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Faktencheck: Was den Menschen in Niedersachsen Sicherheit gibt

05.12.2014 - Faktencheck

Das renommierte Meinungsforschungsinstitut forsa hat im Mai dieses Jahres im Auftrag von CosmosDirekt 2.001 Personen ab 18 Jahren in Deutschland befragt. Schwerpunkte der repräsentativen Studie mit dem Titel „Arbeit, Familie, Rente – was den Deutschen Sicherheit gibt“ waren die Aspekte Zufriedenheit und Vorsorge. Dieser Faktencheck liefert die wichtigsten Ergebnisse für Niedersachsen.

Da kann man nicht meckern: Das Leben in Niedersachsen

Es lebt sich gut in Niedersachsen: Zwei von drei Befragten (64 Prozent) gaben an, mit ihrem Leben zufrieden zu sein. Nahezu jeder Dritte (31 Prozent) ist hierzulande sogar sehr zufrieden. Demgegenüber stehen nur fünf Prozent, die sich selbst als weniger zufrieden bzw. unzufrieden bezeichnen.

Optimistischer Ausblick aufs Alter

Was das Leben im Alter betrifft, ist der Großteil der Befragten in Niedersachsen (72 Prozent) eher optimistisch oder gar sehr optimistisch. Nur ein Viertel (26 Prozent) blickt eher mit Sorge oder mit großer Sorge in die Zukunft.

Sorgen um Krankheit und geringe Rente – verkehrte Welt in Niedersachsen

Während sich die Deutschen mit Blick auf das Alter eher um ihre Gesundheit (41 Prozent) als um eine zu geringe Rente (31 Prozent) sorgen, sehen dies die Menschen in Niedersachen genau umgekehrt: 44 Prozent der Befragten, die dem Leben im Alter pessimistisch entgegenblicken, befürchten eine womöglich viel zu kleine Rente. Knapp jeder Dritte (29 Prozent) macht sich indes Sorgen um seinen Gesundheitszustand. Damit ist Niedersachsen auch das einzige Bundesland, in dem sich die Menschen deutlich mehr um ihr finanzielles Auskommen im Alter sorgen, als dass sie sich vor Krankheiten fürchten.

Finanzielle Unabhängigkeit ist ein Muss

Zwar geben drei von vier Befragten (75 Prozent) in Niedersachsen an, dass sie bei Finanzprob-lemen im Notfall auf Familie, Freunde oder Bekannte zählen können. Jedoch ist den Befragten hierzulande auch ihre finanzielle Unabhängigkeit wichtig: Das sagen 90 Prozent – der deutsch-landweite Höchstwert.

Niedersachsen geht auf Nummer Sicher…

Drei von vier Befragten (75 Prozent) gehen lieber kein Risiko ein und achten stattdessen auf Sicherheit. Die Niedersachsen bewegen sich damit im Mittelfeld – zwischen den Hessen (63 Prozent) und den besonders vorsichtigen Sachsen (85 Prozent).

…vor allem bei der Altersvorsorge

Würden Sie eine Anlage mit niedriger, aber garantierter Verzinsung einer Variante mit höherer Verzinsung ohne Garantie vorziehen? Von den Niedersachsen kommt ein klares Ja: Herausra-gende 90 Prozent entscheiden sich bei der Altersvorsorge für Sicherheit. Ähnlich antwortet auch der Großteil der Bundesbürger (87 Prozent). Mit „nur“ 83 Prozent sind die Befragten in Saarland und Rheinland-Pfalz noch die risikofreudigsten.

Der Großteil sorgt privat fürs Alter vor

Nur fünf Prozent der Befragten in Niedersachsen haben keine private Altersvorsorge. Die übrigen setzen vor allem auf Wohneigentum (67 Prozent). Diese Art der Vorsorge wählen hierzulande doppelt so viele wie in Berlin und Brandenburg, wo nur jeder Dritte (32 Prozent) mit der Investition in Immobilien vorsorgt. Und während in Sachsen nur 15 Prozent der Befragten auf das Sparbuch vertrauen, tut dies in Niedersachsen jeder Zweite (51 Prozent). Auf Lebensver-sicherungen bauen 48 Prozent.

Zuversicht in Sachen Altersvorsorge

Wenn es um die finanzielle Vorsorge geht, ist man in Niedersachsen optimistisch. 67 Prozent gehen davon aus, dass ihre Ersparnisse ausreichen werden, um ihren aktuellen Lebensstandard zu halten – allen Befürchtungen einer viel zu niedrigen Rente zum Trotz. Ein deutschlandweiter Spitzenwert: Im Bundesdurchschnitt glaubt dies nur jeder Zweite (55 Prozent).


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Pressekontakt CosmosDirekt

Stefan Göbel