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Berufsunfähigkeit: Wenn Körper und Seele streiken

21.04.2015 - Versicherungstipp

  • Fast jeder zweite Deutsche hat Sorge, im Laufe seines Berufslebens berufsunfähig zu werden.
  • Zum Welttag für Sicherheit und Gesundheit am Arbeitsplatz am 28. April erklärt CosmosDirekt, wie man sich gegen die Risiken einer Berufsunfähigkeit absichern kann.

44 Prozent der Arbeitnehmer in Deutschland machen sich Sorgen, durch körperliche Beeinträchtigung berufsunfähig zu werden, wie eine forsa-Studie im Auftrag von CosmosDirekt ergab.1 Schon eine berufliche Zwangspause wegen eines schweren Unfalls oder einer unerwarteten Krankheit ist häufig mit finanziellen Einbußen verbunden – und ein endgültiges Ausscheiden aus dem Arbeitsleben erst recht. Eine Berufsunfähigkeitsversicherung kann helfen, wenn ein Beschäftigter den eigenen Beruf auf Dauer nicht mehr ausüben kann. Karina Hauser, Vorsorgeexpertin bei CosmosDirekt, beantwortet fünf wichtige Fragen rund um die Berufsunfähigkeitspolice.

Was muss ich bei der Antragstellung beachten?
Jeder Antrag für eine Berufsunfähigkeitsversicherung wird individuell geprüft. Deshalb ermittelt der Versicherer mithilfe sogenannter Gesundheitsfragen mögliche Vorerkrankungen und erstellt dadurch ein individuelles Risikoprofil. Es ist wichtig, die Fragen vollständig zu beantworten. Wer unvollständige oder nicht wahrheitsgemäße Angaben macht, gefährdet seinen Versicherungsschutz.

Ist der Abschluss der Police trotz chronischer Erkrankung möglich?
Auch Menschen, die chronisch krank sind, können eine Berufsunfähigkeitsversicherung abschließen – jedoch mit Einschränkungen. Meistens wird die chronische Erkrankung als Ursache für eine Berufsunfähigkeit vom Versicherungsschutz ausgeschlossen. Eine weitere wichtige Rolle spielt die Art der beruflichen Tätigkeit.

Wann sollte ich eine Berufsunfähigkeitsversicherung abschließen?
Bei der Berufsunfähigkeitsversicherung gilt: je früher desto besser. Der beste Zeitpunkt ist daher der Berufseinstieg. Weil junge Versicherte in der Regel gesundheitlich fit sind, ist für sie die Police entsprechend günstiger. Trotzdem ist das Risiko, berufsunfähig zu werden, auch für junge Arbeitnehmer höher, als mancher denkt: Für einen heute 20-jährigen Mann liegt es bei 43 Prozent, für eine gleichaltrige Frau bei 38 Prozent.2

Was muss ich bei der Berufsunfähigkeitsversicherung beachten, wenn ich den Job wechsle?
Die Konditionen einer Berufsunfähigkeitsversicherung fußen auf dem Arbeitsverhältnis, das zum Zeitpunkt des Vertragsabschlusses besteht. Bei einem Wechsel der Stelle hat der Versicherte bei den meisten Anbietern keine Anzeigepflicht. Es empfiehlt sich aber, beim Versicherer nachzufragen oder ihm den Jobwechsel mitzuteilen. Das kann sich sogar lohnen: Wird in einen weniger risikoreichen Beruf gewechselt, können Gefahrenzuschläge wegfallen.

Welche Sportarten haben Einfluss auf meinen Berufsunfähigkeitsschutz?
Risikoreiche Sportarten wie Klettern, Kampfsport, Tauchen oder Fliegen können die Beitragskosten erhöhen. Ob und wie sich riskante Hobbys auf die Höhe des Beitrags auswirken oder Zusatzbedingungen in den Vertrag aufgenommen werden, hängt zum Beispiel davon ab, ob der Sport wettbewerbsmäßig betrieben wird. Jeder Antrag wird individuell beurteilt. Auf Basis eines Fragebogens ermittelt die Versicherung das Gesamtrisiko und errechnet so den Beitrag.

  • 1 Repräsentative forsa-Studie „Arbeit, Familie, Rente – was den Deutschen Sicherheit gibt“. Im Mai 2014 wurden 2.001 Bundesbürger ab 18 Jahren befragt.
    2# http://de.statista.com/statistik/daten/studie/28002/umfrage/wahrscheinlichkeit-der-berufsunfaehigkeit-bis-zur-rente-mit-65/


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Pressekontakt CosmosDirekt

Stefan Göbel