Region Berlin-Brandenburg sind die Menschen weniger zuversichtlich: Dort glauben 43 bzw. 47 Prozent, dass das Ersparte im Alter ausreichen wird.


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Pressekontakt CosmosDirekt

Stefan Göbel