Familie zuerst: So sichern Sie Ihre Liebsten richtig ab

22.03.2017 - Versicherungstipp

  • Laut forsa-Studie sagen 83 Prozent der Deutschen, dass sie aktiv Verantwortung für ihre Familie tragen.1
  • Mit einer Risikolebensversicherung hat nur ein Viertel der Bundesbürger (26 Prozent) für den Unglücksfall vorgesorgt, 11 Prozent haben überhaupt keine Vorsorge.
  • CosmosDirekt-Vorsorgeexpertin Nicole Canbaz gibt Tipps, wie man seine Familienangehörigen richtig absichert.

Ob Kinder versorgen, kranke Verwandte pflegen oder den Haushalt managen: Verantwortung zu übernehmen, gehört für die meisten Deutschen zum Lebensalltag dazu. Doch was tun, wenn etwas Unvorhergesehenes passiert? „Für den Fall, dass einem etwas zustößt, sollten finanzielle Vorsorgemaßnahmen getroffen werden. Viele bedenken das nicht“, sagt CosmosDirekt-Vorsorgeexpertin Nicole Canbaz. Die Expertin gibt Tipps, wie Versicherungsnehmer ihre Angehörigen optimal absichern können.

Verantwortung funktioniert nicht ohne Vorsorge
Fragt man die Deutschen danach, was Verantwortung auf persönlicher Ebene für sie bedeutet, ist die Antwort eindeutig. In einer repräsentativen forsa-Studie im Auftrag von CosmosDirekt sagen 83 Prozent, sie tragen aktiv Verantwortung für ihre Familie. Im Einzelnen fühlen sich 64 Prozent für den Partner verantwortlich, 61 Prozent für ihre Kinder und 38 Prozent für ihre Haustiere. Ein wichtiger Aspekt ist in dem Zusammenhang die Vorsorge – etwa für den Fall, dass dem Hauptverdiener etwas zustößt. Tatsächlich besitzen nur 26 Prozent der Deutschen eine Risikolebensversicherung, die für den Fall des vorzeitigen Todes finanziell vorsorgt. Bei Versicherten mit Kindern im Haushalt sind es gerade einmal 33 Prozent.

Doch die Deutschen machen noch von vielen anderen Möglichkeiten Gebrauch, um ihre An-gehörigen abzusichern: 55 Prozent der Befragten haben eine Versicherung mit Todesfallsumme, zum Beispiel eine Unfallversicherung oder eine Zusatzversicherung zu ihrer Berufsunfä-higkeitspolice. Über eine Rentenversicherung mit Hinterbliebenenschutz verfügen 38 Prozent der Erwachsenen und eine Kapitallebensversicherung besitzen 36 Prozent der Befragten. Nur 11 Prozent der Deutschen betreiben überhaupt keine Vorsorge.

Nicole Canbaz weiß aus Erfahrung, dass viele Deutsche die finanziellen Folgen unterschätzen, die ein Unglücksfall nach sich zieht: „Oft müssen Ehepartner oder Kinder nicht nur den emotionalen Schock verkraften, sondern werden darüber hinaus noch von finanziellen Existenz-ängsten und Restschulden getroffen.“ Die Expertin rät zu einer Risikolebensversicherung, die in jedem Fall zwei wichtige Punkte enthalten sollte: „Zum einen sollte die Police eine ausreichende Versicherungssumme und -laufzeit aufweisen. Außerdem sollten beide Partner sich gegenseitig absichern, auch wenn nur einer von ihnen Hauptverdiener ist.“ Darüber hinaus empfiehlt Nicole Canbaz zu prüfen, ob die Risikolebensversicherung auch Zusatzoptionen anbietet. Ein Beispiel ist die Möglichkeit, bei Geburt eines Kindes, Heirat oder Kauf eines Eigenheims die Versicherungssumme einfach und flexibel erhöhen zu können. Auch die vorzeitige Auszahlung der Versicherungsleistung bei schwerer, unheilbarer Krankheit ist eine sinnvolle Zusatzoption, die einige Versicherer inzwischen anbieten. So sind Betroffene noch zu Lebzeiten in der Lage, die finanziellen Angelegenheiten für ihre Familie zu regeln oder sich noch einen Lebenstraum wie beispielsweise eine große Reise zu erfüllen.

  • 1 Bevölkerungsrepräsentative Studie „Wer, wenn nicht ich? – Verantwortung in Deutschland“ des Meinungsforschungsinstituts forsa im Auftrag von CosmosDirekt. Im Juni 2016 wurden in Deutschland 2.000 Personen ab 18 Jahren befragt.


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Pressekontakt CosmosDirekt

Stefan Göbel