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Atlas des Optimismus: Zuversicht mit regionalen Unterschieden

16.12.2014 - Faktencheck

  • Bayern besonders optimistisch
  • Nordrhein-Westfalen liegt im Bundesdurchschnitt
  • Menschen in Sachsen und im Südwesten mit größten Sorgenfalten

Kein Land der Schwarzseher und Miesepeter: Drei Viertel der Deutschen (74 Prozent) blicken optimistisch in die Zukunft. Das geht aus einer repräsentativen forsa-Studie im Auftrag von CosmosDirekt hervor. Zudem sind mehr als die Hälfte aller Bundesbürger (55 Prozent) überzeugt, dass ihre finanzielle Vorsorge ausreichen wird, um im Alter ihren Lebensstandard halten zu können. Aber wo leben eigentlich die zuversichtlichsten Deutschen? Zwar gelten die Norddeutschen als eher nüchtern – doch schauen sie deshalb ernüchtert in die Zukunft? Der CosmosDirekt-Faktencheckt liefert die Antworten.

Frohnaturen im Freistaat: Bayern besonders optimistisch

  • Nicht nur während des Oktoberfestes findet man in Bayern gut gelaunte Menschen: Insgesamt gaben 79 Prozent der Bajuwaren an, optimistisch in die Zukunft zu blicken. Das ist der Spitzenwert im deutschlandweiten Vergleich. Die Menschen im Freistaat liegen damit fünf Prozentpunkte über dem Bundesdurchschnitt.
  • Auch die Bewohner des Nachbarlandes Baden-Württemberg sind mit 75 Prozent in punkto Optimismus vorn dabei.
  • Mit jeweils 17 Prozent antworteten die Befragten aus Bayern und Baden-Württemberg auf die Frage nach ihren Zukunftserwartungen auch am häufigsten mit „sehr optimistisch“. Ein möglicher Grund: Im Süden der Republik ist die Arbeitslosenquote so niedrig wie in keinem anderen Bundesland.3

Osten geteilt – Sachsen Schlusslicht, Thüringen weit vorn

  • Die rote Laterne in Sachen Optimismus halten die Sachsen: Nur 62 Prozent der Befragten blicken optimistisch in die Zukunft – das ist der niedrigste Wert in ganz Deutschland.
  • Auch die Region Berlin-Brandenburg liegt mit 69 Prozent noch deutlich unter dem Bundes-durchschnitt.
  • Die Bundesländer Mecklenburg-Vorpommern, Sachsen-Anhalt und Thüringen rangieren hingegen in der Spitzengruppe – mit 78 Prozent erreichen sie Platz zwei nur knapp hinter Bayern.

Durchschnittlich optimistisch von Rhein bis Elbe – Skepsis im Südwesten

  • In der fünften Jahreszeit scheint alles möglich, doch unterm Strich ist man im Land der Karnevalhochburgen nicht zuversichtlicher als anderswo. 74 Prozent der Befragten aus Nordrhein-Westfalen geben an, optimistisch in die Zukunft zu blicken. Damit erreicht das Bundesland genau den deutschlandweiten Durchschnitt.
  • Den Silberstreif am Horizont haben auch im Norden drei von vier Menschen fest im Blick: 75 Prozent der Niedersachsen blicken optimistisch in die Zukunft – und liegen so gleichauf mit anderen nördlichen Bundesländern wie Hamburg, Bremen und Schleswig-Holstein (74 Prozent).
  • Mehr Pessimisten leben indes in Saarland und Rheinland-Pfalz: Während 72 Prozent hier optimistisch sind, sehen 28 Prozent mit Sorge in die Zukunft – sieben Prozent gar mit „großen Sorgen“. Das ist nach Sachsen (acht Prozent) der höchste Wert bundesweit.

Optimistisch auch in Sachen Altersvorsorge

  • An die Zukunft denken heißt mit zunehmendem Alter auch, an den Ruhestand zu denken – und an die Finanzen nach dem Erwerbsleben. Mit Blick auf die eigene Altersvorsorge sind vor allem die Niedersachsen optimistisch. Danach gefragt, ob ihre gesamten Ersparnisse ausreichen, um im Alter den Lebensstandard halten zu können, antworten gut zwei Drittel (67 Prozent) mit „Ja“. Das sind zwölf Prozentpunkte mehr als der Bundesdurchschnitt.
  • Weniger überzeugt von den eigenen Vorsorgeanstrengungen zeigen sich die Sachsen: Gerade 43 Prozent glauben, dass ihr Erspartes für das Leben im Alter ausreichen wird.
  • 1 74 Prozent der Befragten antworteten auf die Frage, wie sie in die Zukunft blicken, mit „sehr optimistisch“ bzw. „eher optimistisch“.

  • 2 Im Untersuchungszeitraum vom 7. bis 30. Mai 2014 wurden 2001 Bundesbürger ab 18 Jahren befragt.

  • 3 http://de.statista.com/statistik/daten/studie/36651/umfrage/arbeitslosenquote-in-deutschland-nach-bundeslaendern/


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Pressekontakt CosmosDirekt

Stefan Göbel