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Klickstrecke: "Der Lenz ist da - In 10 Schritten zum frühlingsfitten Fahrzeug"

25.03.2015 - Klickstrecke

Endlich Frühling! Vorbei die Zeit der vereisten Autoscheiben und verschneiten Straßen. Milde Temperaturen machen Lust auf eine Spritztour ins Grüne. Bevor sich Ausflügler ins Fahrvergnügen stürzen, ist ein gründlicher Frühjahrsputz für das Auto empfehlenswert. Frank Bärnhof, Kfz-Versicherungsexperte bei CosmosDirekt, erklärt, wie Sie Ihr Fahrzeug in 10 Schritten fit für den Frühling machen.

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Wann dürfen die Sommerreifen montiert werden? Ein Datum schreibt der Gesetzgeber nicht vor – stattdessen ist von einer den Witterungsverhältnissen angepassten Bereifung die Rede. Faustregel: „Von O bis O“ – von Oktober bis Ostern sollten Autofahrer hierzulande mit Winterreifen unterwegs sein. „Sobald die Temperaturen nicht mehr unter 7 Grad Celsius fallen, ist es Zeit für Sommerreifen“, sagt Frank Bärnhof. Denn Winterreifen bestehen aus einer weicheren Gummimischung. Bei hohen Außentemperaturen wird deshalb das Fahrgefühl schwammiger und der Reifenverschleiß größer. Nach dem Wechsel sollten die Winterreifen und -felgen nochmals gründlich gereinigt und die Sommerreifen auf ihre Mindestprofiltiefe von 1,6 Millimetern überprüft werden.

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Der grobe Schmutz ist weg, die Reifen sind gewechselt – jetzt geht es an die Intensivpflege! Dafür verwendet man am besten ein spezielles Autoshampoo, Lackpflegeprodukte und einen weichen Schwamm. Anschließend kann der Lack mit einem saugfähigen Lappen – beispielsweise aus Leder – trockengerieben werden, damit keine Wasserflecken entstehen. Nach dem Waschen zeigen sich Lackschäden? Dann ist jetzt die richtige Zeit, sie auszubessern – so lassen sich später Roststellen und teure Reparaturen vermeiden. Übrigens: Wer mit seinem Auto lieber in die Waschanlage fährt, kann auch dort Lackpflege- und Lackversiegelungsprogramme wählen.

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Gerade an Kanten, Falzen, Gummidichtungen oder an den Rändern des Schiebedachs setzen sich Staub und Salz ab. Um den Schmutz in den Fenster- und Türrahmen des Autos zu beseitigen, braucht es mehr als Waschanlage oder Hochdruckreiniger. Wer Kratzer, Roststellen oder Korrosionen vermeiden möchte, sollte hier besonders gründlich nachreinigen. Cabrio-Fans aufgepasst: Für Textildächer gibt es spezielle Reinigungs-, Pflege- und Versiegelungsprodukte, die für eine gute Haltbarkeit und Optik des Verdecks sorgen.

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Gerade auf der Innenseite der Scheiben kann sich über den Winter durch Heizungsluft und Feuchtigkeit ein Schmutzfilm bilden. Wer freie Sicht haben möchte, sollte die Scheiben deshalb von innen und von außen gründlich reinigen. Denn saubere Scheiben beschlagen weniger. Für Durchblick sorgen außerdem neue Wischerblätter nach der Wintersaison. Frank Bärnhof rät: „Besonders die Windschutzscheibe sollte gründlich gereinigt werden. Dabei lassen sich Steinschläge und Beschädigungen leichter erkennen. Werden diese nicht rechtzeitig repariert, kann die Scheibe einreißen. In diesen Fall hilft dann eine Teilkaskoversicherung: Sie kommt für den Glasschaden auf.“

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Auch der Staub und Dreck in den Fußbodenmatten sollten den Frühjahrsputz nicht überstehen: Zum Reinigen die Matten aus dem Auto nehmen und zunächst an der Sonne richtig durchtrocknen. Anschließend können Staub und Schmutz, die sich im Winter angesammelt haben, ganz einfach abgeklopft werden. Mit einem speziellen Reinigungsschaum lassen sich die Matten zusätzlich säubern und auffrischen.

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Gönnen Sie Ihrem Auto einen „Tag der offenen Tür“: Beim Frühjahrsputz sollte einmal ausgiebig durchgelüftet werden. Feuchtigkeit und Heizungsluft im Winter bringen die Luft im Auto zum Stocken. Sollte der Boden unter den Fußmatten feucht sein, am besten zum Trocknen mit Zeitungspapier auslegen. Bei der Gelegenheit lässt sich der Wagen auch gleich entrümpeln: Türschlossenteiser, Frostschutzmittel, Fensterkratzer und Schneeketten sind für die nächsten Monate nicht gefragt.

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Vor dem Cockpit und den Armaturen machen Staub und Schmutz nicht Halt. Zum Reinigen verwendet man dafür am besten ein feines Tuch oder für unzugängliche Stellen einen weichen Pinsel. Mit diesem lassen sich Krümel und Staubkörner aus Rillen und Lücken entfernen. Frank Bärnhof empfiehlt: „An Lenkrad, Schalthebel und Pedalen sollten keine Pflegemittel wie Cockpitsprays angewendet werden. Sie machen die Oberflächen oftmals glatt und rutschig. Das kann fatale Folgen haben.“

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Entrümpelt, getrocknet und gelüftet – jetzt geht’s ans Putzen! Zunächst empfiehlt es sich, den gesamten Fahrzeuginnenraum zu saugen. Dabei auch unzugängliche Stellen unter und neben den Sitzen nicht vergessen. Textilsitze können zusätzlich mit einem speziellen Polsterschaum gereinigt und aufgefrischt werden. Welches Reinigungsprodukt das richtige ist, hängt vom Material ab: Bei Leder oder Kunststoff genügt es zum Beispiel, die Sitze mit einem lauwarmen, feuchten Tuch abzuwischen und anschließend trockenzureiben.

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Die Kür beim Frühjahrsputz stellt eine gründliche Motorwäsche dar. Autofahrer selbst können offensichtliche Verschmutzungen wie Laubblätter oder Salzreste im Motorraum entfernen. Ist der Motor von Schmutz oder Öl so stark verdreckt, dass eine Motorwäsche Sinn macht, sollte der Fachmann ran. Achtung: Bei heißem Motor darf die Motorwäsche auf keinen Fall durchgeführt werden. Nach der Putzaktion sollte außerdem der Stand von Öl, Kühl- und Scheibenwischwasser überprüft werden. Frank Bärnhof rät: „Obwohl die Tage wieder länger werden, sind Autofahrer nur mit funktionstüchtiger Beleuchtung sicher unterwegs – auch hier ist deshalb ein Check ratsam.“

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Pressekontakt CosmosDirekt

Stefan Göbel