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An den Grill, fertig, los: 10 Tipps für sicheres Brutzeln

15.05.2012 - Versicherungstipp

Mit den ersten warmen Frühlingstagen beginnt für Grillfans wieder die Saison. Um ein optimales Feuer in Gang zu bringen, schwört mehr als jeder zweite Deutsche auf Hilfsmittel wie Grillanzünder oder -paste. Das zeigt eine aktuelle forsa-Umfrage. Doch der Brutzelspaß kann schnell brandgefährlich werden. CosmosDirekt erklärt, was man beachten sollte.

Die Tage werden länger, die Temperaturen steigen: Zeit, den Grill hervorzuholen. Zu einem gelungenen Sommer gehören für viele Deutsche Würstchen und Steak vom Rost einfach dazu. 80 Prozent stellen sich dafür an den Holzkohlegrill. Das zeigt eine repräsentative forsa-Umfrage im Auftrag von CosmosDirekt. Um ein optimales Grillfeuer zu entfachen, setzt die Mehrzahl der Deutschen auf Hilfsmittel: Bei mehr als jedem Zweiten kommen Grillanzünder und -paste zum Einsatz. Papier oder einen Blasebalg nutzen jeweils 16 Prozent. Einige greifen jedoch auch zu riskanteren Hilfsmitteln: Rund jeder Zehnte nimmt Spiritus; ein Prozent verwendet Benzin, um den Grill anzuzünden.

Gegen Unfälle absichern

Auch wenn viele Deutsche auf gefährliche Brandbeschleuniger verzichten, kommt es immer wieder zu Zwischenfällen. Bundesweit rund 4.000 Grillunfälle verzeichnet die Deutsche Gesellschaft für Verbren-nungsmedizin jedes Jahr, etwa 500 mit besonders schweren Verletzungen. „Ein Grillunfall kann dauerhafte gesundheitliche Folgen haben. Damit man sich dann nicht auch noch Gedanken über finanzielle Fragen machen muss, ist eine private Unfallversicherung empfehlenswert“, sagt Sabine Kreutzer-Martin, Versicherungsexpertin von CosmosDirekt. Unfälle in der Freizeit sind nicht durch die gesetzliche Unfallversicherung abgesichert. Und die Krankenversicherung zahlt zwar für Arzt und Krankenhaus, kommt aber nicht für die Folgekosten durch bleibende körperliche Schäden auf. Diesen Schutz bietet die private Unfallpolice: Versicherte können entweder eine feste Summe vereinbaren, die im Falle einer dauerhaften Invalidität einmalig gezahlt wird, oder sie entscheiden sich für eine monatliche Unfallrente. Kreutzer-Martin: „Wer Kinder hat, sollte sie am besten gleich kostengünstig im Familientarif mit absichern.“

Wie sich Grillunfälle verhindern lassen

Damit es erst gar nicht zu Unfällen kommt, sollten Grillfans einige Sicherheitsregeln beachten. CosmosDirekt gibt Tipps:

Tipp 1: Benutzen Sie einen standsicheren Grill, der das Zeichen für „Geprüfte Sicherheit“ (GS) trägt.

Tipp 2: Der Grill sollte auf feuerfestem Untergrund und im Windschatten stehen. Wichtig ist auch der ausreichende Sicherheitsabstand zum Beispiel zu Büschen und Bäumen oder zu brennbaren Stoffen wie Tischdecken.

Tipp 3: Verwenden Sie sichere, feste Grillanzünder, keine gelartigen Grillpasten oder flüssigen Brandbeschleuniger. Denn wird zum Beispiel Spiritus auf die glimmende Kohle gegossen, kann es zu einer gefährlichen Verpuffung kommen.

Tipp 4: Vor dem Anwerfen des Gasgrills unbedingt prüfen, ob alle Anschlüsse dicht sind und den Verbindungsschlauch vor Hitze schützen.

Tipp 5: Damit im Ernstfall keine Zeit verloren geht, Löschmittel in Griffweite aufbewahren – zum Beispiel einen Eimer mit Wasser, Sand oder einen Feuerlöscher.

Tipp 6: Gerät Fett in Brand, keinesfalls mit Wasser löschen. Das kann eine Stichflamme, eine sogenannte Fettexplosion, verursachen. Dem Feuer muss Sauerstoff entzogen werden, zum Beispiel durch das Schließen des Deckels.

Tipp 7: Erst wenn die Kohle vollständig ausgekühlt ist, darf sie entsorgt werden. Wer es eilig hat, sollte die Glutreste mit ausreichend Wasser ablöschen.

Tipp 8: Achten Sie darauf, dass Kinder genügend Abstand zum Grill halten und lassen Sie sie nicht unbeaufsichtigt in der Nähe spielen.

Tipp 9: Grillhandschuhe und Grillzangen schützen gegen schmerzhafte Fettspritzer auf der Haut.

Tipp 10: Wenn es doch zu einer Verbrennung kommen sollte: Kühlen Sie die verbrannten Stellen sofort für zehn bis 15 Minuten mit Wasser, das nicht kälter als 15 Grad Celsius ist, und ziehen Sie einen Arzt hinzu. Ist die Verbrennung größer als eine Handfläche, muss in jedem Fall ein Arzt gerufen werden.

Die dargestellten Ergebnisse stammen aus einer aktuellen Umfrage von forsa und CosmosDirekt. Bundesweit wurden 1.015 Männer und Frauen ab 18 Jahren befragt.


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Pressekontakt CosmosDirekt

Stefan Göbel