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Fußball-WM 2014: Was ist im Autokorso erlaubt?

25.06.2014 - Versicherungstipp

Bildquelle: fotolia_VDR
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Wenn die deutsche Nationalmannschaft bei der WM in Brasilien um Tore kämpft, fiebern die Fans in der Heimat kräftig mit. Spätestens seit dem Sommermärchen 2006 gehören Autokorsos zum festen Programm einer Fußball-Weltmeisterschaft. CosmosDirekt verrät, was bei der mobilen Partyparade erlaubt ist und was es zu beachten gilt.

Seit Start der Fußball-Weltmeisterschaft zieren Fahnen, Girlanden, Hawaiikränze und andere schwarz-rot-goldene Accessoires Autos und Balkone der Nation. Und auch dieses Jahr wird nach dem Spiel auf dem Rasen eine dritte Halbzeit eingeläutet: Vom Public Viewing geht es im Autokorso durch die Innenstädte, um die eigene Mannschaft weiter zu feiern. „Damit bei fröhlicher Ausgelassenheit alle Fans sicher sind, sollten beim Autokorso ein paar einfache Regeln beachtet werden“, sagt CosmosDirekt-Experte Frank Bärnhof.

Partylaune im Straßenverkehr
Laute Musik, Trillerpfeifen, wehende Fahnen in den Nationalfarben – das alles ist beim Autokorso erlaubt. „Für Teilnehmer eines Autokorsos gelten die regulären Verkehrsregeln“, sagt Frank Bärnhof. „Autofahrer sind angehalten, auf andere Verkehrsteilnehmer Rücksicht zu nehmen, Verkehrszeichen zu beachten und auf Alkohol am Steuer zu verzichten.“ Hupen dürfen Fahrer nur in Notfällen – als Zeichen des Fanjubels sollten sie daher nicht auf die Hupe drücken.

Durch eine Sonderverordnung der Bundesregierung ist der Lärmschutz während der WM vorübergehend gelockert, so dass auch spätes Public Viewing möglich ist. Dies führt dazu, dass auch Polizeistellen nach den Spielen laute Musik und Jubelgesänge im Rahmen zulassen. Feierende sollten hierbei die Weisungen der Beamten beachten: Wer einen Verstoß nach einer Ermahnung durch die Polizei begeht, setzt sich einer Ahndung wegen Ruhestörung aus.

Entspannte Mitfahrer bleiben sitzen
Es ist ein perfekter Ausklang, wenn Fans nach einem gewonnen Fußballspiel im eigenen Partymobil quer durch die Stadt fahren. Gerade Mitfahrer können die Jubelstimmung in vollen Zügen genießen. Bei einer Fahrt im Cabrio ist die Verlockung groß, sich auf die Sitze zu setzen oder gar aufzustehen. „Damit es bei einem Bremsmanöver nicht zu einem Personenschaden kommt, sollten alle Passagiere angeschnallt sitzen bleiben. Der Sicherheitsgurt ist Lebensretter Nummer eins“, so der Experte. Falls doch einmal etwas passiert, haftet in der Regel der Fahrer für den Schaden. Seine Kfz-Haftpflicht befasst sich mit den Ansprüchen der Mitfahrer. Liegt die Schuld eindeutig beim Mitfahrer, wird die Versicherung des Fahrers die Ansprüche der Mitfahrer zurückweisen.

Was tun bei einem Schaden?
Leicht gerät beim überschwänglichen Anstoßen Bier auf die Autositze oder beim hastigen Ein- und Aussteigen ein Kratzer in den Lack. „Für Mitfahrer ist daher eine private Haftpflichtversicherung ratsam“, sagt Experte Bärnhof. Diese kommt auf, wenn Autos oder Gegenstände anderer im Freudentaumel beschädigt werden. Autobesitzer selbst sollten ebenfalls richtig abgesichert sein. Ein Tipp vom Experten: „Autobesitzer sollten sich über eine Vollkasko-Versicherung informieren. Sie kommt für Schäden am eigenen Fahrzeug auf, z.B. im Falle eines Auffahrunfalls. Um Schäden zu vermeiden, sollten Fahrer genug Abstand zum Vordermann einhalten, um so auch bei plötzlichen Stopps rechtzeitig bremsen zu können.


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Pressekontakt CosmosDirekt

Stefan Göbel