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Faktencheck: Was den Menschen in Schleswig-Holstein, Hamburg und Bremen Sicherheit gibt

11.12.2014 - Faktencheck

Das renommierte Meinungsforschungsinstitut forsa hat im Mai dieses Jahres im Auftrag von CosmosDirekt 2.001 Personen ab 18 Jahren in Deutschland befragt. Schwerpunkte der repräsentativen Studie mit dem Titel „Arbeit, Familie, Rente – was den Deutschen Sicherheit gibt“ waren die Aspekte Zufriedenheit und Vorsorge. Dieser Faktencheck liefert die wichtigsten Ergebnisse für Schleswig-Holstein, Hamburg und Bremen.

Wunschlos glücklich „op’n platten Land“

Im hohen Norden lässt es sich leben: 61 Prozent der Menschen in Schleswig-Holstein, Hamburg und Bremen sind mit ihrem Leben zufrieden, jeder Dritte (33 Prozent) sogar sehr zufrieden. Nur sieben Prozent sind weniger zufrieden bzw. unzufrieden.

Optimistischer Blick aufs Altwerden

„Gut Wind und immer eine Handbreit Wasser unterm Kiel!“ Das geben sich die Menschen an der Waterkant gegenseitig mit auf den Weg – und die Mehrheit glaubt daran, dass sich die guten Wünsche erfüllen werden: Drei von vier Menschen in Schleswig-Holstein, Hamburg und Bremen (74 Prozent) bezeichnen sich als optimistisch. Auch dem Leben im Alter blicken zwei Drittel (66 Prozent) zuversichtlich entgegen. 32 Prozent geben dagegen an, mit Sorge oder gar großer Sorge ans Altwerden zu denken.

Angst vor Krankheit und geringer Rente

Wer sich in Norddeutschland Sorgen um sein Leben im Alter macht, hat insbesondere Angst, schwer zu erkranken (41 Prozent). Die Ungewissheit, ob die Rente im Ruhestand zum Leben ausreichen wird, ist für 22 Prozent ein Grund zur Beunruhigung. Denn geht es um ihre finanzielle Situation im Ruhestand, trübt sich der optimistische Blick der Nordlichter ein: Gerade einmal 46 Prozent gehen davon aus, dass ihre Ersparnisse im Alter ausreichen werden. Gemessen am Bundesdurchschnitt (55 Prozent) sind das vergleichsweise wenige. Noch pessimistischer sehen lediglich die Sachsen ihre finanzielle Perspektive im Alter: Dort glauben nur 43 Prozent, dass ihre Vorsorge genügen wird, um den Lebensstandard im Alter halten zu können.

Finanzielle Unabhängigkeit ist ein Muss

Drei von vier Norddeutschen (77 Prozent) können nach eigenen Angaben darauf zählen, dass sie notfalls von Verwandten, Freunden oder Bekannten finanziell unterstützt werden. Deutlich wohler fühlen sich die Bewohner der nördlichen Stadtstaaten sowie Schleswig-Holsteins aller­dings, wenn sie nicht auf Hilfe angewiesen sind – für die große Mehrheit (83 Prozent) ist finanzielle Unabhängigkeit wichtig oder sehr wichtig.

Norddeutsche legen viel Wert auf Sicherheit

70 Prozent der Bremer, Hamburger und Schleswig-Holsteiner gehen lieber auf Nummer sicher, als dass sie Risiken wagen. In Sachen Wagnisbereitschaft liegen die Nordlichter bundesweit im Mittelfeld zwischen den sicherheitsaffinen Sachsen (85 Prozent) und den risikofreudigeren Hessen (63 Prozent).

Bei der Altersvorsorge ist Garantie gefragt

Besonders wenn es um die private Altersvorsorge geht, zählt für die Befragten aus den großen Hansestädten und Schleswig-Holstein in erster Linie Sicherheit: 89 Prozent würden eine Anlage mit niedriger, aber garantierter Verzinsung einer Variante mit höherer Verzinsung ohne Garantie stets vorziehen.

Mehrheit sorgt privat fürs Alter vor

Unter den Norddeutschen vertrauen 51 Prozent bei der privaten Altersvorsorge auf das gute alte Sparbuch. Fast jeder Zweite (48 Prozent) verlässt sich auf eine Lebensversicherung. Und während früher einmal der plattdeutsche Spruch galt „Schönheit vergeiht, Hektar besteiht“, so sorgen im Norden heute nur noch 45 Prozent durch den Kauf von Wohneigentum fürs Alter vor. Zum Vergleich: Deutschlandweit sind es im Schnitt 54 Prozent. Platz vier unter den meistgenutzten Vorsorgeformen belegt die betriebliche Altersvorsorge (40 Prozent). Passend zu der allseits geringen Risikoaffinität setzen nur 30 Prozent auf Aktien. Jeder zehnte Norddeutsche (neun Prozent) gibt an, gar nicht privat vorzusorgen.


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Pressekontakt CosmosDirekt

Stefan Göbel