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Putzmunter: So gelingt der Frühjahrsputz ohne Blessuren

15.03.2012 - Versicherungstipp

Am 20. März ist Frühlingsanfang: Die Tage werden länger und die Sonne strahlt durch die Fensterscheiben. Nicht nur für viele Hausfrauen fällt daher in diesen Tagen der Startschuss für das große Saubermachen! Damit der Tatendrang nicht mit dem Sturz von der Leiter endet, ist Vorsicht angesagt. CosmosDirekt gibt Tipps für mehr Sicherheit und erklärt, wie Sie beim Hausputz versichert sind.

Fenster putzen, Teppich reinigen, Schränke abwischen: Im Frühling greifen die Deutschen zu Putzeimer und Wischlappen, um ihre vier Wände auf Vordermann zu bringen. An die eigene Sicherheit denken viele „Putzteufel“ jedoch nicht. Eine forsa-Umfrage des Versicherers unter Paaren mit gemeinsamem Haushalt zeigt, dass 56 Prozent beim Saubermachen nicht immer an ihre Sicherheit denken. Bei den 18- bis 29-Jährigen sind es sogar 78 Prozent, die leichtfertig den Putzlappen schwingen. „Die meisten unterschätzen mögliche Gefahrenquellen, dabei passieren knapp zwei Drittel aller Unfälle im Haushalt und in der Freizeit“, so Sabine Kreutzer-Martin von CosmosDirekt. Die Versicherungsexpertin zeigt, welche Versicherung im Falle eines „Falles“ wichtig ist und wie man sich am besten vor Verletzungen schützt.

Welche Versicherung greift bei Unfällen im Haushalt?

Eine private Unfallversicherung ist unverzichtbar, denn auf die gesetzliche Unfallversicherung können Betroffene von Unfällen im Haushalt nicht bauen. Sie kommt nur bei Unfällen am Arbeitsplatz oder auf dem direkten Hin- und Rückweg für Schäden auf. Auch die Krankenkasse schützt nicht ausreichend. Sie übernimmt zwar die Arzt- und Krankenhauskosten, zahlt jedoch nicht für die Folgeausgaben, falls jemand einen bleibenden körperlichen Schaden erleidet.

Der Expertentipp: „Im Vertrag sollte nicht nur eine feste Versicherungssumme, sondern möglichst auch eine monatliche Unfallrente vereinbart werden. Empfehlenswert ist zudem ein Progressionstarif, bei dem die ausgezahlte Summe proportional zu dem Schweregrad der Invalidität ansteigt“, so Sabine Kreutzer-Martin von CosmosDirekt.

Wie schützen sich „Putzteufel“ am besten vor Verletzungen?

Tipp 1: Beim Putzen niemals auf Stühle, Bänke oder Kisten klettern, da diese leicht ins Kippen geraten. Benutzen Sie lieber eine Trittleiter.

Tipp 2: Bevor es auf die Leiter geht: Checken Sie, ob die Scharniere, Spreizsicherungen sowie die Gummi- bzw. Plastikfüße noch intakt sind – anderenfalls kann diese wegrutschen. Und: Stellen Sie die Leiter keinesfalls direkt hinter einer geschlossenen Tür auf.

Tipp 3: Teleskopstangen für Wischmopp machen gefährliche Turnaktionen beim Putzen überflüssig.

Tipp 4: Chemische Haushaltsreiniger sollten nie in andere Gefäße wie leere Marmeladengläser oder Getränkeflaschen umgefüllt werden. So lassen sich gefährliche Verwechslungen vermeiden.

Tipp 5: Wer mit ätzenden Reinigern hantiert, sollte sich mit Handschuhen schützen und aufpassen, dass nichts ins Auge spritzt.

Tipp 6: Ziehen Sie immer den Stecker aus der Steckdose, bevor Sie elektronische Geräte reinigen.

Tipp 7: Schuhe mit Profilsohlen schützen vorm Ausrutschen. Enge Kleidung verhindert, dass man an Tür- oder Schrankgriffen hängenbleibt.

Tipp 8: Nie verschiedene Reinigungsmittel mischen! Ansonsten entstehen leicht giftige Gase, die Schleimhäute, Haut und Augen reizen können.


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Pressekontakt CosmosDirekt

Stefan Göbel